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Netcoo International Business &amp; Lifestyle Magazin 06-2010 Ausgabe Juli / August 2010<br/>

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Editorial Andreas Graunke Tue Gutes und lass andere darüber reden! Aber rede mit den Menschen. Liebe Netcoo Leserinnen, liebe Netcoo Leser, stellen Sie sich einmal folgenden Fall vor: eine aufgebrachte Frau kommt mit einem Satz Reifen in ein Kaufhaus. Sie gibt unmissverständlich zu verstehen, dass sie mit den Reifen nicht zufrieden ist und verlangt ihr Geld zurück. Der volle Kaufpreis wird ihr erstattet. Ein ganz normaler Vorgang, oder nicht? Aber ist dem wirklich so? Nun, nicht in diesem Fall. Das Kaufhaus hatte der Frau nämlich vorab keine Reifen verkauft. Die Frau dachte nur, dass sie die Reifen dort gekauft hätte. Doch um negative Werbung abzuwenden, tat das Kaufhaus eben so, als hätte die Frau tatsächlich die Reifen gekauft. Man wollte unter keinen Umständen, dass die Frau das Kaufhaus unzufrieden wieder verlässt. Der Autor Jerry R. Wilson hat genau solch einen Fall in seinem Buch Mund-zu-Mund Marketing beschrieben. Ein berühmter "Werbe-Guru" hat einmal gesagt, "Word of mouth is the most powerful form of advertising." Bei der Antwort auf die Frage nach dem wichtigsten Akquisitions-Kanal sind sich nicht nur viele Experten einig: Neue Kunden kommen vor allem aufgrund von Mund-zu-Mund-Empfehlungen. Für die meisten Menschen ist die Mundzu-Mund-Empfehlung mittlerweile die beste Form der Informationsbeschaffung, wenn es um bevorstehende Anschaffungen geht. Tagtäglich geben Menschen Empfehlungen. Mal ganz bewusst, mal unbewusst. Sei es die Empfehlung für ein bestimmtes Restaurant, ein bestimmtes Produkt, eine Geschäftsgelegenheit, einen Kinofilm oder für den Kauf eines neuen Autos. Auch oder gerade in Zeiten von Twitter, Facebook und Co. geben Menschen ständig Empfehlungen ab, tauschen sich aus und finden zusammen. Und sei es nur dadurch, dass sie gerade eine Statusmeldung in der virtuellen Welt hinterlassen. Manchmal ist es einfach nur nervig, manchmal aber auch sehr interessant. Ich bin aber auch immer wieder erstaunt, wie schnell die so genannten Social Communitys wachsen. Auch über die wachsende Anzahl meiner "virtuellen Freunde" bin ich mehr als erstaunt. Tagtäglich bekomme ich Freundschaftsanfragen, ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich die meisten nicht einmal persönlich kenne. Aber irgendwie scheint es hipp zu sein. Im Jahr 2010 ist es also relativ einfach mit Menschen in Kontakt zu treten, aber ich finde, der persönliche Kontakt ist durch nichts zu ersetzen. Also einfach mal den Telefonhörer in die Hand nehmen, ein Treffen vereinbaren und ... eine Empfehlung geben. Viel Spaß beim Lesen der aktuellen Ausgabe. Herzlichst Ihr Andreas Graunke www.netcoocharity.com www.facebook.com/Netcoo Anzeige: www.netcoo.info

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Goldgrube Wasser, Staubsauger und Co. Inhalt News & Aktuelles Väter und Söhne Amways CEOs im Gespräch U(h)r-Typen Künstler, Tüftler und Manager im Porträt Mit diesen Direktvertriebsunternehmen können Sie Geld verdienen Trend Alles im grünen Bereich ­ wer braucht was? CRS Stoffwechselanalyse für mehr Gesundheit Coopox Coupons und Gutscheine The Millennium Wave Wie Social Media Commerce unser Leben verändert Die Branche 32 "Nasser Staub kann nicht fliegen" Ein Insiderbericht aus der Netcoo Redaktion Fair Econ Bundesweite Team Convention Energetix Bingen Sponsoren in Schlüsselposition Sandra Wolfger, Teamcoach, Pierre Lang "Mit Kopf und Herz" MonaVie Calvin Becerra, Black Diamond Executive Serie: YES, WE CAN TelDaFax Network Natura Vitalis Ein völlig neues Produkt für die Frau US-Direct Selling Association (DSA) Ein ganzes Jahrhundert! XanGo: "THRIVE" in Paris "Wir sind schwer zu kopieren!" proWIN Winter GmbH "Zuerst der Mensch!" Vemma Convention 2010 in Wien Right Here, Right Now PM-International AG "Wir sind nicht zu (s)toppen!" Gallardo LP 570-4 Superleggera www.netcoo.info

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Jederzeit bestens versorgt! Einfach. Erfolgreich. Resultate erleben. Sehen. Spüren. Erleben. Einen verlässlichen und starken Partner mit bewiesenen Resultaten zu haben ist ­ gerade in Krisenzeiten ­ wichtig. Einen Partner mit innovativen Premium Produkten, die weltweit begeistern. Einen Partner mit besten Finanz- und Branchenbewertungen. PM-International steht für: - unternehmerische Spitzenleistungen (mehrmalig zum "Entrepreneur des Jahres" qualifiziert) - in über 30 Ländern weltweit, auf 5 Kontinenten, mit selbstentwickelten, teilweise patentierten Produkten der "Premium-Nahrungsergänzung und -Kosmetik" vertreten - kompromisslose Qualität "Made in Germany" und beste Vertriebsunterstützung - offizieller Ausstatter namhafter Sportverbände und Unterstützer des Weltelitesports - besondere Zusatzleistungen: Fahrzeug-, Reiseincentive- und Rentenprogramm - herausragende Geschäfts- und Karrieremöglichkeiten, hauptberuflich und nebenberuflich Das sagen die PM-Geschäftspartner: "Top-Produkte, Top-Familienunternehmen. Ich bin absolut begeistert!" Dieter G., International Marketing Manager aus Battenberg "Danke für die aus meiner Sicht beste Geschäftsmöglichkeit der Welt! Meine Zukunft ist PM-International!" Michael H., Manager aus Neuss "Premium-Qualität der Produkte und hervorragende Resultate bei meinen Kunden die Produkte verkaufen sich für mich fast wie von selbst!" Dietmar K., International Marketing Manager aus Bad Honnef "Mein Geschäft mit PM-International zu starten, war die beste Entscheidung meines Lebens!" Wolfgang S., Gold President´s Team aus Tiefenbach Entscheiden auch Sie sich, jederzeit bestens versorgt zu sein! Weitere Infos rund um die PM-International AG und unsere Geschäftsidee für Sie im Direktvertrieb finden Sie unter: www.pm-international.de. Gerne nehme ich mir für Sie Zeit und stehe für einen persönlichen Termin zur Verfügung. Ansprechpartner: Patrick Bacher, Vertriebsleiter Deutschland An der Hofweide 17 · 67346 Speyer · Telefon: 06232 296 - 306 avli@pm-international.de · www.pm-international.de

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"Eile mit Weile!" 78 82 Inhalt Berry.En GmbH & Co. KG "Geschäftsaufbau ohne Abnahmeverpflichtung" Kolumne Willi Morant Die Arbeit im (Zweier-)Team MonaVie Fred Schult: Das Tüpfelchen auf dem i Calvin Becerra, Black Diamond Executive und jüngster Einkommensmillionär mit MonaVie Tipps & Training Pyramidale Systeme Legal oder illegal, dass ist hier die Frage ­ Teil 1 Trainer Nikolaus B. Enkelmann Optimismus ist Pflicht Tatsächlich? Woran Sie eine wirkliche Entscheidung erkennen Erfolgstrainer Torsten Will Viele Wege führen nach Rom Ihre Rolle als Sponsor Recht & Steuern Entgegen der Schwerkraft ­ ein völlig neues Produkt bietet der Frau von heute neue Hoffnungen Charity-Cop Natura Vitalis Rechtsanwalt André Schenk Neue Musterwiderrufsbelehrung seit 11.06.2010 Dr. Nathalie Mahmoudi Vergleichende Werbung Betriebsprüfer Ralf Lindner Aufgepasst: Wenn der Partner mitarbeitet Stefan Loipfinger Alarm Wo versickern unsere Spendengelder? schlägt Wirtschaft 110 116 120 Charity-Cop Stefan Loipfinger schlägt Alarm Länderreport Direktvertrieb in der Türkei Whisky: Hochprozentig investieren in das "Gold der Schotten" Lifestyle & Erfolg 126 Lamborghini Gallardo LP 570-4 Superleggera www.netcoo.info

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Wasser in reiner Form

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News Väter und Söhne Amways CEOs im Gespräch mit Associated Press Ende Mai gaben Doug DeVos (45) und Steve Van Andel (54) der USamerikanischen Associated Press (AP) ein Interview zu den Themen globales Wachstum und dem Einfluss ihrer Väter auf die eigenen berufliche Karriere. Steve Van Andel war ein Kind als sein Vater Jay Van Andel 1959 zusammen mit seinem Jugendfreund Richard DeVos Amway gründete. Damals war Doug DeVos, jüngster Sohn von Richard DeVos noch gar nicht geboren. Zunächst beobachteten beide als Heranwachsende ihre Väter, wie diese das Geschäft vorantrieben. Später arbeiteten die Söhne mit im Unternehmen, das 2009 einen Umsatz von 8,4 Milliarden US-Dollar weltweit machte. mway gilt als Pionier des Network Marketings, auch Multi-Level-Marketing (MLM) genannt. Das Geschäftsmodell basiert auf einer globalen Vertriebsorganisation aus unabhängigen Beratern, welche die Produkte, darunter Vitamine, Kosmetik und Reinigungsartikel, vermarkten und dem Unternehmen gleichzeitig neue Vertriebspartner zuführen. Inzwischen leiten Doug DeVos und Steve Van Andel Amway zusammen als Co-CEOs. Beide arbeiten hart daran, das enorme Wachstum in Übersee weiter fortzusetzen und gleichzeitig mittels einer nationalen Werbekampagne das Image Amways in der Heimat USA zu verbessern. Die Nachfolger ihrer Väter haben in den letzten Jahrzehnten viele Veränderungen, das Amway-Geschäft betreffend, direkt miterlebt. So zwang das temporäre Direktvertriebsverbot in China das Un- Führen Amway in zweiter Generation, Doug DeVos und Steve Van Andel ternehmen, dort eigene Ladenlokale zu eröffnen. Dies funktionierte so gut, dass es Überlegungen gibt, Ähnliches auch in anderen Ländern zu versuchen. Niemals aber wird man Amway-Produkte in traditionellen Handelsketten wie beispielsweise Wal-Mart finden. Im Jahre 2000 wurde Amway in den USA und Kanada in Quixtar umbenannt. Als jedoch der 50. Geburtstag des Global Player näher rückte, entschied man sich, den ursprünglichen Namen Amway, Kurzform von "American Way" (Amerikanische Art), wieder aufleben zu lassen. Emily Fredrix von der Associated Press sprach mit Amways Führungsduo. Zurzeit liegt der Fokus der Beiden im Rahmen der globalen Expansion klar auf Asien, wie Van Andel erklärt: "Wir investieren dort viel Zeit. Einiges davon kann als Investition in die Zukunft betrachtet werden." Das Geschäft basiert auf Menschen: "In China und Indien leben nun einmal eine Menge davon." Noch zu Beginn der 1990er Jahre kamen 70 Prozent des Geschäfts aus den USA: "Heute sind wir in rund 80 Märkten und generieren etwa 90 Prozent unseres Umsatzes außerhalb der USA. Inzwischen ist unser Geschäftsmodell für den größten Teil der Weltbevölkerung verfügbar. Nun geht es uns darum, unseren Marktanteil in den Ländern, in denen wir bereits vertreten sind, zu erhöhen." Für aufstrebende Länder wie Indien musste das Geschäft teilweise modifiziert werden: "In Indien beispielsweise erkannten wir, dass unsere Flüssigseife in Flaschen zu teuer für die Menschen war. Deswegen verkaufen wir sie dort in kleinen Portionsbeuteln. Das können sich die Menschen dort im Gegensatz zur Großflasche leisten. Jetzt bieten wir die Portionsbeutel überall an ­ in sich entwickelnden Volkswirtschaften wie Südafrika zum Kauf, in Märkten wie den USA als Proben." Auf die derzeitige www.netcoo.info 10 Netcoo Magazin 062010

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News Läuft etwas schief, reparieren wir es zusammen. Selbst wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, ziehen wir es zusammen durch. Finanz- und Wirtschaftskrise angesprochen, beschreibt Steve Van Andel deren Auswirkungen auf Amway: "In Zeiten der Rezession beobachten wir zwei Dinge. Die durchschnittliche Bestellmenge pro Order sinkt. Gleichzeitig aber kommen vermehrt Menschen auf der Suche nach einem zusätzlichen oder alternativen Einkommen zu uns und gleichen das mehr oder weniger aus. Genau das passiert auch im Moment bei uns." Natürlich haben beide in der Vergangenheit viel von ihren Vätern gelernt. Doug DeVos: "Beide waren immer eine Einheit. Galt es, Herausforderungen zu meistern, kam es niemals zu gegenseitigen Vorwürfen. Sie lehrten uns eine Form der Geschäftspartnerschaft, die den Lauf der Zeit überdauert. Läuft etwas schief, reparieren wir es zusammen. Selbst wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, ziehen wir es zusammen durch." Druck auf die Söhne, den zum globalen Konzern gewachsenen Familienbetrieb weiterzuführen, gab es seitens der Gründer Jay Van Andel und Richard DeVos nicht. Steve Van Andels Vater vertrat den Standpunkt, dass sein Sohn genau das tun sollte, was er tun will: "Er sicherte mir seine volle Unterstützung zu, falls ich mit ins Die Unternehmenszentrale in Ada, Michigan Geschäft will. Doch sollte ich nur dann im Unternehmen anfangen, wenn es meinem ureigensten Wunsch entspricht. Es ist wunderbar, diesbezüglich niemals unter Druck gesetzt worden zu sein." Politische Ambitionen haben die beiden der Republikanischen Partei nahestehenden Co-CEOs nicht: "Dazu passiert zuviel in dem Geschäft, das wir wirklich mögen." Multi-Millionen Deal! Anfang Juni gab der in Los Angeles, Kalifornien, USA ansässige Wellnessriese Herbalife bekannt, dass das Unternehmen einen mehrere Millionen schweren Sponsorvertrag mit dem Europäischen Spitzenfußballclub FC Barcelona geschlossen hat. Für die nächsten drei Jahre ist Herbalife Nutrition Partner des Championsleaguesiegers von 2006 und 2009. Gleichzeitig wurde eine Übereinkunft mit Leonel Messi, dem argentinischen Superstar des Clubs, über einen persönlichen Sponsorvertrag erzielt. Der Vertrag ermöglicht, dass Ärzte und Ernährungsexperten aus Herbalifes ernährungswissenschaftlichem Beirat spezielle Ernährungsprogramme für die Spieler aus der ersten Mannschaft des FC Barcelona entwickeln. Ein Teil des Betrages kommt der FCB Stiftung des spanischen Erstligisten zugute, die sich weltweit um gefährdete Kinder kümmert. Der Vertrag mit Messi beinhaltet die Entwicklung von Programmen zur Unterstützung von Initiativen zur Information über gesunde Ernährung, die von der Leonel Messi Foundation in Zusammenarbeit mit der Herbalife Family Foundation durchgeführt werden. Neben Barcelona arbeitet Herbalife mit einer Reihe von www.netcoo.info weiteren Spitzenvereinen zusammen, darunter Inter Mailand (Championsleaguesieger 2010), FC Valencia, FC Schalke 04, FC Santos und LA Galaxy. Dr. Luigi Gratton (Vice President Nutrition Education Herbalife), Des Walsh (President Herbalife), Rafael Yuste (Vice President FC Barcelona) und Joan Oliver (Director General FC Barcelona) Netcoo Magazin 062010 11

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News Plus 300 Prozent! Orem, Utah, USA ist die Heimat der ForeverGreen Worldwide Corp., einem Hersteller und Direktvermarkter von Vollwertnahrung. Ende Mai gab das Unternehmen bekannt, dass sich sein Cash Flow im ersten Quartal 2010 äußerst positiv entwickelt hat. Ende März 2010 standen somit liquide Mittel in rund vierfacher Höhe gegenüber dem Vorjahr zur Verfügung. Auch wiesen alle Vorzeichen für das zweite Quartal auf eine ähnliche Entwicklung hin. ForeverGreen ist mit Ausnahme Afrikas auf allen Kontinenten vertreten. Rund zwei Millionen Bäume! In Anerkennung des Welt-Umwelt-Tages am 5. Juni gab Avon zwei Tage vorher bekannt, dass das Unternehmen zwei Millionen Bäume im südamerikanischen Regenwald, einem der meist gefährdesten Ökosysteme der Welt, pflanzen lassen wird. Dies ist Teil der "Hello Green Tomorrow Campaign" (Kampagne für eine grüne Zukunft), die das Unternehmen Mitte März dieses Jahres ankündigte. Hinter der Kampagne steckt die Absicht, die Kraft des zu Avon gehörenden "Frau zu Frau Netzwerks" aus 6,2 Millionen Beraterinnen und 300 Millionen Kundinnen im Rahmen einer globalen Frauenumweltbewegung zur Pflege der Natur zu entfesseln. In nur 80 Tagen schaffte es die veritable "Grüne Armee" die Anschubspende Avons in Höhe von einer Million USDollar zu verdoppeln. Jeder Doller bedeutet einen neuen Baum. Sechzig Länder, rund um den Globus von Japan über Mexiko nach Russland reichend, nehmen an Hello Green Tomorrow teil und machen die Kampagne so zur ersten globalen Aktion dieser Art. Andrea Jung, Chairman und CEO Avon: "Dies ist erst der Anfang einer permanenten globalen Mobilisierung. Zusätzlich zur Generierung von Spenden zur Wiederaufforstung nutzen wir unser Frauennetzwerk auch dazu, ,grünes Wissen' über die fünf Dinge, die jeder von uns zur Verbesserung der Umweltsituation beitragen kann, zu verbreiten. All dies ist unser Teil, dazu beizutragen, unseren Planeten für kommende Generationen zu schützen." Alle, des an der Atlantikküste gelegenen Regenwald gepflanzten Bäume unterstützen das "United Nations Environment Programme" (UNEP = UNO Umweltprogramm) "Plant for the Planet: Billion Tree Campaign" (Pflanzt für den Planeten: Milliarden Bäume Kampagne). Die Bäume werden durch die Umweltorganisation "The Nature Conservancy" (Der Naturschutz), Avons Programmpartner, gepflanzt. The Natur Conservancy übernimmt auch die Beobachtung des wiederhergestellten Waldes. Hello Green Tomorrow ist Avons erste Aktion auf dem Gebiet des Umweltschutzes. Doch hat die Mobilisierung seiner unabhängigen Repräsentantinnen und Kunden eine lange Tradition ­ beispielsweise, um der Problematik des Brustkrebses und der häuslichen Gewalt entgegen zu wirken. Bis Ende 2009 wurden hier über 725 Millionen US-Dollar gesammelt und von der unternehmenseigenen Stiftung "Avon Foundation for Women" weltweit für entsprechende Projekte eingesetzt. Hello Green unterstreicht Avons Selbstverpflichtung der Umwelt gegenüber. So wird beim Bau neuer Firmengebäude auf einen möglichst geringen CO2 Ausstoß geachtet. Dies schlägt sich auch darin nieder, dass Avon 2009 Platz 25 im vom Newsweek Magazin veröffentlichten ersten grünen Ranking der 500 größten USUnternehmen belegt. www.netcoo.info 12 Netcoo Magazin 062010

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"Wo ein Begeisterter steht, da ist der Gipfel der Welt." Master Distributor VEMMA GERMANY Qualifizierungsvolumen für Provisionserhalt aus der Organisation ­ kompensierbar mit NEU Kundengeschäft. Kundenbestellung über personalisierte Webseite. Unsere Firma übernimmt Bestellung; Lieferung, Inkasso und zahlt die Handelsspanne direkt an den Geschäftspartner WÖCHENTLICH aus. Und vieles mehr ... Rudi Neidhardt bietet JETZT 10 Vertriebserfahrenen Geschäftspartnern mit ihm Deutschland auf- und ausbauen. Persönliches Gespräch NUR mit Terminvereinbarung! Lukratives GASTRO ­ KONZEPT mit VEMMA PREMIUM Profitable Kundenbindung Lokal und Global bietet ein lukratives zusätzliches Einkommen ohne Investitionen in die bestehende Infrastruktur. Geeignet für Hotels, Restaurants; Bars; Ferienwohnungen, Wellness und Spa Anlagen, Fitnessclubs etc. Wir bieten 10 dieser gewerblichen Anlagen die ERSTEN in Deutschland zu sein, die dieses revolutionäre Konzept umzusetzen. Informationen mit Terminvereinbarung! Mobil: +49 163 292 06 99 Highlights: Kostenlose Registrierung. E-Mail: vemmaworld@me.com Produkt VEMMA PREMIUM seit dem 15. Februar 2010 offiziell im Handel! Legaler Binärer "HIGH TECH" Marketingplan seit dem 15. Februar 2010 Rudi Neidhardt

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News Social Media beleben Direktvertrieb! Social Media wie Weblogs, Twitter und Co. haben die Kommunikation zwischen Direktvertriebsunternehmen und deren Zielgruppen verändert. Durch den interaktiven Informationsaustausch im Internet fließen Informationen nicht nur einseitig aus der Chefetage an Kunden und Mitarbeiter, sondern auch in umgekehrter Richtung. "Gerade für den Direktvertrieb ist die Kommunikation über Social Media eine große Chance: "Wir können Zielgruppen direkt ansprechen, somit Beziehungen festigen und außerdem Botschaften platzieren. So rücken wir näher an die Menschen heran", sagt Axel Krämer, Geschäftsführer von Stampin' Up! Deutschland. Der Stempelhersteller aus den USA, der seine Produkte über den Direktvertrieb anbietet, ist bereits in vielen Social Media vertreten. Verkaufstipps über Social Media In den Online-Kanälen gelte es, zuzuhören, was sich die Zielgruppen wünschen, verbessern wollen oder kritisieren, erklärt Krämer. Dies sei die beste Marktforschung. Wenn Unternehmen das Feedback annehmen, können sie Produkte und Leistungen weiter an die Bedürfnisse anpassen. Zuhören sollten Unternehmen vor allem den Beratern. Sie sind täglich vor Ort beim Kunden und wissen am besten, was weiter verbessert werden kann. "Wir nehmen die Vorschläge unserer unabhängigen Berater sehr ernst und setzen sie gern um", sagt Krämer. "Über die Social Media können wir den Austausch weiter pflegen." Stampin' Up! hat daher eine interne Community eröffnet, um die sogenannten Demonstratoren enger miteinander zu vernetzen. "Wir bieten ihnen damit auch ein wichtiges Hilfsmittel. Wenn sich die Demonstratoren gegenseitig Verkaufstipps und Inspirationen geben, kommt das letztendlich dem Geschäft zugute", sagt Krämer. Auf Sendung: der eigene YouTube-Kanal Neben der Community besitzt Stampin' Up! einen YouTube-Kanal. "Über regelmäßige Veröffentlichungen halten wir Kontakt mit Demonstratoren und diese wiederum mit ihren Kunden, an die sie die Videos weiterleiten können." Dass sich der Kanal etabliert hat, zeigen die Klickraten: Seit Dezember vergangenen Jahres liefen die Onlinevideos über 24.800 Mal über die Computerbildschirme. In einigen Vodcasts haben auch die Berater ihren Auftritt. Die erfolgreichsten Demonstratoren präsentieren Projekte und nutzen die Videos anschließend für eigene Vermarktungszwecke. Die Social Media erleichtern auch die Suche nach neuen Demonstratoren. "Wir nutzen den YouTube-Kanal, um neue Berater zu gewinnen", sagt Krämer. Stampin' Up! hat dafür eine Demonstratorin einen Tag mit der Kamera begleitet. Beide Teile der Special-Folge und alle anderen Stempel-Vodcasts sind unter http://www.youtube. com/stampinupgermany zu sehen. Neue Managementposition besetzt! Schmerzregulierung, Wundpflege und Nahrungsergänzungen bilden das Produktportfolio des in Irving ansässigen texanischen Direktvertriebs RBC Life Sciences. Um für weiteres Wachstum gerüstet zu sein, schuf das Unternehmen vor Kurzem die neue Führungsposition Vice President of Sales and Marketing. Diese wird ab sofort mit Kevin Young, einem Veteranen der Direktvertriebsindustrie besetzt. Young übernimmt seine neue Aufgabe inmitten einer Kampagne RBCs, seine Nahrungsergänzungen einem Rebranding zu unterziehen. Hierzu gehören neue Produkte und Etikettierungen. Young trat dem Unternehmen 2008 als Director Sales bei. Zuvor war er in leitender Funktion im Bereich Sales and Marketing zweier international agierender Network Marketing Unternehmen tätig. Seine Berufung in die neu geschaffene Managementposition trägt der mehr als 25-prozentigen Steigerung des Inlandsumsatzes während seiner Ägide als Director Sales RBC Rechnung. www.netcoo.info Vice President of Sales and Marketing, Kevin Young 14 Netcoo Magazin 062010

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"Um Erfolg zu haben, muss man närrisch scheinen oder weise sein." Montesquieu Neue Produkte, neuer Markt! Mehr als 6.000 Vertriebspartner nahmen Ende Mai an USANAs Asien Pazifik Convention in Hong Kong teil. Noch einmal die gleiche Anzahl war über eine weltweite Übertragung in den verschiedenen USANA Märkten via Internet angeschlossen. Der Nahrungsergänzungsdirektvertrieb aus Salt Lake City, Utah, USA gab die Erweiterungen seiner Nahrungsergänzungs- und Kosmetiklinie für den asiatisch-pazifischen Markt bekannt. USANA Calming Tea und Sensé Blanc Balance wurden speziell für die Region entwickelt, um das dortige Wachstum nachhaltig zu stützen. In die gleiche Kerbe schlägt die geplante Eröffnung der Volksrepublik China, dem zukünftig größten Direktvertriebsmarkt weltweit, an deren Vorbereitung das Unternehmen seit Jahren arbeitet. Viele der im asiatisch-pazifischen Wirtschaftsraum tätigen USANA Distributoren verfügen über familiäre oder andere Verbindungen nach China hinein. Ein genaues Datum für den Start steht noch nicht fest. Zurzeit beschäftige man sich mit unterschiedlichen Strategien und Zeitachsen für den Marktantritt. Wiegand Consulting Unternehmerberatung Verband wächst weiter! Elken International India Pvt. Ltd., Jafra Ruchi Cosmetics India Pvt. Ltd und Mary Kay Cosmetics Pvt. Ltd. heißen die neuesten Mitgliedsunternehmen des Indischen Direktvertriebsverbands Indian Direct Selling Association (IDSA). Dies gab Amarit Ubhi, Chairman IDSA am 31. Mai bekannt. Mit der Aufnahme in die IDSA erhalten die Neumitglieder ein Siegel des Indischen Direktvertriebsverbands, dass sie als "den Indischen Gesetzen entsprechende legale Direktvertriebe" ausweist. Die weiteren Mitgliedunternehmen der IDSA sind Altos Enterprises Ltd. Ludhiana; AMC Cookware India Pvt. Ltd., Bangalore; Amway India Enterprises, Avon Beauty Products India Pvt. Ltd., CNI Enterprise India Pvt. Ltd., Daehsan Trading India P. Ltd., Forever Living Products India P. Ltd., Herbalife International India P. Ltd., Hindustan Unilever Network, Modicare Ltd., Oriflame India Pvt. Ltd., Tupperware India Pvt. Ltd., Max New York Life Insurance Co. Ltd. und K-Link Healthcare India Pvt. Ltd.. Die Personalbörse für Führungskräfte und Unternehmen www.wiegand-consulting.com Weitere Aktienrückkäufe! Das Board of Directors des US-amerikanischen Direktvertriebs für Kosmetik und Nahrungsergänzungen Nu Skin aus Provo, Utah hat weitere 150 Millionen US-Dollar für den Rückkauf seiner an der New Yorker Börse unter dem Ticker "NUS" gehandelten Aktien bewilligt. Die Aktien sollen sowohl am Markt als auch von Privat gekauft werden. Wegen eines Restbetrags aus einer früheren Rückkaufaktion stehen insgesamt knapp 200 Millionen US-Dollar zur Verfügung. www.netcoo.info Anzeige: Ihr Unternehmerberater für Direktvertrieb, Network Marketing und Personalberatung Wiegand Consulting Herbert Wiegand D-88131 Lindau Bayerstr. 15 Tel. 0049 (0)8382 27573312 Fax 0049 (0)8382 280729 hw@wiegand-consulting.com www.wiegand-consulting.com

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News U(h)r-Typen Künstler, Tüftler und Manager im Porträt Neuerscheinung für alle Freunde außergewöhnlicher Zeitmesser Im Frühjahr ist das neueste Uhren-Buch des Mainzer Wirtschaftsjournalisten Michael Brückner erschienen. Es trägt den Titel U(h)r-Typen, was unmittelbar Rückschlüsse auf den Inhalt zulässt. Im Mittelpunkt stehen in erster Linie die Männer und Frauen aus kleinen, aber feinen Manufakturen und Ateliers. Sie berichteten in langen Gesprächen mit dem Autor über ihre Leidenschaft für Zeitmesser, ihre ganz bestimmte Philosophie, über erfolgreich umgesetzte Konzepte und ihre Pläne für die Zukunft. Eingeleitet wird das Buch von Porträts über bekannte "Uhren-Manager" von gestern und heute, darunter SeikoGründer Kintaro Hattori. Der Schwerpunkt des Werks liegt allerdings ­ wie schon im vorhergehenden Buch "Exzellenz in der Nische" ­ auf den kleinen und mittleren Herstellern sowie auf weithin renommierten Uhren-Künstlern. So sprach Brückner in Zürich ausführlich mit Paul Gerber. Von Philipp Wurtz ließ sich der Journalist erklären, wie mithilfe eines Vakuums die vielleicht genaueste Präzisionspendeluhr der Welt entsteht. Darüber hinaus besuchte Michael Brückner auf seiner Uhren-Tournee kreuz und quer durch Deutschland und die Schweiz unter anderem die Hamburger Uhrmachermeisterin Christine Genesis und ihren Kollegen Rainer Brand aus dem Spessart. Alexander Shorokoff erläuterte wiederum, was aus seiner Sicht Uhren eine "russische Seele" gibt. Marcell Kainz ("Marcello C.") berichtet, wie eine schwere Krankheit für ihn zum Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere als Uhrenfabrikant wurde. Leonhard Müller erzählt, wie er die Marke "Askania" zu neuem Leben erweckte, und der Ingenieur und Unternehmer Nicolaus Spinner macht deutlich , weshalb manche Uhren-Manufakturen mehr Wert aufs Marketing als auf die Konstruktionsqualität legen. U(h)rtypen von Michael Brückner, EWK-Verlag Kühbach.-Unterbernbach, Mai 2010, 163 Seiten, Hartcover, zahlreiche Abbildungen, ISBN 978-3-938175-59-0, 17,50 , erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Verlag www.ewk-verlag.de Neuer Direktor! John Klimek heißt das neueste Mitglied des Board of Directors von Reliv International, einem Hersteller und Direktvertrieb für Nahrungsergänzungen aus Chesterfield, Missouri, USA. Mit der Benennung Klimeks umfasst das Gremium insgesamt neun Personen. Der 51-jährige kommt von der HFR Asset Management, LLC aus Chicago, einem Hedge Fonds für den er als Director Legal und Chief Compliance Officer fungierte. Klimek kam 2004 zu HFR. Robert L. Montgomery, Chairman, President und CEO Reliv geht davon aus, dass Klimeks Kenntnisse über die Finanzmärkte und sein Verständnis in Bezug auf die Direktvertriebsindustrie einen großen Gewinn für das Unternehmen darstellen. John Klimek wurde in Chicago geboren. Er verfügt über einen Bachelor Abschluss in Rechnungswesen von der University of Illinois sowie einen Abschluss in Recht von der Rechtsfakultät der University of Illinois. 16 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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News Vorwerk erwartet Wachstum in 2010 Die Vorwerk Gruppe aus Wuppertal geht nach eigenen Angaben gestärkt aus der Finanz- und Wirtschaftskrise hervor. Das vergangene Geschäftsjahr wurde zudem genutzt, um die Weichen für ein neues Wachstum neu zu stellen. "Nehmen Sie als Beispiel unseren deutschen KoboldVertrieb: Durch die Einführung des neuen Geschäftsmodells mit einem veränderten System der Kundenansprache und Kundenbetreuung innerhalb des Direktvertriebs geben wir unseren Kundenberatern die Möglichkeit, sich eine neue berufliche Existenz aufzubauen und den Erfolg durch eigene Leistung zu bestimmen", betonte der persönlich haftende Gesellschafter Peter Oberegger im Rahmen der Bilanzpressekonferenz in Wuppertal. "Darüber hinaus bieten wir ab sofort bei Kobold Deutschland bis zu 4.000 neuen Kundenberatern eine echte berufliche Chance." 63 Prozent, bezogen auf den Direktvertrieb sind es sogar 82 Prozent. Neues Geschäftsmodell Vorwerk Deutschland Kobold "Wie Sie wissen, haben wir in Deutschland seit einiger Zeit mit Schwierigkeiten im Kobold-Direktvertrieb zu kämpfen", sagt Peter Oberegger. In Zusammenarbeit mit einer Strategieberatung hatte Vorwerk bereits im Jahr 2008 mit der Neuausrichtung des Vertriebs begonnen. Das neue Modell ist konsequent auf die Bedürfnisse und Wünsche der Vorwerk Kunden ausgerichtet. Die bisherige Praxis, das wechselnde Berater den Kunden betreuen, hat eine langfristige Kundenbindung unmöglich gemacht. Jetzt ist es so, dass ein Berater für ein bestimmtes Gebiet fest zuständig ist und so im Direktvertrieb eine langfristige und seriöse Beziehung zum Kunden aufbauen kann. Bis November sollen alle Gebiete in Deutschland in dem neuen System arbeiten. "Die ersten Erfahrungen sind positiv", stellt Peter Oberegger fest und betont: "Wir bieten motivierten, engagierten Beraterinnen und Beratern die einmalige Chance, sich in einem eigenen Gebiet einen festen Kundenstamm aufzubauen, zu pflegen und sich mit eigener Leistung ein gutes Einkommen in der Selbständigkeit zu sichern." Der deutsche Kobold Umsatz liegt derzeit bei 200 Mio. Euro. Der neue Kobold VK 140 soll nun zur Umsatzsteigerung beitragen. Muyres den Schritt. Nach Vorwerk Angaben sind derzeit weltweit 611.000 Menschen für die Unternehmensgruppe tätig. Die Eigenkapitalquote liegt bei inzwischen 53 Prozent. Der außerhalb Deutschlands erwirtschaftete Anteil am Geschäftsvolumen ist weiter gestiegen und liegt nun bei m Jahr 2009 habe die Vorwerk Gruppe angesichts einer schwierigen wirtschaftlichen Gesamtsituation, so der Inhalt der offiziellen Pressemitteilung, das Rekordgeschäftsvolumen des Vorjahres nicht erreicht. Das Geschäftsvolumen sank um 7 Prozent auf 2,27 Milliarden Euro. Der Rückgang ist vor allem auf ein verringertes Neugeschäft der akf-Gruppe sowie einen Umsatzrückgang der Vorwerk Teppichwerke zurückzuführen. Im Direktvertrieb konnte das Wuppertaler Unternehmen vor allem durch den Geschäftsbereich Thermomix, aber auch durch die internationalen Aktivitäten des Bereichs Kobold teilweise kräftig zulegen. "Wir blicken optimistisch auf das laufende Jahr und liegen vor allem im Bereich unserer internationalen Direktvertriebs-Aktivitäten derzeit wieder im Plus. Das ist auch ein Ergebnis der Restrukturierungsmaßnahmen und der Investitionen in die Zukunft", so der persönlich haftende Gesellschafter und Chief Financial Officer Reiner Strecker. 2009 wurden auch gezielt Investitionen getätigt, u.a. in ein neues Kosmetik-Werk für JAFRA Cosmetics im mexikanischen Querétaro. "Wir haben dort rund 30 Millionen US-Dollar investiert und verfügen nun über eine hochmoderne Produktionsanlage, die uns eine noch höhere Produktqualität sowie eine neue Dimension der Liefersicherheit bietet", begründet der persönlich haftende Gesellschafter Walter Übersicht: Entwicklungen in den Geschäftsbereichen Thermomix: Umsatz 420 Millionen Euro auf Platz Nummer eins der Vertriebsgesellschaften liegt wieder der italienische Vertrieb Vorwerk Contempora, der mit einem Plus von über 8 Prozent einen Umsatz von 124 Millionen Euro erreicht. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent und beläuft sich nun auf 695 Millionen Euro. Im stärksten Kobold-Markt Italien stieg der Umsatz um 6 Prozent auf 397 Millionen Euro. 390 Millionen Euro und 480.000 JAFRA Beraterinnen. 34 Millionen Euro 69,5 Millionen Euro. 451 Millionen Euro Quelle: Vorwerk Kobold: JAFRA Cosmetics: Lux Asia Pacific: Vorwerk Teppichwerke: akf-Gruppe: 18 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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MonaVie startet in Deutschland mit MonaVie Active! Das US-Unternehmen MonaVie startet eigenen Angaben zufolge seinen Direktvertrieb auf dem deutschen Markt mit der Einführung seiner Originaldrinks auf Acaifrucht-Basis. "Wir freuen uns außerordentlich, unsere Produkte in Deutschland vorzustellen und unseren Auftrag zu erweitern, die Gesundheit und das Wohlergehen von Sportlern, Breitensportlern und überhaupt allen, die viel draußen unterwegs sind, auf gesundheitsfördernde Weise zu unterstützen", sagte der Gründer, Chairman und CEO von MonaVie, Dallin A. Larsen und ergänzte, dass Millionen von Menschen noch entdecken würden, warum gerade die Acaifrucht zum Kronjuwel des Unternehmens gekürt worden sei. Die jüngste Weiterentwicklung der ursprünglichen Mischung ist MonaVie Acive. Die zunehmende Zahl von unabhängigen MonaVie-Vertriebspartnern soll nach Larsens Worten den deutschen Verbrauchern einen ersten geschmacklichen Eindruck der Acaifrucht vermitteln. Es sei die Nachfrage nach Acai gewesen, die die Ausbreitung von MonaVie beflügelt habe und ihren Beitrag zu den raketenhaften Ergebnissen und Zuwachsraten des Unternehmens von über 117 Prozent von 2004 bis 2009 leistete. www.netcoo.info "Der Direktvertrieb bietet Menschen die Möglichkeit, die Kontrolle über ihre finanzielle Situation auszuüben", erläuterte Larsen, "und ist gleichzeitig einer der besten Wege, den Endverbraucher zu erreichen und ihm den Wert der Produkte vor Augen zu führen. Das Produkt, das im Regal steht hat sicherlich nicht die gleiche Werbewirksamkeit wie das Produkt, das durch den direkten Verkauf vertrieben wird." In den fünf Jahren seit dem Start auf dem US-amerikanischen Markt betrugen die Umsätze von MonaVie über 2.1 Milliarden US-Dollar. In der Nahrungsmittel- und GetränkeKategorie belegte das Unternehmen 2009 den ersten Platz auf der Liste der 500 schnellst wachsenden Privatfirmen in den USA. Das Unternehmen MonaVie ist mit dem Direktvertrieb inzwischen in 15 Ländern weltweit vertreten. Gründer, Chairman und CEO von MonaVie, Dallin A. Larsen Anzeige:

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blue nature Neben Produkten wie Aloe Vera, Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetik, gehört auch die Innovation im Bereich Parfüm, die bluebox zum Sortiment dieses Unternehmens. Die bluebox steht dabei für individuell auf den Kunden zusammengestellte Düfte, Flacons und Kartonagen. Start 01.05.2010 Institute Prof. Wirth Individuelle Nahrungsergänzungsmittel und ein ganzheitliches Diät- und Ernährungskonzept stehen im Mittelpunkt des Instituts. Das Kompetenzteam besteht aus Prof. Dr. med. Alfred Wirth, Prof. Dr. Michael Hamm, Dr. med. Werner Voss und Prof. Dr. med. Jean Krutmann. Start 01.08.2010 DreamScout Auf der Internetplattform DreamScout werden Wünsche wahr. Ob der Flug ins All oder der Job als Hausmeister in der Karibik. Alles ist möglich. Ferner gibt es Woche für Woche Markenware zu fantastischen Preisen. Start 01.06.2010 Re-Vita Asia hat seinen Hauptsitz in Taipeh, Taiwan und verfügt über eine hervorragende Vertriebsstruktur in den asiatischen Ländern. Das Aushängeschild von Re-Vita Asia sind Nahrungsergänzungsmittel auf Algenbasis. Das Unternehmen ist für die Zukunft hervorragend aufgestellt. Start 01.05.2010 Apas Vital Die Verantwortlichen bei Apas Vital verfügen über umfangreiches Know-how und können auf modernste Technologie zurückgreifen. Über ein sehr aufwendiges Filterverfahren (Membranfiltration) werden unerwünschte Schadstoffe aus dem Wasser entfernt. Die Entwicklung der Systeme wurde unter Einhaltung strengster Sicherheitsnormen für Elektrogeräte vorgenommen. Alle Geräte sind TÜV, GS und CE zertifiziert. Start 01.05.2010 Pierre Lang Couture, das Unternehmen, das neben exklusivem Designerschmuck auch exklusive Accessoires in seinem Sortiment hat. Hochwertig rhodinierte und vergoldete Schmuckstücke, 100% nickelallergenfrei in 80% Handarbeit gefertigt. Ferner ein von Designern entworfenes Accessoires Sortiment. Start 01.05.2010 Think bigger

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Pierre Lang steht für Modeschmuck in Echtschmuck Qualität. Mit Niederlassungen in 12 Ländern und jährlich 5 Millionen produzierten Schmuckstücken und einem Jahresumsatz in 2009 i.H. von ca. 125 Mio. Euro, gehört Pierre Lang heute zu den bedeutendsten Schmuckherstellern Europas. Start 01.05.2010 Coffee Club Das Motto vom Coffee Club lautet: "Unser Kaffee. Sinnlicher Genuss in höchster Qualität." Neben den klassischen Sorten wie z.B. Espresso, entkoffeinierten oder milden Kaffeeröstungen, erhält man auch Spezialitäten wie Acai Coffee, Soja Coffee und Tunguska Coffee. Ferner kann man bei Coffee Club eine Designkaffeemaschine in den Farben Schwarz oder Weiß erwerben. Start 01.05.2010 tex4net Alles rund um das Thema Jeans. Ein durchdachtes und straffes Sortiment, hervorragende Passformen, bewährte Modelle und Schnitte, pfiffige Details und geprüfte Qualität zeichnen die Produktpalette aus. Und das Alles zu einem fantastischen Preis. So unkompliziert wie das Sortiment ist auch das Geschäftsmodell von tex4net. Start 01.05.2010 NatuRe-Vita Das Unternehmen hat sich auf Nahrungsergänzungsmittel in flüssiger Darreichungsform spezialisiert. Neben Spirulina Liqua Health und Ultimate Acai, die Beere aus dem Amazonas-Gebiet, rundet der Powerdrink beneFitial das Sortiment ab. NatuRe-Vita arbeitet darüber hinaus gemeinsam mit der UNESCO an dem Projekt Bildung für Kinder in Not. Start 01.05.2010 Animal Deluxe Hochwertiges Tierfutter in bester Qualität für Hund, Katze und Pferd. Artgerechte Ernährung steht bei Animal Deluxe im Mittelpunkt. Sowohl Feucht- als auch Trockenfutter gehören zum Sortiment. Tiernahrung ist eine Industrie, die weltweit Milliarden Umsätze erzielt. Start 01.09.2010 Re-Vita USA Das Unternehmen Re-Vita wurde vor gut 20 Jahren gegründet und erzielte im Jahr 2009 einen Jahresumsatz von 35 Millionen Euro. Der Hauptsitz und die Produktionsstätten von Re-Vita befinden sich in Florida. Das Unternehmen gilt als Spezialist für Nahrungsergänzungsmittel, die auf Algenbasis hergestellt werden. In den vergangenen 15 Jahren hat Re-Vita über 40 Millionen Dollar an hungernden Kontinent gespendet, um Kindern eine Zukunft zu bieten. Start 01.05.2010 Think NWA

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Goldgrube Wasser, Staubsauger und Co. Mit diesen Direktvertriebsunternehmen können Sie Geld verdienen Menschen werden immer gesundheitsbewusster. Dabei rückt Wasser als ein elementarer Teil des Lebens, so wie wir es kennen, stärker in den Blickpunkt. Kein Wunder, besteht der menschliche Körper doch zu rund zwei Dritteln aus dem kostbaren Nass. So gut wie kein Mensch überlebt mehr als acht Tage ohne Wasser. Somit ist es das wichtigste Nahrungsmittel. In vielen Teilen der Welt ist Trinkwasser knapp. So haben in den Entwicklungsländern deutlich mehr als eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. Im Dezember 1992 erklärte die UNO in einer Resolution den 22. März eines jeden Jahres zum "Tag des Wassers". Der Grund: Die Menschen sollen sich mit der Bedeutung dieser wertvollen Ressource auseinandersetzen und sie keinesfalls als Selbstverständlichkeit ansehen. inen wichtigen Teil des Trinkwasserkonsums machen in Deutschland die Mineral- und Heilwässer aus. Hier betrug der pro Kopf Verbrauch 133,1 Liter in 2009. Somit ist diese Art Wasser laut dem Verband Deutscher Mineralbrunnen e.V. nach wie vor das beliebteste alkoholfreie Getränk der Deutschen. Insgesamt wurden 13,1 Milliarden Liter im Jahr 2009 abgesetzt. Doch nimmt die Zahl der kritischen Verbraucher zu. Längst ist die Belastung unseres Wassers aus der Leitung und aus Mineralbrunnen in der Öffentlichkeit ein Thema. Während aber in den USA und Japan die Aufbereitung von Trinkwasser längst zum Alltag gehört, handelt es sich in Deutschland und Europa um einen noch nicht wirklich erschlossenen Markt. Anbieter von Wasseraufbereitungssystemen treffen auf ein enormes Umsatzpotenzial. Inzwischen sind zahlreiche Anbieter von Systemen zur Aufbereitung von Trinkwasser auf dem Markt, darunter auch viele Direktvertriebe. Als erklärungsbedürftige Produkte sind solche Filter- und Aufbereitungsanlagen für die Vermarktung über den traditionellen Direktvertrieb und dessen modernere Network Marketing Variante prädestiniert. Beratern mit entsprechendem Engagement bietet sich ein interessantes Betätigungsfeld mit langfristig guten Zukunftsaussichten. Mit der Liste der nachfolgend kurz vorgestellten Direkt- und Network MarketingVertriebe wollen wir einen Überblick bieten, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt: 22 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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Titelstory Aqua Global International Highlight des in Rietberg ansässigen deutschen Unternehmens ist das preisgekrönte Produkt Spring Touch, welches gefiltertes Wasser sowohl kalt als auch heiß zur Verfügung stellt. Das weitere Sortiment umfasst Auftisch-, Untertisch- und Standgeräte. Damit werden sowohl Privathaushalte als auch Unternehmen angesprochen. Amway Die 1959 in den USA gegründete "Mutter aller Network Marketing-Vertriebe ist mit dem "eSpring Wasserfiltersystem" auch in diesem Segment vertreten. UV-Licht zerstört Mikroorganismen und ein Aktivkohlefilter reduziert mehr als 140 andere Schadstoffe. Apas Vital Bei dem zur Network World Alliance gehörenden Unternehmen Apas Vital wird auf umfangreiches Know-how und modernste Technologie zurückgegriffen. Mittels eines aufwendigen Filterverfahrens (Membranfiltration) werden unerwünschte Schadstoffe aus dem Wasser entfernt. Aqua Phoenix Aqua Phoenix mit Sitz im bayerischen Weilheim vertreibt Wasserionisierer für Privathaushalte und den Einsatz in der Industrie. Vor der Ionisierung wird das Wasser durch ein Zwei-Filter-System mit Aktivkohle gereinigt. Aqapur GmbH Umkehr-Osmose Anlagen für Trinkwasser und Kalkwandler zur Behandlung von Nutzwasser finden sich im Angebot der in Offenbach ansässigen Aqapur GmbH. www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 23

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Titelstory Pergusto GmbH Die Pergusto GmbH sitzt in Offenbach. Der Wasserspender "Waterlogic" nutzt Aktivkohle und UVLicht zur Aufbereitung, bevor das Wasser gekühlt und auf Wunsch mit Kohlensäure angereichert werden kann. Best Water International GmbH Die Wasserspender und -Filter "Jungbrunnen" der Best Water International GmbH aus Beelitz reinigen das Wasser durch das Verfahren der Umkehr-Osmose und eine Vorfilterung mittels zweier Sedimentfilter und eines Aktivkohlefilters. PM International AG Für energetisch sauberes, gesundes und chemisch reines "Quellwasser" durch ein hochwertiges Umkehr-Osmosesystem mit Aktivkohlefilter-Funktion steht der FitLine Wasseraufbereiter der PM International AG aus Speyer. H.Preiss International Das in Ipsheim ansässige Unternehmen H.Preiss International vertreibt Anlagen zur Trinkwasseroptimierung mittels Umkehr-Osmose für Privathaushalte, Heilpraktiker, Arztpraxen, Apotheken, Büros, Kanzleien, Geschäften bis hin zur Gastronomie und Fitnessstudios mit bis zu 2.500 Litern Tagesproduktion. PWS AG Die schweizerische PWS AG mit Sitz in Oberägeri wirbt auf ihrer Website mit dem "weltweit einzigen Trinkwasserfilter mit integriertem und hygienezertifizierten Membranfilter". Das System kommt ohne Chemie und Strom aus, Abwasser fällt nicht an. Nikken Im Sortiment des aus Japan stammenden "Wellness-Home" Vertriebs findet sich das PiMag Wassersystem, das, so das Unternehmen, Leitungswasser in mineralienreiches PiMag-Wasser verwandelt. Optidee Produktions und Handels GmbH Mit "Aqua Rescue" bietet Optidee aus Nordhorn einen Spezialfilter, der Leitungswasser keimfrei, weich und sauer macht. Resultat ist ein vitales Gesichtswasser, das der Haut natürliche Feuchtigkeit zuführt und dabei ihre natürlichen Abwehrkräfte unterstützt. 24 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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Die Gegenwart Die heutige Situation um das Wasser veranschaulicht exemplarisch, welche Folgen die Missachtung von Naturgesetzen durch den Menschen haben kann. Wasser hat eine bemerkenswerte Konstante vorzuweisen: Seit es die Welt gibt, ist die vorhandene Menge gleich geblieben. Nicht ein Tropfen ging bis heute verloren! Wasser ist für den Menschen von grundsätzlicher Bedeutung und überlebenswichtig, auch wenn der Homo Sapiens bei genauerem Hinsehen von Natur aus kein Wassertrinker ist. Trotzdem schaden Flüssigkeiten, die nicht absolut frei von gesundheitsschädlichen Bestandteilen und Krankheitserregern sind, der Gesundheit des Menschen mehr als sämtliche anderen Nahrungsmittel. Vorbeugen soll hier die gesetzliche Verordnung für Trinkwasser. Diese definiert jedoch nichts anderes als den maximal zulässigen Vergiftungsgrad. Vor einer wirklich ernstzunehmenden Verordnung, die dem Anspruch des Schutzes der Gesundheit gerecht wird, bedarf es einer grundsätzlichen Richtungsänderung. Dabei gibt es für Trinkwasser keinen Ersatz. Trotzdem darf der Umgang mit unserem einzigen nicht austauschbaren Lebensmittel als verantwortungslos bezeichnet werden. Dies zeigt die Verschmutzung des Wassers, die sich in vier grundsätzliche Kategorien aufteilen lässt: 1. Organisch: Hierunter fallen industrielle Lösungsmittel, Herbizide, Pestizide und Insektizide. 2. Anorganisch: Zu dieser Kategorie gehören Nitrat, Chloride, Schwermetalle, Asbest, Barium, Quecksilber, Arsen und Kalk. 3. Radioaktiv: Dazu tragen Radium, Strontium 90 und Plutonium bei. 4. Biologisch: Parasiten, Bakterien, Pilze und Viren sind die Ursache. Rowa Rowa aus Osnabrück fertigt und vertreibt Wasseraufbereitungsanlagen für Klein- Groß- und Hobbyanwendungen nach dem Prinzip der Umkehrosmose. Salux Netzwerk GmbH Die Aquion AktivWassersysteme der Salux Netzwerk GmbH aus Hamburg werden in Korea von Alkamedi gefertigt. In die Geräte flossen mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Wasserionisierern ein. Sanacell Handels GmbH Sanacell setzt auf Filter mit Carbonblock-Technologie. Das in Berlin ansässige Unternehmen vertreibt darüber hinaus eine sogenannte "Lebensenergie-Keramik", deren Schwingungen sich auf das gefilterte Wasser übertragen und es so vitalisieren sollen. Sanaqua Wassertechnik GmbH Kalkschutz, Schutz vor Korrosion, Wasserfilter, ein Gerät zur Anreicherung des Wassers mit Sauerstoff und Fruchtsaftkonzentraten bilden das Sortiment des Münchner Unternehmens. www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 25

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Leitungswasser im Idealzustand anzubieten oder auch nur dessen Qualität entscheidend zu verbessern, ist nahezu unmöglich. Der Grund dafür liegt in dem großen Missverständnis, dass in Bezug auf den Verbrauch von Trinkwasser und Brauchwasser herrscht. Dies lässt sich durch nachfolgende Zahlen belegen: Nur 0,3 Prozent des Gesamtwasserverbrauchs entfällt auf Trinken beziehungsweise Kochen. Für hygienische Zwecke wie Waschen oder Körperpflege werden 10,8 Prozent genutzt. Die Pflege des Haushalts sorgt dafür, dass 22,2 Prozent durch Putzen, Waschmaschine, Toilettenspülung, et cetera verbraucht werden. Die restlichen 66,7 Prozent benötigen Industrie und Gewerbe. Um hier für wirkliche Abhilfe zu sorgen, müssten die Wasserversorger überall separate Leitungsnetze für Trink- und Brauchwasser schaffen. Deren Machbarkeit vorausgesetzt, würden sich die hierbei anfallenden hohen Kosten natürlich nachteilig auf die Wasserpreise auswirken und das Lebensmittel Nummer Eins zu einem Luxusgut machen. Wer nun glaubt, mit Mineralwasser besser zu fahren, liegt leider nicht richtig. An Stelle einer gesünderen Alternative tritt größtenteils Wasser von schlechterer Qualität als der, die aus der Leitung kommt. Wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte sich mit dem Thema Trinkwasseraufbereitung auseinandersetzen. Denn hiermit kann man gutes Geld verdienen. Der angenehme Nebeneffekt: Das kistenweise nach Hause karren von Mineralwasserkästen und die damit verbundenen Geldausgaben kann man sich sparen. (FW) Die Schadstoff-Grenzwerte für Trinkwasser gemäß der am 21. Mai 2001 novellierten und seit 1. Januar 2003 gültigen Trinkwasserverordnung in mg pro Liter Anlage 2 ­ Chemische Parameter Teil I: Chemische Parameter, deren Konzentration sich im Verteilungsnetz einschließlich der Hausinstallation in der Regel nicht mehr erhöht Acrylamid Benzol Bor Bromat Chrom Cyanid 1,2-Dichlorethan Fluorid Nitrat Pflanzenschutzmittel und Biozidprodukte 0,0001 0,001 1,0 0,01 0,05 0,05 0,003 1,5 50,0 0,0001 (Für Aldrin, Dieldrin, Heptachlor und Heptachlorepoxid gilt der Grenzwert von 0,00003 mg/l) Teil II: Chemische Parameter, deren Konzentration im Verteilungsnetz einschließlich der Hausinstallation ansteigen kann Antimon Arsen Benzo-(a)-pyren Blei Cadmium Epichlorhydrin Kupfer Nickel Nitrit Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe Trihalogenmethane Vinylchlorid 0,005 0,01 0,00001 0,01 0,005 0,0001 2,0 0,02 0,5 0,0001 0,05 0,0005 Quelle: Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. Gesamtabsatz von Mineral- und Heilwasser (inklusive Mineralwasser mit Aromen) und Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken in Mio. Litern 15000 12000 9000 6000 3000 0 Pflanzenschutzmittel und Biozidprodukte insgesamt Quecksilber Selen Tetrachloreten und Trichlorethen in der Summe Quelle: Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. 0,0005 0,001 0,01 0,01 1970 1980 1990 2000 2006 2007 2008 2009 (Quelle: Verband Deutscher Mineralbrunnen e.V., April 2010) 26 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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"artesia24" ­ Ein sich selbst erläuterndes System Angesichts des weltweiten Umgangs mit dem mutmaßlich wertvollsten Element auf unserem Planeten dürfte unseren kommenden Generationen weniger die Gewinnung alternativer Energiequellen Kopfzerbrechen bereiten, sondern eindeutig unser Umgang mit verfügbarem Wasser. In Europa scheint für den Normalbürger jedoch zu gelten, dass die bisherigen Standards in der Trinkwasserversorgung als ausreichend betrachtet werden können. Wasser kommt eben aus der Leitung. So erkannte der weithin vertriebserfahrene Helmut Preiss, dass "Wasser" zu den unbestrittenen Zukunftsmärkten gehören wird. Seit 2002 gilt sein Unternehmen, die H.Preiss International, für den Bereich der Wasseraufbereitung durch Membran-Technologie als eine der führenden Adressen. Er verdankt diesen Erfolg nach eigenen Worten der Arbeit herausragender Ingenieure und einem kompetenten Produktmanagement, denen es gelang, mit der "artesia24" ein Premium-Produkt auf den Markt zu bringen, das eigenen Angaben zufolge heute schon den zukünftigen Anforderungen voll umfänglich genügt und darüber hinaus auf Grund der zu erwartenden Entwicklung außerordentliche Absatzzahlen im Direktvertrieb verspricht. Das von der NASA entwickelte Verfahren der Membran-Technologie macht die "artesia24" zu einer hauseigenen Trinkwasserquelle, wobei computergesteuert 99,9% aller Schadstoffe entzogen werden. Die "Hyperfiltration" trennt das Wassermolekül in einem molekularen Trennungsprozess von sämtlichen dem Wassermolekül anhaftenden Schadstoffen und ermöglicht so im Rahmen strengster Qualitätsanforderungen jedem den Genuss reinen, quellfrischen Premium-Wassers. Preiss ist von dem Erfolg seines Konzeptes, das sowohl einen lukrativen Marketingplan als auch innovative Einstiegsmodelle beinhaltet, vollkommen überzeugt. Qualifizierte Führungskräfte sowie ein namhafter, weltweit operierender Hersteller sollen neben hohen leistungsaffinen Vergütungen den unaufhaltsamen Erfolg und kontinuierliches Wachstum garantieren. Preiss zufolge genüge für den Absatz einer Anlage im Grunde die Vorführung, die für sich alleine schon die Vorteile und den Nutzen des High-Tech-Gerätes verdeutlicht. Danach entscheide meist einfach der gesunde Menschenverstand. (ral) www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 27

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Titelstory Trotz Massenmarkt überaus erfolgreich Präsentation und Verkauf von Staubsaugern und Raumreinigungsgeräten beim Kunden zu Hause Sie gehören seit Jahrzehnten zum Haushaltsalltag und sind als Helfer nicht mehr wegzudenken. Es geht um Staubsauger. Schon für unter 100 Euro bekommt man die günstigsten Modelle im Einzelhandel. Insgesamt ist das Angebot riesengroß. Dies ist nicht zuletzt der Pionierleistung des Direktvertriebs zu verdanken, der den heutigen Massenmarkt vorbereitet hat. Erst nachdem die zahlreichen Vertreter für Staubsauger den Nachweis erbracht hatten, dass es eine große Nachfrage für solche Geräte gibt, zogen die meisten der heute in Elektromärkten vertretenen Hersteller nach. Doch nicht nur das, viele Direktvertriebsunternehmen zeigen sich mit Allround-Geräten von ihrer innovativen Seite. Auch in diesem Segment kann man als Vertriebspartner gutes Geld verdienen.

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Titelstory rotzdem kann von Marktsättigung keine Rede sein. Vielleicht sind Staubsauger sogar der ultimative Beweis dafür, dass Direktvertrieb funktioniert. Denn nach wie vor gibt es eine nicht unbedeutende Zahl Direktvertriebe, die Staubsauger beim Kunden zu Hause verkaufen. Nicht nur in Deutschland sind während der letzten zwei Jahrzehnte sogar noch Unternehmen hinzugekommen, die bei der Vermarktung ihrer Geräte auf die Präsentation durch entsprechend ausgebildete Repräsentanten setzen. Der Grund: Die Geräte verfügen über zahlreiche Features, die der Kunde im Rahmen einer professionellen Vorführung erleben muss, um eine fundierte Kaufentscheidung treffen zu können. Die Anonymität sogenannter "Geiz ist geil und Co." Märkte ließe die Hightech-Erzeugnisse der nachfolgend vorgestellten Direktvertriebe wie ein schwarzes Loch verschwinden. Die Liste erhebt wie immer keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Delphin Der Delphin wird seit 1993 auf dem 25.000 Quadratmeter großen Betriebsgelände der PROAIR GmbH in Argenbühl im Alpenvorland entwickelt und produziert. Der Slogan des Direktvertriebsunternehmens lautet "Delfinieren statt Staubsaugen". An Stelle von Staubbeutel und Filter kommt im Delphin Wasser zum Einsatz. Der TÜV bescheinigte dem Gerät eine nahezu 100-prozentige Staub- und Schmutzbindung (99,9991 Prozent). Damit sei er insbesondere für Allergiker geeignet. Gegen Milben in Matratzen wirkt ein Tiefenreiniger. Hartböden aller Art, Natursteinböden, Fliesen, Wände und textile Bodenbeläge werden in Kombination mit dem Zubehör "Flipper" auf einfachste Weise gereinigt. Filter Queen Im hessischen Butzbach zwischen Frankfurt und Gießen sitzt die Filter-Queen GmbH & Co. KG an der A5. Neben dem Filter-Queen Luft- und Raumhygienesystem vermarktet das Unternehmen mit dem Defender einen Luftreiniger im Direktvertrieb, der für den dauerhaften Einsatz konzipiert ist. Mit der Filter-Queen werden 99,98 Prozent aller Schmutzund Staubpartikel bis 0,1 Micron aus der Atemluft beseitigt. Darunter befinden sich beispielsweise Viren, Bakterien, Zigarettenrauch und Hausstaubmilbenkot. Durch den Einsatz verschiedener Filter und einer Aktivkohleeinheit wird die Atemluft gereinigt. Ebenso ermöglicht das Luft- und Raumhygienesystem eine Tiefenreinigung von Matratzen mittels einer Kombination aus einem Zellulose-Vorfilter und einem sogenannten Medipure-Filter. Kirby Hyla Der Name des Direktvertriebsunternehmens Hyla International GmbH & Co. KG aus Filderstadt leitet sich vom europäischen Baumfrosch "Hyla Arborea" ab. Der kleine grüne Frosch ist Teil des Hyla Logos. Hyla stammt ursprünglich aus Ljubljana in Slowenien. Dort wurde die Firma 1991/1992 von den beiden slowenischen Ingenieuren Doro Erjavec und Janez Pogacar gegründet. Die Kernkompetenz Hylas liegt in der Selbstreinigung der Luft innerhalb von Wohnräumen durch Wasser. Das von Hyla vertriebene Gerät saugt beim Staubsaugen oder dem Einsatz als Luftfilter Luft durch eine Turbine an. Ein rotierender Separator entfernt alle Staubpartikel und bindet sie im Wasser. So verlässt nur reine Luft den Hyla. Zusätzlich kann das Gerät unter anderem Raumluft aromatisieren und Nassreinigen. 1907 entwickelte Jim Kirby einen Staubsauger, der verschmutzte Luft durch einen Stoffsack blies und so den Schmutz herausfilterte. Nach dem Ende des ersten Weltkriegs verbesserte er seine Staubsauger weiter und begann mit deren kommerziellen Vertrieb. Schließlich wurde die Kirby Company mit Stammsitz in Cleveland, Ohio, USA 1920 ein Direktvertriebsunternehmen. Heute verkaufen unabhängige Vertragshändler die Kirby-Heimpflegesysteme in über 70 Ländern rund um den Globus. Das Sentria-System vereint zwölf Geräte in einem. Es lässt sich zum Shampoonieren einsetzen, reinigt Betten von Staubmilben und anderen Allergenen, kann harte Oberflächen bohnern und polieren. Das patentierte Filtersystem HEPA 11 filtert mehr als 99% aller Partikel von bis zu 0,3 µm. Kirby ist eine Tochtergesellschaft der Scott Fetzer Company, die wiederum zum Berkshire Hathaway Konzern Warren Buffetts gehört. www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 29

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Titelstory Rainbow Rainbow Deutschland firmiert als René Rupp Handelsgesellschaft mbH in Pforzheim. In Troy, Michigan, USA befindet sich die Zentrale der Rexair, Rainbow LLC. An Stelle herkömmlicher Filter nutzt Rainbow Wasser zur Reinigung der angesaugten Luft von Staub und Schmutz. Die Idee, Staub und Schmutz mittels eines Separators in einem Wasserbad einzufangen, sei 1936 mit der Erfindung des Rainbow zum ersten Mal verwirklicht worden. Seitdem baut Rexair das Gerät für den Direktvertrieb in mehr als 80 Ländern. Durch sein umfangreiches Zubehörsortiment bietet der Rainbow zahlreiche Funktionen wie Luftwäsche, Aromatisierung der Raumluft, Inhalation, Trocken- und Nassreinigung von Böden und Wänden, Sprühextraktion zur Reinigung von Teppichen, Vakuumieren, Matratzenreinigung, Belüftung von beispielsweise Bettwäsche, Matratzen oder Stofftieren, Polsterreinigung, Aufblasen von Luftmatratzen oder Luftballons sowie Trockenschaumreinigung. Gleich drei Gesellschaften mit beschränkter Haftung firmieren für Lux im hessischen Fulda ­ die Lux Deutschland, die Lux Deutschland Südost und die Lux Deutschland Nordwest. Lux hat sich "saubere Böden, reine Luft und gesunde Ernährung" auf die Fahne geschrieben. Für saubere Böden sind drei Geräte zuständig: Der Lux 1 Silber mit einem umfangreichen Sortiment an Zubehör, der Turboclean für harte Böden und der Ökolux 8000 als Dampfreiniger. Letzterer wird standardmäßig mit einem Dampfbügeleisen und einer Vielzahl an praktischen Düsen geliefert. Zwei Luftfilter, eine Küchenmaschine sowie ein weiterer Dampfreiniger runden das im Direktvertrieb erhältliche Sortiment für den privaten Bereich ab. Die unter dem Label Lux-Professional angebotenen Geräte zielen mehr auf den gewerblichen Bereich, für den ebenfalls ein großes Sortiment an Reinigungs- und Pflegemitteln angeboten wird. Vapor-Star Seit 1993 ist Vapor-Star auf moderne Dampfreiniger, Dampfsauger und Bügelsysteme spezialisiert. Im Dampfsauger Modell 3000 kommt ein Wasserfiltersystem zur Reinigung der angesaugten Luft zum Einsatz. Das Modell 3000D bietet zusätzlich eine Shampoonierfunktion. Das Unternehmen sitzt in Wiesenfelden in der Nähe von Straubing. Die Dampfreiniger und der Dampfsauger verfügen über einen Edelstahlkessel. Pro Aqua 1997 fiel für Gerhard Meier und Jürgen Wehner der Entschluss, ein neues innovatives Produkt zu entwickeln. Als Ergebnis entstand das Pro-Aqua Raumreinigungssystem, das seit 2001 im thüringischen Suhl produziert wird. Die Verwaltung des deutschen Direktvertriebsunternehmens sitzt im bayerischen Ansbach. Heute wird Pro-Aqua rund um den Globus in über 35 Ländern vertrieben. Das Raumreinigungssystem nutzt an Stelle von herkömmlichen Filtern Wasser zur Bindung von Staub und Schmutz. Der Pro-Aqua eignet sich neben weiteren Anwendungen insbesondere zum Nasssaugen, für die Luftwäsche, zum Aromatisieren und Inhalieren, für die Betten- und Matratzenreinigung sowie zum Vakuumieren. Das Sortiment um den Pro-Aqua PA03 beinhaltet umfangreiches Zubehör. Inzwischen wurde das Unternehmen mehrfach für das Design des Geräts ausgezeichnet. Vorwerk Die in Wuppertal ansässige Vorwerk GmbH & Co. KG ist wohl der mit Abstand bekannteste Direktvertrieb für Staubsauger. 1883 von Carl und Adolf Vorwerk als Barmer Teppichfabrik Vorwerk & Co. Gegründet, feiert das Unternehmen 2008 sein 125-jähriges Jubiläum. Ähnlich der AVON Beraterin in den USA gehört der freundliche Vorwerkvertreter, der an der Haustür klingelt, um eine Staubsaugervorführung oder auch nur Filtertüten anzubieten, in Deutschland zum Alltag. Seit Anfang 2004 engagiert sich Vorwerk durch die Übernahme von Jafra Cosmetics auch auf dem Gebiet der Kosmetik wie AVON. Zusätzlich zu den Staubsaugern werden noch ein Thermomix Küchengerät, das Feelina Bügelsystem und über den herkömmlichen Einzelhandel Teppichböden vertrieben. Vorwerk ist mit rund 578.000 Mitarbeitern und Beratern in 58 Ländern vertreten. 2008 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von rund 2,4 Milliarden Euro. Seit 2001 gehört die Lux Asia Pacific Gruppe zu Vorwerk. Mit rund 3.000 Beratern in 13 Ländern Asiens werden Vorwerk Staubsauger sowie ein selbst produzierter Wasserfilter direkt vertrieben. (FW) www.netcoo.info 30 Netcoo Magazin 062010

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Alle reden von Fußball. Aber jedes dritte Kind im südlichen Afrika geht nicht zur Schule. Spenden Sie Schule. Spendenkonto 300 000 BLZ 370 205 00 www.schulenfuerafrika.de

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"Nasser Staub kann nicht fliegen" Ein Insiderbericht aus der Netcoo Redaktion Er erinnert irgendwie an den jungen Berti Vogts, klein und kompakt, aber drahtig und mit Biss und könnte wahrhaftig sein mechanischer Bruder sein ­ das ProAqua-Raumreinigungssystem der Pro Aqua GmbH aus Ansbach. Doch was kann das Gerät wirklich? Wir wollten es genauer wissen und haben den Pro Aqua unter die Lupe genommen. In der NetcooRedaktion in Warendorf musste sich der edelmütige "Terrier" bereits Anfang 2007 unter verschärften Bedingungen einem Gebrauchstest unterziehen. Wir haben damals das Multifunktionstalent in einem eingehenden Training auf Herz und Nieren geprüft. Staubsaugerbeutel haben wir dabei zu unserer Überraschung nicht gebraucht. Aber lesen Sie mehr: ­ da steht er also, voll eingepackt und ummantelt wie ein Vorzeigeathlet. Also, nichts wie ran an die Kartons und ausgepackt. Oh man, jede Menge Zubehör dabei. Von der Fugendüse, über die Polsterdüse bis hin zum Naturhaarbesen. "Schau´n mer mal", würde der Fußballkaiser heute sagen. Welches Wunderwerk der Technik uns wohl da erwartet? Die Spannung in der Redaktion steigt. Anstoß. Kurz geguckt ­ wo bin ich ­ ein Teil hier, ein Teil da. Hey, das ging ja wirklich schneller als erwartet. Im Handumdrehen ist "der Kleine" zusammengebaut. Jetzt hat er sogar einen Kopf, einen Bauch und steht dabei noch in einem Laufrad. Hui, langes Stromkabel. Fünf Meter. 1:0 für den Pro Aqua ­ der Zusammenbau war kinderleicht. Da steht er nun in voller Schönheit ­ und strahlt uns in seinem vom "red dot" preisgekrönten Design regelrecht an. "Och, ist der süß", ruft ein weibliches Redaktionsmitglied. "Los, schnell den Stecker in die Steckdose und wir fangen an", ertönt es von hinten. Moment mal, damit soll ich saugen? Der Kleine hier sieht doch gar nicht aus wie ein Staubsauger. Statt Bauch hat er einen Wasser- tank mit drei Liter Füllinhalt. Der "Kopf" umfasst neben dem Ein- und Ausschalter, eine Motorenregulierung und einen Separator. Richtig gelesen: Der Pro Aqua ist ein Reinigungsgerät, das ohne Staubbeutel auskommt. Es arbeitet vielmehr mit Wasser. Ihn mit einem herkömmlichen Staubsauger vergleichen zu wollen, grenzt schon fast an "Majestätsbeleidigung", meint man, ihn sagen zu hören. Also, du kleiner "Berti", wir werden jetzt mal deinen Wassertank befüllen und dann zeig´ uns mal, was du in den Kasten spülst! Aber eins sagen wir dir gleich: "Bei unserem Test bist du so gut wie chancenlos, unsere Putzfrau hat hier alles blitzblank gemacht. Die hat hier stundenlang staubgesaugt und `ne Menge Kohle dafür kassiert. Hier wirst du also keinen Staubkrümel mehr finden." Wer es von den Anwesenden nicht wörtlich ausgesprochen hat, hat es zumindest gedacht ­ vielleicht. Soll ja keiner denken, bei Netcoo wäre es nicht sauber. Gesagt getan, Wasser rein, Stecker in die Dose. Als Erstes wird mal kräftig der Teppichboden mit der Elektrodüse Deluxe abgesaugt. www.netcoo.info 32 Netcoo Magazin 062010

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Die Branche Deluxe? Na klar, Deluxe. Wir haben nämlich eine Pro-Aqua-Version mit Düsenbeleuchtung, damit können wir sogar wie unter Flutlicht saugen ­ und prompt wird das in der Redaktion ausprobiert. Licht aus! Spot an! ­ Aber was ist das? Meine Güte, der saugt ja quasi wie von alleine, dem muss das nicht mehr erklären, "Rein das Ding, fertig und ab nach Hause." um es mal wie Podolski auszudrücken. Trotzdem, dieses gute Stück hat nur 1.000 Watt ­ sein "Gegner" in Form der staubsaugenden Putzfee hat bereits am Morgen mit 1.800 Watt den Teppichboden blitzsauber geschrubbt. Sauber? Von wegen, wir sind mehr als schockiert, als das Testergebnis begutachtet wird. Das schöne, glasklare Wasser hat sich zu einer braunen Brühe verfärbt. Iiiiihhhh! Rätselraten und helle Aufregung in der Redaktion: nie und nimmer. Das ist doch ein Trick! Das kann nicht sein! Das geht so nicht ­ aber, es ist tatsächlich Staub ­ es ist Staub, wo eigentlich gar kein Staub mehr sein dürfte. Wie bei Lukas zu Hause: "So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere". 2:0 für den Pro Aqua. Nasser Staub kann wirklich nicht fliegen. Und wie geht das nun? Ganz einfach: Das System des Pro Aqua saugt Luft und Staub ein, der aber nicht in einer Filtertüte, sondern in einem Wasserbad gesammelt wird. Der Separator erzeugt dabei Luftwirbelungen, die den Staub im Wassertank belassen ­ raffinierte Technik. Herkömmlichen Staubsaugern wird oft vorgeworfen, dass sie Feinstaubbläser sind. Nur der Grobschmutz werde im Filter gefangen ­ die feinen Poren im Filter hingegen würden feine Staubpartikel passieren lassen. Vorne kommt also quasi der Staub rein und hinten bläst man ihn wieder raus. Keine angenehme Sache, wenn man sich das mal bildlich vorstellt. Was für die meisten Menschen problemlos ist, kann für Allergiker aber zur richtigen Qual werden. Denn nach dem Einschalten wird der Staub ebenfalls erst mal richtig aufgewirbelt und ein mehr oder weniger großer Teil wieder an die Raumluft abgegeben. Dort kann der Staub heftige allergische Reaktionen auslösen. Okay, auch hier soll der Pro Aqua gewisse Vorteile haben, denn das Gerät kann nach Angaben des Herstellers ebenfalls zur Luftwäsche eingesetzt werden. Moment mal, Luftwäsche? Wie soll denn das gehen? Also bitte, wer wäscht denn schon Luft? Doch der Satz wurde gerade ausgesprochen, da läuft der Pro Aqua auch schon wieder an, doch diesmal ohne Elektrodüse. Zur Luftwäsche braucht man ausschließlich Wasser, na klar, was auch sonst? Aber hey, was ist das? Wer raucht denn hier? Das gibt es doch nicht, unser Anzeigenleiter zündet sich tatsächlich jetzt demonstrativ eine Zigarette an. Und das, obwohl wir ein Rauchverbot in unseren Gebäuden und speziell für Sportler schon vor Jahren ausgesprochen haben. Da hätte sich die damalige Gesundheitsministerin Schmidt ein Beispiel dran nehmen können! OK, schnell eine Abmahnung im Kopf geschrieben, einen bösen Blick geworfen, da www.netcoo.info kommt aber auch schon ein: "Ich rauche nur zu Testzwecken, Chef." Na gut ­ warten wir es ab. Und tatsächlich. Das Gerät läuft einige Minuten und schon werden angesaugte Staubpartikel und Gerüche im Wasser mit einer Geschwindigkeit von 55 Liter Luft pro Sekunde gebunden. Die frisch gewaschene Luft tritt dabei durch die Luftaustrittsöffnung wieder aus. Der Zigarettenqualm ist verschwunden und die Luft wahrhaftig sauberer. Das Ergebnis sehen wir wieder im Wassertank. "Braune Brühe, unglaublich, das grenzt schon an Zauberei." Totenstille! "Was passiert eigentlich wenn wir mal ein Duftöl in den Wassertank kippen?". Haaah, ruft es von links, ich habe hier ein Liebesöl ­ mal sehen, was passiert ­ die Redaktion bricht in schallendes Gelächter aus ­ gesagt getan. Hoffnungsvolles Warten, was wird passieren? Kommen wir uns jetzt alle näher? Machen wir es kurz, das Öl hat uns zwar nicht zum Kochen gebracht, aber unsere Räumlichkeiten durchzog ein sehr angenehmer Duft. Wenn das mit Liebesöl geht, dann geht das sicherlich auch mit Duftölen und Parfum. Die Luftwäsche funktioniert. 3:0 für den Pro Aqua. So viel dazu, also saugen kann er, Luftwäsche und aromatisieren kann er auch, dann wollen wir auch mal sehen, ob er auch nasssaugen kann. Da geben ja bekanntlich die meisten Staubsauger auf. Schnell die Fliesen mit Wasser benetzt, den Wassertank geleert und schon wird mit dem Pro-AquaSaugschlauch das Wasser aufgesagt. Das Ergebnis wollen wir hier gar nicht mehr aufschreiben. Braune Brühe und sparsame Netcoo-Gesichter. 4:0 für den Pro Aqua. Im letzten Testabschnitt haben wir das Vakuumieren ausprobiert, um wenigstens noch einen Anschlusstreffer zu landen. Dazu musste jedes Redaktionsmitglied sein Lieblingstrikot in den Vakuumierbeutel legen. Mit dem Staubpinsel wurde dann die Luft komplett abgesaugt. Dann wurde der Schlauch an der Luftaustrittsöffnung befestigt und frische Luft wurde in den Vakuumierbeutel geblasen ­ was sollen wir sagen? Unsere Fan-Shirts riechen jetzt wieder wie frisch gewaschen und die ekligen Staubmilben sind ins Jenseits befördert. 5:0 für den Pro Aqua. Fazit: Der Pro Aqua ist ein wahres Multifunktionstalent mit vielen positiven Eigenschaften wie Luftwäsche, Aromatisieren, Nasssaugen, Inhalieren, Betten- und Matratzenreinigung, Teppich- und Polsterreinigung und Vakuumieren, er zählt mit seiner "Made in Germany"Herstellung zu den innovativen Raumreinigungsgeräten im Direktvertrieb. Als Vertriebspartner(in) kann man damit sogar eine Menge Geld verdienen. Prädikat empfehlenswert. Netcoo Magazin 062010 33

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PM-International AG "Wir sind nicht zu (s)toppen!" Dieses einhellige Meinungsbild einer den Erdball umspannenden Geschäftspartnerschaft ist kein selbstgefälliges Eigenlob, sondern die Überzeugung der begeisterten, zukunftsorientierten Mannschaft eines Global Players, die sich auch auf den Satz reduzieren ließe: "So geht Network Marketing heute!"

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Von links: Netcoo-Geschäftsführer Andreas Graunke und Jens Landgrebe, Rolf und Vicki Sorg afür gibt es zahllose Beweise kompetenter Außenstehender wie vertriebsangehöriger Partner, die dank erprobter Marketing-Konzepte in der Vergangenheit ihre eigene wirtschaftliche Zukunft nachhaltig aufbauen und für ihre Zukunft gestalten konnten. Jüngstes Beispiel umfassender Anerkennung war die Verleihung des begehrten und hoch angesehenen internationalen Award "Company of the Year" durch die Netcoo, Europas führendes Fachmagazin für Direktvertrieb und Network Marketing. Die PM-International AG konnte in allen Punkten einer umfangreichen Liste von Kriterien die Netcoo-Jury beeindrucken und mit deutlichem Abstand gegenüber zahlreichen anderen Network Marketing Unternehmen überzeugen. Dabei wurden beispielsweise nicht nur innovative Produkte oder ein nachweislich funktionierender Verdienstplan bewertet, sondern gleichermaßen das Wachstumspotenzial der Firma, die weltweite Unternehmenspräsenz, Seriosität und die Einhaltung ethischer Prinzipien. Netcoo-Geschäftsführer Andreas Graunke erklärte im Rahmen des PM Weltmanagementkongresses 2010 in Karlsruhe seine Freude darüber, der PMInternational AG diesen Award überreichen zu dürfen und ergänzte: "Ihr Unternehmen verfügt über ein nachhaltiges Geschäftskonzept und ist ein hoch seriöses, vorbildlich geführtes Unternehmen. PM hat in den vergangenen 17 Jahren erheblich dazu beigetragen, das Image der Network Marketing Branche weltweit deutlich zu verbessern!" Konzentrische Kreise Alle weltweiten Erfolge und Zuwachsraten des Unternehmens sind umso bemerkenswerter, sind sie doch vor dem Hintergrund einer seit 2008 andauernden globalen Wirtschafts- und Finanzkrise zu sehen. So ist eines der Markenzeichen der PMInternational AG das Streben nach kontinuierlichem Wachstum auf den weltweiten Märkten. Nach Erfolgen die, ähnlich einem Stein der im Wasser konzentrische Kreise hervorruft, nur in einer starken und eng verbundenen Gemeinschaft möglich sind. Waren schon die antizyklischen Wachstumsergebnisse des Jahres 2009 rekordverdächtig, können schon wieder eine ganze Reihe von PM-Niederlassungen allein für das erste Quartal 2010 äußerst positive Zahlen vermelden. Neben den ältesten Märkten der PM-Gruppe in der Schweiz mit 16% meldet Österreich sogar 30% Umsatzsteigerung. Skandinavien steht dem mit 22% kaum nach und auch die Italiener freuen sich über bemerkenswerte 47%. Ein beeindruckendes Umsatzwachstum wird indes aus dem australischen "Downunder" verbucht, bis zu 87% plus. Doris Muth, PM-Niederlassungsleiterin in Österreich nennt www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 35

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stellvertretend für viele PM-Länderorganisationen die Gründe für diesen konstanten Erfolg: "Zum einen gibt es solide gewachsene Strukturen, die kontinuierlich das erfolgreiche System duplizieren und dadurch beharrlich weiter wachsen. Zum anderen kamen junge neue Strukturen dazu, die frische Impulse setzen, moderne Methoden praktizieren, kommunizieren und die sogar linienübergreifende Vorträge und Ausbildung anbieten. Unser gesamtes Führungsteam verdient ein großes Lob und man spürt, dass jeder Einzelne am Gesamterfolg des Landes ein starkes Interesse hat." Fit für die Zukunft Neben den Erfolgen der Vergangenheit und Gegenwart hat der Firmengründer des Familienunternehmens PM-International AG, Rolf Sorg, die Aufstellung des Unternehmens für zukünftige Herausforderungen immer im Focus. Somit wurde eines der besten Erfolgswerkzeuge für den neuen Vertriebspartner ­ die Business Akademie ­ geschaffen. Sie bietet jedem Teampartner beste Grundlagen zur Präsentation der Geschäftsidee mit PM-International und die optimale Erläuterung der PM Premium-Produkte. Des Weiteren werden wertvolle Tipps, Empfehlungen und erfolgserprobte Strategien aus erster Hand vermittelt ­ für einen schnelleren Aufbau eines erfolgreichen Geschäfts mit PM-International. Da es allerdings bisher in Deutschland regionale Unterschiede in der Durchführung gab, wurde dieses richtungsweisende Konzept jüngst überarbeitet, um zukunftsorientiert in jedem der Workshops den gleichen Standard und eine einheitliche Unterstützung zu gewährleisten. Anlässlich des PM Weltmanagementkongresses 2010 sorgte Rolf Sorgs persönliche Aufforderung zur Bewältigung einer neuen, gemeinsamen Herausforderung für ungeheure Spannung: Wenn es gelingen sollte, bis April 2011 weltweit 100.000 neue Vertriebspartner zu sponsern, würden unter den aktivsten 500 Geschäftspartnern ­ anteilig nach ihrem jeweiligen Erfolg in den 12 Monaten ­ der Betrag von 1.111.111,- EUR aufgeteilt. Um den über 3.000 anwesenden Vertriebspartnern und ihren Gästen überhaupt eine Vorstellung vom Umfang und Gewicht dieser Summe zu geben, wurde diese unter nicht enden wollendem Beifall, in einer mit schweren Vorhängeschlössern versehenen Kiste von einer der Situation angemessenen Gruppe aus Sicherheitspersonal, auf die Bühne geschafft. Die einhellige Meinung unter den Anwesenden: "...das schaffen wir!" Rolf Sorg hat mit dieser zukunftsweisenden Idee mit einem Schlag wohl eine der größten Sponsor-Aktion in der Geschichte des Network Marketing entfesselt. Wurde mancher Vertriebspartner früher, mangels Mobilität am Anfang seiner Geschäfte, vielleicht sogar am Besuch oder der Betreuung des einen oder anderen Kunden gehindert, sorgte die PM-International AG unter dem Titel "FitLine Experience" mit einfacherer, schnellerer Qualifikation und höheren Zuschüssen bei der Nutzung eines Firmenfahrzeuges für Abhilfe. So kann der Vertriebspartner bereits ab der Stufe Marketing Manager in Deutschland www.netcoo.info 36 Netcoo Magazin 062010

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Ein beeindruckendes Umsatzwachstum wird indes aus dem australischen "Downunder" verbucht, bis zu 87% plus. kostenlos Auto fahren. Dass spontan mehr als 600 Vorbestellungen eingereicht wurden, wird dabei niemand verwundern. Um den Appetit darauf zu erhöhen, wird das Angebot noch mit dem Genuss eines ganz besonderen Erlebnisses getoppt: Wer sich in seinem PM-Geschäft besonders intensiv auf das Sponsern neuer Vertriebspartner verlegt, darf sich als Extra-Anerkennung an einem Wochenende auf grenzenlosen Fahrspaß im schwarzen firmeneigenen Flügeltürer PM Mercedes SLS freuen. "Mit Träumen beginnt die Realität." Neben dem heutigen Aufbau und der gewissenhaften, verantwortungsbewussten Schulung neuer Geschäftspartner und somit der Schaffung einer schlagkräftigen und dynamischen internationalen "salesforce", war Rolf Sorgs ursprünglicher Traum zu Beginn seiner Karriere die Entwicklung von eigenen Produkten. In der Person von Dr. Gerhard Schmitt, der 1995 zum Unternehmen stieß, fand Sorg eine außergewöhnliche Bereicherung. Ihm verdankt das Unternehmen die Entwicklung einer ganzen Reihe von Produktenlinien mit eigenen Patenten, u.a. die Produktlinie FitLine, über die sich jüngst in einem speziellen Sportvideo zur publikumswirkwww.netcoo.info samen Sendezeit, 45 Millionen Menschen im Fernsehen informieren konnten. Rolf Sorg sieht aber den Menschen als Ganzes ­ also auch in Bezug auf sein Äußeres. Sein (vorläufiges) Ziel bestand aus ganzheitlichen Produktkonzepten, die das Leben der Menschen mit Fitness, körperlichem Wohlbefinden und Vitalität bereichern können. Werden diese Kriterien noch mit der Empfehlung eines dem Menschen dienlichen Lebensstils verknüpft, wird sich kaum ein Ort auf der Welt finden, der durch seine traditionsreiche Grundphilosophie eher alle Türen öffnet als Asien. Somit fand die erste Anti-Aging-Akademie (AAA) kurzerhand in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur statt und wurde nicht nur zu einem außerordentlichen Geschäftserfolg, sondern bildete gleichzeitig einen Anziehungspunkt für über 120 PM-Geschäftspartner aus dem gesamten asiatischen Raum. Die Erwartungen wurden bei weitem übertroffen, stellte die AAA unter der Leitung von Dr. Gerhard Schmitt und seiner Gattin Beate doch eine grundlegende Optimierung und Weiterentwicklung seiner Ernährungsakademie dar. Als perfekte Ergänzung der Anti-Aging-Produkt-Kombination von FitLine und BeautyLine konnte darüber hinaus Dr. Schmitt, der Netcoo Magazin 062010 37

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im Unternehmen die Position des Leiters des wissenschaftlichen Beirates besetzt, gerade erst die wichtige Mitteilung machen, dass das Produkt Omega 3 + E jetzt zusätzlich mit Vitamin D angereichert werden konnte. Den Geschäftspartnern aus Singapur, Hong Kong, Taiwan, den Philippinen, Indonesien, Bangladesch, China und Malaysia wurde fünf Wochen vor ihrer offiziellen Einführung auf dem PM Weltmanagementkongress in Karlsruhe die BeautyLine Brightening-Kosmetikserie vorgestellt. Von den Anwesenden umfassend getestet und mit Begeisterung aufgenommen erfreute sie sich einer enormen Nachfrage. Auch hier konnte durch die PM-International AG ein neues Kapitel in der Kosmetik-Erfolgsgeschichte aufgeschlagen werden. Wie ernst es Rolf Sorg mit der Einhaltung ethischer Prinzipien und damit verbunden der Imagepflege des Network Marketing Prinzips ist, lässt sich an seinem Entschluss ablesen, den in schweres Wasser geratenen Textilvertrieb Fashion europe.net aus Hamm zu unterstützen. Die Gründer hatten in den vergangenen dreieinhalb Jahren als Erfinder der so genannten "Jeans-Party" einen Vertrieb mit rund 40.000 Geschäftspartnern in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgebaut. Das Angebot der PM-International AG besagt nun, dass die FE.N ­ Vertriebspartner auch weiterhin mit Jeanswaren beliefert werden und ihre Provisionsansprüche für zwei Monate gesichert sind. Die Integration der Firma bedeutet ferner eine Sicherung der inzwischen bei FE.N. geschaffenen Strukturen durch einen Linienschutz. Rolf Sorg legt in diesem Zusammenhang großen Wert auf die Feststellung, dass FE.N keinesfalls gekauft wurde und es sich bei der Transaktion Wer sich in seinem PM-Geschäft besonders intensiv auf das Sponsern neuer Vertriebspartner verlegt, darf sich als Extra-Anerkennung an einem Wochenende auf grenzenlosen Fahrspaß im schwarzen firmeneigenen Flügeltürer PM Mercedes SLS freuen. 38 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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nicht um eine Firmenübernahme handele, sondern lediglich um eine Integration des Vertriebs. Da die PM International AG als Europäischen Familienunternehmen ihr Wachstum ausschließlich aus eigener Finanzkraft erschließt, steht damit FE.N Beratern und Beraterinnen eines der größten deutschen Network Marketing Unternehmen zur Seite, das seit 17 Jahren in 30 Ländern der Welt, selbst entwickelte und teilweise patentierte Produkte der Premium-Klasse im Nahrungsergänzungsbereich sowie Kosmetikprodukte für Gesundheit, Fitness und Schönheit vertreibt. Nicht nur an seiner Hilfsbereitschaft zeigt sich in aller Deutlichkeit, welchen Stellenwert er dem Gedanken des Network Marketings beimisst und zweifellos wird der dynamische und charismatische Unternehmer selbst nach 17 Jahren intensivster Arbeit noch voller Pläne und Ideen stecken. Er hat mit seinem Unternehmen ungezählten Menschen weltweit die Möglichkeit eröffnet, sich ihr Leben in Freiheit und finanzieller Unabhängigkeit zu schaffen. Dies beweisen die zahlreichen in- und ausländischen Ehrungen, aber sicherlich auch das Vertrauen und der "grenzenlose" Respekt, der ihm von allen Seiten entgegengebracht wird. Dass der Gedanke des Network Marketings aber auch und gerade in Deutschland unablässig an Integrität und zunehmendem Interesse gewinnt, ist unter anderem dem Realisten Rolf Sorg zu danken, der nicht das Geschaffene erreicht hätte, wäre er zuvor kein Träumer gewesen. (ral) PM-International in Norwegen ausgezeichnet Der Norwegische Direktvertriebsverband "DF NORGE DIREKTESALGSFORBUNDET" ehrte am 27.5.2010 im Rahmen seiner offiziellen Tagung die PM-International mit dem 2. Platz unter den führenden Direktvertriebsunternehmen in Norwegen für das herausragende Umsatzwachstum in 2009. PM-International Norwegen konnte im Jahr 2009 ein Wachstum von 37% verzeichnen. Auch in 2010 ist eine Steigerung der eindeutige Trend für die PM-International AG in den skandinavischen Märkten, insbesondere in Norwegen und Schweden. Mehr als 35% Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr meldeten die PM-Niederlassungen Norwegen und Schweden im April 2010. Basierend auf den Ergebnissen und den vielen positiven Meldungen aus den Niederlassungen der PM-International AG weltweit, zeichnet sich ab, dass der Wachstumstrend der PM-International AG noch lange nicht sein Maximum erreicht hat. Die Top 5 Ehrungsrangliste ist veröffentlicht auf der Internetseite des Norwegischen Direktvertriebsverbandes "DF NORGE DIREKTESALGSFORBUNDET" unter www.direktesalgsforbundet.no. DF NORGE DIREKTESALGSFORBUNDET - Top 5 Resultat 2009: Nr. 1 Nu Skin Norway Nr. 2 PM-International Nr. 3 LR International Nr. 4 Herbalife Nr. 5 Mary Kay Nordic www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 39

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Unser Kunde König Unser Consulting Team bringt IHNEN Profit ­ persönliches, schnelles und individuelles Know How mit einzigartiger Branchenerfahrung durch unsere langjährig praxiserfahrenen Berater! Mit uns erreichen Sie Ihre Ziele schneller! Sie bestellen Ihre Blumen doch auch nicht beim Metzger?

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Wir fragten unsere Kunden: "Was waren bislang die größten messbaren Vorteile in unserer Zusammenarbeit?" Auszug der Antworten: Klare Unternehmensvision Neue optimierte Vertriebsstrategie Branding und Markenaufbau Neue Begeisterung im Vertrieb Erstmalig effektive PR- und Pressearbeit Schnell wirksame Berater- und Kundenbindungsinstrumente Spannende Story und zeitgemäßer Marktauftritt ­ erfolgreicher Relaunch Zeitgemäß optimierter Vergütungsplan und schnell wirkende Incentives Erstmals messbar erfolgreiches Dublizierungssystem im Vertrieb ­ "Ready to Start Business System" Geringere Fluktuation und nachhaltiger Partneraufbau Sehr effektives Event- und Incentive Management eue Produkte, neue Zielgruppen und für uns erstmals N durch "schneller im Geld verdienende" Vertriebspartner neue Produkte mit USP`s Optimierte Unternehmensstory, zeitgemäßer Marktauftritt, Zugang und Nutzung neuer Medien Überragender Zuspruch und Ergebnisse durch ganzheitlichen Einsatz aller neuen Medien im DV 3.0 Netcoo International Consulting Telefon: +49 (0) 25 81 / 78 93 697 · www.netcoo.de · info@netcoo.de

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Trend Alles im grünen Bereich ­ wer braucht was? CRS Stoffwechselanalyse für mehr Gesundheit Wie jedoch weiß man, was seinem Stoffwechsel gut tut? Das Unternehmen Mevitec aus Landshut weiß eine Antwort darauf: Das Mevitec Messgerät analysiert den zellulären Stoffwechsel ­ nach Unternehmensangaben sogar in wenigen Sekunden und völlig schmerzfrei. Dabei wird über eine Messsonde nichtinvasiv die Autofluoreszenz verschiedener körpereigener Substanzen wie z. B. ATP, GTP, FAD und Tryptophan gleichzeitig erfasst und graphisch ausgewertet. Gesundheitliche Störungen und mögliche Defizite werden nach Mevitec Angaben damit sofort sichtbar; ebenso lässt die Analyse Rückschlüsse auf die Ernährung zu. Ist der Körper übersäuert? Ist der Organismus geschützt vor den Schadwirkungen Freier Radikale? Wie steht es mit den Abwehrkräften und der mentalen Belastbarkeit? Und ist der Körper ausreichend mit den lebensnotwendigen Vitalstoffen versorgt? Basierend auf den Messergebnissen lässt sich laut offiziellen Angaben der Stoffwechsel optimieren, beispielsweise durch veränderte Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, durch vermehrtes Trinken von stillem Wasser oder durch die gezielte Zufuhr hochwertiger Mikronährstoffe. Positive Veränderungen der Stoffwww.netcoo.info 42 Netcoo Magazin 062010

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Trend Ernährung heißt nicht nur, seinen Hunger zu stillen. Die Ernährung bestimmt unsere Gesundheit, sie gibt uns Kraft und Vitalität für den Alltag. Wer seinen Stoffwechsel kennt, weiß genau, was ihm gut tut. Der Stoffwechsel ist das "Getriebe" unseres Körpers. Er fasst alle biochemischen und biophysikalischen Prozesse zusammen, die zur Erhaltung des menschlichen Lebens nötig sind. Kein Wunder also, dass die Ernährung einen maßgeblichen Einfluss auf die langfristige Gesunderhaltung hat. wechselregulation lassen sich ebenfalls mit dem CRS System messen. Geräte mit Zukunft Messtechniken wie die CRS Analyse werden dem Unternehmen zufolge in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Das Mevitec mit seiner Einschätzung richtig liegen könnte, zeigen alleine die Volkskrankheiten wie www.netcoo.info Allergien, Übergewicht, Depressionen, etc. auf, die oftmals Ausdruck eines Stoffwechsels sind, der seit langem nicht mehr in Balance ist. Mit den Stoffwechselanalysen habe man nun ein wirksames Verfahren um gesundheitliche Störungen vermeiden oder bekämpfen zu können. Kombiniert mit Nahrungsergänzungsprodukten könnte man das Gerät auch im Direktvertrieb einsetzen. Wetten dass..? Netcoo Magazin 062010 43

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Liebe Leserinnen, liebe Leser, Kinder sind die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Sie können sich nicht helfen, wenn sie in Not sind. Und deshalb brauchen sie unsere Hilfe. Aus diesem Grund wurde der Verein Netcoo Charity e.V. im Mai 2008 in der westfälischen Stadt Warendorf gegründet. Wir haben uns entschlossen, dagegen etwas zu tun. Wir appellieren aber auch an die gesamte Direktvertriebsbranche etwas Gutes zu tun. Nicht einmal. Sondern immer und kontinuierlich. Denn Hilfe wird schließlich jeden Tag gebraucht. Einige Unternehmen gehen bereits mit gutem Beispiel voran. Mit Netcoo Charity e.V. startet die Netcoo Unternehmensgruppe (u.a. Netcoo Publishing International, Netcoo Research, Netcoo Logistic, Netcoo Media Worldwide, Netcoo AG) eine langfristige Hilfsaktion, die in der Direktvertriebsbranche deutliche Zeichen setzen soll. Der neu gegründete Verein Netcoo Charity e. V. hilft Kindern die in Not sind, kämpft gegen die steigende Kinderarmut, engagiert sich für mehr Gesundheitsfürsorge und fördert konkrete Projekte. Ein Höchstmaß an Transparenz ist uns dabei ein wichtiges Ziel. Als Schirmherrin konnten wir die mit unzähligen Titeln gekürte und fernsehbekannte Beautyqueen Daniela Risch (selbst junge Mutter eines Sohns und unter anderem Miss World Germany 2005, Miss Hawaiian Tropic II Germany 2007 und Miss European Queen 2007) gewinnen. Sie als Vertriebspartner(in), als Unternehmen, als Kunde(in) und als Leser(in) können unseren Verein Netcoo Charity e. V. jederzeit unterstützen. Wir freuen uns über jede Spende.Netcoo wird monatlich die großzügigsten Spender auf der Internetseite www.netcoo.info und www.netcoocharity.com präsentieren. Verbunden mit der Charityaktion ist ein tolles Gewinnspiel. Weitere Informationen über die geförderten Projekte, sowie die Gewinne und Gewinner, lesen Sie ebenfalls auf www.netcoo.info und www.netcoocharity.com Setzen auch Sie ein deutliches Zeichen! Dorit Niggemann 1. Voritzende des Netcoo Charity e.V.

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Trend coopox.de ­ Coupons und Gutscheine aus dem Internet Schon einmal von coopox.de gehört? Nein? Sie wissen aber schon, dass sich rund eine halbe Million Menschen in Deutschland täglich im Internet auf die Suche nach Schnäppchen, Angeboten oder Gutscheinen umsehen? Oder das es hierzulande inzwischen ca. 55 Millionen Internetanschlüsse gibt und die Deutschen damit Internet-Europameister sind? Wenn man sich nun noch vergegenwärtigt, dass 97% der deutschen Internetnutzer auch noch "online" einkaufen, erscheint vor diesem Hintergrund die Kreation eines Gutschein- und Rabattportals wie coopox.de als durchweg trendy. Zumal für den User selbst keinerlei Kosten anfallen. Dienstleistungen in Verbindung mit attraktiven Coupons oder Gutscheinen, die exklusiv mit den Systempartnern des Portals vereinbart sind. Coopox User müssen keinerlei Registrierung vornehmen oder werden zur Eingabe von persönlichen Daten aufgefordert. Der User wählt am Computer die Stadt, in der er ein potenzielles Angebot sucht. Auf der interessant und informativ gestalteten Stadtstartseite wählt man die Kategorie aus einer reichhaltigen Angebotspalette, entscheidet sich für einen bestimmten Gutschein oder Coupon und druckt diesen entweder aus oder lässt ihn sich kostenlos per SMS auf sein Handy schicken. Ist man ortsfremd, hilft eine Anfahrtsskizze beziehungsweise eine genaue Wegbeschreibung zum Anbieter. Die coopox.de Zielgruppe liegt bei den 12 bis 39-jährigen. Ein enormes Potenzial. Doch auch für die Anbieter können sich die Vorteile sehen lassen: coopox.de bietet neben einer individuellen Unternehmensdarstellung eine Beschreibung der Waren oder Dienstleistungen. Eine direkte Ansprache des potenziellen Käufers soll inzwischen bei der Auswahl der Städte für eine gestiegene Akzeptanz beim Kunden gesorgt haben, da das System unkompliziert und kostenlos ist. Gleichzeitig soll die Mitgliedschaft bei coopox den Bekanntheitsgrad steigern. Der Anbieter verfügt über einen verschlüsselten Verwaltungsbereich, was gegebenenfalls eine schnelle Änderung der Gutscheine und Firmendaten ermöglicht. Eine transparente Besucherstatistik kann für passgenaue Angebote und somit mehr Umsatz pro Kunde generieren. Letztlich erscheint das Angebot kostengünstig und effektiv für jedes Werbebudget. Coopox steht interessierten Anbietern bei der Beratung der Werbemöglichkeiten zur Seite oder es können gemeinsam individuelle Angebotspakete entwickelt werden, die auf die jeweiligen Belange des möglichen Anbieters zugeschnitten sind. So einfach und bequem, wie sich das System für den Verbraucher darstellt, so innovativ, zielgruppengerecht und Umsatz steigernd wird es vom coopox selbst beschrieben. Kein Wunder also, dass das junge Internetportal nun die bundesweite und länderübergreifende Expansion anstrebt. Wie es sich für ein Internet Start up gehört, gibt es keine Haken und Ösen und alles ist unbürokratisch. Bis zum 01.08.2010 kann ein Unternehmen kostenlos Städte­ Vertriebspartner werden und sich einen Gebietsschutz sichern. Natürlich auch für Österreich und die Schweiz. (ral) ieses regionale und sogar preisausgezeichnete Internetportal bringt Konsumenten und Anbieter aus den Bereichen Handel, Dienstleistung und Gastronomie zusammen. Die systematische Struktur nach Städten und Branchen erleichtern dem Nutzer ein schnelles Auffinden der gewünschten Angebote. Die Anbieter ihrerseits präsentieren ihre Waren oder Und wie es sich für ein Internet Start up gehört, gibt es keine Haken und Ösen und alles ist unbürokratisch. www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 45

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Trend The Millennium Wave Wie Social Media Commerce unser Leben verändert und dabei der größte Geschäftstrend des neuen Jahrtausends wird! Teil 1 ­ der erfolgreichste Markt aller Zeiten: E-Commerce ieses neue Jahrtausend ist erst wenige Jahre alt und schon jetzt hat es unser Leben mehr verändert als ein ganzes Jahrhundert zuvor! Die Art wie wir heute Informationen erhalten, wie wir kommunizieren und einkaufen hat sich in kürzester Zeit dramatisch gewandelt. In einem einzigen Jahrzehnt wurde mit dem Internet eine Erfolgsgeschichte geschrieben, diese beeinflusste die Lebensgewohnheiten der Menschen so einschneidend wie nie zuvor! Der amerikanische Präsident Bill Clinton erkannte das Potenzial des Internets schon Mitte der 90er Jahre und nannte es den zukünftigen "Information Superhighway". In seiner Vision sah er voraus, dass der digitale Austausch von Informationen ein neues Zeitalter einläuten würde. Jahrtausende alte Grenzen zwischen Ländern und Kulturen, politischen und wirtschaftlichen Gesellschaftsgruppen sollten sich in kürzester Zeit auflösen. Der digitale "Information Superhighway" sollte es jedem möglich machen sich über alle Grenzen hinweg objektiv zu informieren und dann seine individuelle Entscheidung zu treffen! Die Art wie sich die Menschen Informationen beschaffen oder selbst verbreiten, wie Sie Kaufentscheidungen oder auch politische Wahlentscheidungen treffen, sollte sich grundlegend neu entwickeln. Und genauso ist es dann gekommen. Das Internet verbindet heute Milliarden von Menschen und Unternehmen direkt miteinander. Über Computer, Laptop und Handy werden Informationen 24 Stunden rund um die Uhr ohne Verzögerung ausgetauscht. Die Chance direkt zu kommunizieren war vor allem für die Unternehmen völlig neu und hochinteressant. Der direkte Kontakt zu ihren Endkunden erschuf innerhalb kürzester Zeit eine völlig neue Branche. Firmen wie Dell Computer oder Amazon errichteten in den 90ern praktisch aus dem Nichts reine Online Konzerne. Mit nicht viel mehr als einer Verkaufswebsite und einem elektronischen Kundenservice. Keine Zwischenhändler, keine Ladengeschäfte, kein Verkaufspersonal. Über das Internet wurden die Produkte so viel günstiger direkt an den Endkunden verkauft. Höhere Profite für die www.netcoo.info 46 Netcoo Magazin 062010

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Trend Produkte empfehlen könnten und aufgrund dieser Empfehlung dann etwas gekauft werden würde, das wäre das Geschäft des Jahrtausends. (Marc Zuckerberg, Gründer & CEO von Facebook) »Wenn irgendwann User anderen Menschen Doch im Internet findet nicht nur der Handel mit Produkten statt. Unternehmen bei gleichzeitig deutlich günstigen Preisen für die Endverbraucher. Diese Win-Win Situation war absolut einzigartig in der Geschichte des Handels. Das Goldene Zeitalter des E-Commerce war geboren. Die Pioniere, anfänglich noch belächelt, erreichten schon nach wenigen Jahren zweistellige Milliardenumsätze und verdrängten ihre traditionellen Konkurrenten mit Leichtigkeit von den vorderen Erfolgsrängen. Diesen sensationellen Erfolgen nacheifernd machten sich bald tausende Firmen auf den Weg die Kunden im Internet zu erobern. Immer mehr verschob sich der traditionelle Handel ins Netz. Laut E- Marketer Research setzte die Gesamtbranche aller E-Commerce Firmen so schon im Jahr 2006 europaweit über 100 Milliarden Euro um. 2009 wurden schon über 300 Milliarden Euro Umsatz erreicht. Das große Potenzial ist aber noch lange nicht ausgeschöpft. Von durchschnittlich ca. 20.000 die den Westeuropäern im Jahr pro Haushalt frei verfügbares Einkommen zur Verfügung stehen, werden im Jahr 2009 erst 1.000 Online ausgegeben. In Osteuropa steht der ECommerce noch ganz am Anfang, der große Boom steht dort mit steigernder Kaufkraft und Online Vernetzung erst noch bevor. Weitere 30% Wachstum und mehr pro Jahr sind also weiterhin realistisch. So erreicht der E-Commerce bis 2016 europaweit über 1000 Milliarden Euro, das sind unfassbare 1 Billion Euro und es geht noch weiter! Die Chancen stehen bei diesem Wachstum gut, dass schon im Jahre 2020 der E-Commerce sensationelle 3 Billionen Euro Jahresumsatz erreicht! Das Internet kennt also keine Krise, es boomt von Jahr zu Jahr und steigert sein Umsatz-Volumen in den nächsten 10 Jahren um weitere 1.000%. Eine Verzehnfachung des Volumens mit Billionen Euro an Umsatz ­ dies ist eine fantastische Erfolgsstory die das neue Jahrtausend wirtschaftlich prägen wird. Hier wird im diesem Jahrzehnt ein unvorstellbarer neuer Wohlstand geschaffen, der in seinem Ausmaß und Wachstum absolut einzigartig ist. www.netcoo.info Ein neuer Trend der sich in kürzester Zeit zum Megaboom entwickelt hat ist die Kommunikation über das Netz. Die Online Kommunikations-Plattformen, in denen sozial definierte und selektierte Gruppen von Menschen miteinander kommunizieren ­ sogenannte Social Networks ­ erreichen Online-Besucherzahlen, die um ein bis zu 10-faches größer sind als die der größten Shoppingseiten. Während Amazon als größter Onlinehändler 50 Mio. Besucher weltweit verzeichnet ­ erzielen Twitter und Facebook bis zu 500 Millionen Besucher ­ pro Tag. Nimmt man die Besucheranzahl, also die Reichweite als Erfolgsmaßstab im Netz, so ist der Marktführer der Social Networks Facebook nach nur 8 Jahren mehr als 10 x größer als der größte ECommerce Händler Amazon nach einer doppelt so langen Zeit. Dieser Megaboom des Social Networks, auch Social Media genannt, wird in Zukunft noch drastisch wachsen und sich weiter zu einer vorherrschenden Plattform entwickeln auf der User ­ frei durch Fremdbeeinflussung von Medien, Werbung oder Politik untereinander Informationen austauschen und Entscheidungen treffen. Im nächsten Beitrag lesen Sie, wie diese neuen "SOCIAL INFLUENCER" entstehen und welche drastischen Auswirkungen Sie auch auf die Kauf-Entscheidungen ihrer sozialen Gruppen haben. Diese Entwicklung wird den heutigen E-Commerce von Grund auf verändern. Christian Wiesner CEO und Gründer von WellStar und Webstar Webstar ist das erste europäische Vitality Social Shopping Network Das Buch "The Millennium Wave" erscheint im Herbst 2010 Netcoo Magazin 062010 47

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Die Branche "FairEcon" Goes Green Kaum 5 Monate nach dem offiziellen Start des Unternehmens FairEcon trafen sich im Rahmen einer Hausmesse rund 100 Führungskräfte, Geschäftspartner und Interessierte am 12. und 13. Juni 2010 zur ersten bundesweiten Team Convention. Hintergrund der Veranstaltung war die Absicht der Unternehmensleitung, allen Anwesenden die Möglichkeit zu bieten, von den hochrangigen Vertretern der Produktpartnerfirmen einmal persönlich alle noch offene Fragen beantwortet zu bekommen und sich darüber hinaus untereinander näher kennen zu lernen um sich auszutauschen. Firmengründer Thomas Schwarz beließ es aber nicht bei seinen bewegenden Begrüßungsworten, sondern hatte für die Gäste ein äußerst abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Neben einer von den Interessenten besonders aufmerksam verfolgten Einführung in die Vorteile der Selbständigkeit in Verbindung mit Network Marketing und die damit einhergehenden steuerlichen Fragen, wurde Deutschlands günstigste Handyflatrate von O² vorgestellt. Die damit verbundenen Akquise- und Vergütungsmöglichkeiten sorgten für die erwartete lautstarke Begeisterung. In der Folge stellte Prof. dent. Ismail Özkani als Mitinhaber der Partnerfirma "BeoVita" eindrucksvoll die Einzigartigkeit und die bemerkenswerten Vorteile seiner Produktlinie vor. Nach einer abendlichen Party, die von allen Teilnehmern neben der Entspannung auch zum Austausch von Informationen und zum Knüpfen von Kontakten ausgiebig genutzt worden war, brachte am Sonntagmorgen der mehrfache Olympiasieger Jan Hempel zusammen mit der Coaching Trainerin Christel Gräske die Anwesenden schnell auf "Betriebstemperatur". Thomas Schwarz stellte mit dem neuen Energieanbieter "OptimalGrün" einen völlig neuen Ansatz in der gemeinsamen Vermarktung mit FairEcon vor. Nach seinen Worten wird Strom als "das genialste und einfachste Network-Produkt" ab sofort ebenso ökonomisch sinnvoll wie ökologisch wertvoll angeboten. Einerseits kann der Kunde ohne eigenes Investment viel Geld sparen, andererseits, weil jeder Kunde mit seinem Wechsel des Anbieters die Umwelt unterstützt. Diese Argumente, hohe Abschluss- und Bestandsprovisionen dürften zeitnah für noch nicht da gewesene Absatzmöglichkeiten sorgen. Am Nachmittag wurden die Teilnehmer von einer kleinen Sondervorstellung des ortsansässigen Circus "Rambazotti" überrascht. Die Leiterin Iris Riedmüller unterstützt mit ihrem Projekt seit 20 Jahren Kinder und Jugendliche aus der Umgebung, indem sie ihre sportlichen Talente fördert und ihnen hilft, den Weg ins Leben zu finden. Da sich der Circus ausschließlich durch Spenden finanziert, entschlossen sich die Partner der FairEcon spontan, mit dem neuen Produkt "OptimalGrün"-Charity-Strom, den Circus Rambazotti finanziell zu unterstützen. www.netcoo.info 48 Netcoo Magazin 062010

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Die Branche Sponsoren in Schlüsselposition Energetix Bingen bietet Chancen für Unternehmerpersönlichkeiten Wie schon 2009 meldet Energetix Bingen auch im laufenden Geschäftsjahr Zuwachsraten in Höhe von 25%. Damit verbunden ist ein enormes Anwachsen der Downlines. Aus vielen Vertriebspartnern sind mittelständische Unternehmer geworden ­ mit entsprechenden Privilegien und Pflichten. eue Vertriebspartner für das Unternehmen zu begeistern hat CEO und Inhaber Roland Förster schon seit langem zur Chefsache erklärt ­ mit durchschlagendem Erfolg. Denn, dass das Unternehmen mit enormen Steigerungsraten durch die Krise fährt, hat sicherlich auch damit zu tun, dass immer mehr hoch motivierte Vertriebspartner mit dem exklusiven Designschmuck unterwegs sind. "Entscheidend für den anhaltenden Erfolg ist die nachhaltige Bindung der Neuen an das Unternehmen", so Roland Förster. Hierbei hat der Sponsor eine Schlüsselposition. "Sein Vorbild entscheidet über die Entwicklung der Linie". Die Upline müsse vormachen, dass die fachliche und menschliche Betreuung durch alle Linien hindurch immanenter Bestandteil des Vertriebssystems ist. Nur dann könne dieses Verhalten von der Downline gelernt, weiter dupliziert und das dynamische Potenzial des Modells Direktvertrieb voll ausgeschöpft werden. Zweite Trainergeneration am Start Bei Energetix Bingen greift diese Dynamik, wie die Umsatzentwicklung der letzten Jahre dokumentiert. Dadurch ist das Unternehmen in der Lage, sein Investitionsvolumen weiter zu vergrößern. Alle Maßnahmen gehen in dieselbe Richtung: Forcierung der Verkaufsund Rekrutierungsaktivitäten. Als wichtigstes Instrument zur Teambildung wurde das Aus- und Weiterbildungskonzept "Train the Trainer" entwickelt und etabliert, bei dem seit jüngstem bereits die zweite Trainergeneration am Start ist. Einer für alle, alle für einen ­ nach diesem Motto bilden die Trainer aus, die alle selbst erfolgreiche Vertriebspartner sind. "Das System ist eine enorme Unterstützung für alle Sponsoren. Auch wer bisher noch nicht als Referent vor einer Gruppe gestanden hat, kann problemlos alle Informationen zum Verkauf von Magnetschmuck und zur Teambildung vermitteln", so Roland Förster. Unternehmer mit Verantwortung Deutliches Zeichen für das erfolgreiche Funktionieren der Strategie sind die immer größer werdenden Teams. Aus vielen neuen Vertriebspartnern, die ihren Lebensunterhalt anfangs überwiegend von den bis zu 45% Provision aus dem Schmuckverkauf bestritten haben, sind sehr schnell mittelständische Unternehmer geworden, die sich ihrer unternehmerischen Verantwortung bewusst werden. Permanente Unterstützung, Weiterbildung und Vorbildfunktion sind obligatorisch, "denn dafür erhält der Sponsor sein Geld", so Roland Förster. Eine solche Erfolgskontinuität ist nur möglich, wenn möglichst viele Vertriebspartner möglichst langfristig an "ihr" Unternehmen gebunden werden können. Auch hierin sieht Roland Förster eine Kernaufgabe des Sponsors, die den Gegenwert zur Provision ausmacht: "Der Sponsor muss seine Downline erfolgreich machen, damit sie dabei bleibt." Die Voraussetzungen hierfür sind bei Energetix Bingen gegeben. Das Unternehmen kreiert und vertreibt qualitativ hochwertigen Design-Magnetschmuck, der eine große Akzeptanz beim Publikum hat, was wiederum auf zufriedene Kunden schließen lässt. Hinzu kommt eine quasi familiäre Atmosphäre im gesamten Unternehmen, die in der harmonischen Zusammenarbeiten aller Beteiligten zum Ausdruck kommt und Auswirkungen hat auf die zahlreichen Events, die Energetix Bingen seinen Partnern bietet. Katalog mit A-Promi Stillstand und Zurücklehnen sind für den CEO und das gesamte Team von Energetix Bingen unvorstellbar. Dementsprechend laufen die Vorbereitungen für das nächste Heimspiel auf Hochtouren: Anfang September werden in Mainz in der Rheingoldhalle die neue Kollektion und der neue Katalog vorgestellt: Roland Förster: "Unsere Vertriebspartner fragen uns nach jedem Launch, wie wir das Niveau im kommenden Jahr steigern wollen. So viel sei gesagt: Wir werden es steigern. Diesmal mit einem Top-Model aus der A-Promi-Liga." Bereits in der zweiten Generation: Train the Trainer, das Aus- und Weiterbildungskonzept von Energetix Bingen 50 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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Die Branche "Mit Kopf und Herz" Im Portrait - Sandra Wolfger, Teamcoach, Pierre Lang Bei Sandra Wolfger trafen 1998 gleich zwei für einen Start im Direktvertrieb typische Situationen aufeinander. Vier Monate nach der Geburt ihrer Tochter war sie auf der Suche nach einer Beschäftigung, die sich mit ihrer Mutterrolle vereinbaren ließ. Darüber hinaus war sie seit acht Jahren zufriedene Kundin von Pierre Lang. Als Sandra Wolfger im Wartezimmer ihres Arztes einen Pierre Lang Katalog mit den Kontaktdaten einer Beraterin durchblätterte, ging alles sehr schnell: "Ich rief die Beraterin an. Sie gab mir die Telefonnummer ihrer Teamberaterin." Zwei Tage später traf sich die junge Mutter mit der Teamberaterin zu einem Gespräch und nur eine Woche später hatte Sandra Wolfger ihre erste Präsentation. 52 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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Die Branche on Anfang begeisterte sie die freie Zeiteinteilung verbunden mit der Möglichkeit, viele nette Menschen kennen zu lernen: "Ich konnte mein Einkommen selbst steuern und wiederum Menschen begeistern, denen meine Tätigkeit und die Produkte gefielen." Während ihrer sechs Jahre als Beraterin begeisterte Wolfger viele Freunde und Kunden. Nachdem sich die gelernte Medizinisch Technische Assistentin (MTA) im Rahmen eines Pierre Lang Wettbewerbs für einen Aufenthalt auf einer Schönheitsfarm qualifiziert hatte, nahm ihr Geschäft eine entscheidende Wende: "In der Sauna ließ ich mir alles über die Tätigkeit einer Teamberaterin erzählen." Die Entscheidung, ein eigenes Team aufzubauen, fiel und das ganze funktionierte: "Damals gab es eine Incentivereise auf einem Kreuzfahrtschiff, an der ich zusammen mit meinem Mann teilnehmen wollte." Es galt, sechs neue Beraterinnen zu sponsern und zum Erfolg zu führen. Wolfger schaffte 13! Diesen Sommer ist die 39-jährige seit sieben Jahren Teamcoach: "Zurzeit umfasst mein Team 53 Beraterinnen." Natürlich wurde die Mutter einer Tochter in den vergangen zwölf Jahren des Öfteren auf die Geschäftsideen anderer Direktvertriebe angesprochen: "Entsprechendes Infomaterial habe ich höchstens mal kurz überflogen, weil mich das nie interessiert hat. Pierre Lang hat wundervollen Schmuck, alles ist gut durchdacht und funktioniert. Warum sollte ich wechseln wollen?" Der Mutter einer Tochter bieten sich nach wie vor Möglichkeiten, ihren Aufgabenbereich innerhalb des Pierre Lang Business zu verändern: "Ich kann mich hier zu 100 Prozent selbst verwirklichen!" Das Wachsen ihres Teams vergleicht die Führungskraft mit der Verbreitung eines ansteckenden Virus: "Nach meist sieben Tagen Inkubationszeit brach dieser Virus bei meinen Kontakten aus, diejenigen ausgenommen, die dagegen immun waren." Später verdeutlichte sie ihren Beraterinnen den Vorteil des Teamaufbaus: "So vergrößerte sich unser Team." Die Pierre Lang Führungskraft arbeitet am liebsten im sogenannten warmen Markt. Hier lernt sie potenzielle neue Beraterinnen vorher kennen: "Dann entscheidet sich, ob wir beide ein gutes Gefühl in Bezug auf eine Zusammenarbeit haben." Denn nur so lässt sich viel bewegen. Es muss Spaß machen: "Alles, was ich gerne tue, mache ich mit Kopf und Herz!" Eine gute Voraussetzung für jede Selbständigkeit, heißt es doch "von selbst und ständig". Niemand klopft wegen eines Termins an: "Unabhängig vom Produkt, müssen Sie über Ihr Geschäft reden. Dies fällt uns bei Pierre Lang auf Grund der Optik und Qualität unseres Schmucks nicht schwer." Erfolg kommt nicht von allein: "Sie müssen ihm hinterherlaufen und wenn Sie ihn haben, gut festhalten." Deswegen sei Direktvertrieb auch eher für Menschen geeignet, die den Mut zur Selbständigkeit mitbringen und wirklich mehr wollen, als in ihrem bisherigen Beruf zeitlich und finanziell eingeschränkt zu bleiben. Ziele sind wichtig: "Ich unterstütze jede meiner Beraterinnen ihren Zielen entsprechend. Erkenne ich, dass mehr in jemandem steckt, fördere ich das." Die frühere MTA motiviert ihr Team, indem sie zeigt, wie viel Spaß sie selbst an ihrer Tätigkeit hat. Als Frühaufsteherin beginnt ihr Tag morgens um sechs Uhr: "Da mache ich meiner Tochter das Frühstück und die Brote." Von sieben bis neun bereitet sie die Zahlen ihrer Beraterinnen auf, um sich für Gespräche vorzubereiten. Bis ein Uhr nachmittags stehen Telefonate und Gespräche mit Kunden und Teampartnern auf der Agenda: "Danach mache ich drei Stunden Pause, bevor ich Schmuck ausliefere und mich mit Interessentinnen treffe." Abends folgen eigene Präsentationen oder Sandra Wolfger begleitet Beraterinnen unterstützend zu deren Schmuckabenden. Meetings oder Schulungen finden während der Morgenstunden für Mütter und abends für Berufstätige statt: "Hier gilt, Organisation ist alles! Ansonsten regiert das Chaos." Auf jeden Fall lohnt es sich, auch wenn sich der Teamcoach nicht mehr an seinen ersten Bonusscheck erinnern kann: "Ich freue mich jeden Monat über die gute Vergütung meiner Aktivitäten." Wer dort hinkommen will, sollte zunächst ein zweites Standbein im Direktvertrieb aufbauen: "Geben Sie sich und Ihrem Geschäft Zeit. Seien Sie fleißig und schrauben Sie Ihre Erwartungen nicht zu hoch." Ausdauer und Kontinuität helfen, die auf Höhen folgenden Tiefen zu überwinden. Dazu Eigenmotivation sowie Ehrgeiz und der Erreichung der eigenen Ziele steht nichts mehr im Wege. Als Teamcoach steht die frühere MTA für Teamarbeit, auch wenn sich die einzelnen Beraterinnen nicht so oft sehen: "Während unserer Incentivetrips finden sich immer Gruppen, in denen die Chemie stimmt. Auf den Meetings und Schulungen haben wir ein prima Klima." Der Austausch untereinander funktioniert, so dass alle voneinander profitieren: "Bei Teamwettbewerben ziehen wir alle an einem Strang." Ich bereite Neueinsteigerinnen auf alles vor. Die Wochenberichte der Beraterinnen helfen mir, Problembereiche zu erkennen und unterstützend einzugreifen. www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 53

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Die Branche Ich unterstütze jede meiner Beraterinnen ihren Zielen entsprechend. Erkenne ich, dass mehr in jemandem steckt, fördere ich das. Kommt es zu Zickenalarm oder Unstimmigkeiten, wird sofort darüber geredet: "Ich bin sehr kritikfähig und erwarte grundsätzlich offene Worte." Von neuen Beraterinnen erwartet sie darüber hinaus die Bereitschaft, während der ersten zwölf Wochen wenigstens sechs Partys zu buchen: "Ich bereite Neueinsteigerinnen auf alles vor. Die Wochenberichte der Beraterinnen helfen mir, Problembereiche zu erkennen und unterstützend einzugreifen." Oft hätten Neue aber gar keine Probleme. Sie starten durch und haben Erfolg: "Dann wollen sie mehr und falls sie plötzlich doch einmal in ein Loch fallen, baue ich sie auf, in dem ich ihnen zeige, was sie schon alles erreicht haben." Wer noch nicht soweit ist und vorerst lediglich mit einer Direktvertriebstätigkeit liebäugelt, sollte Präsentationen besuchen und unverbindlich mit den anwesenden Führungskräften sprechen: "Wichtig ist, dass Sie hinter den Produkten stehen, die verkauft werden sollen." Eigene Träume schaden ebenfalls nicht, doch kommt eben nichts von alleine. Darauf weist Wolfger die Menschen, die eine falsche Vorstellung vom Direktvertrieb haben und den Traum vom schnellen Geld träumen, immer wieder hin: "Gerade für neue Beraterinnen sind Umfeld und Einstellung wichtig. Kundenpflege ist das A und O. Sie führt zu Folgeumsätzen und damit auch zu Folgeeinkommen." Wer also nicht mit Kunden arbeiten möchte, sollte sich nicht nur von seinen Träumen vom schnellen Reichtum sondern auch von seinen Gedanken an ein Engagement im Direktvertrieb verabschieden: "Ansonsten funktioniert es nur mit Etappenzielen. Mit jedem erreichten Zwischenziel kommt man seinem Endziel näher und der Weg dorthin kann mit der Zeit sogar zum Selbstläufer werden." Das Leben der 39-jährigen hat sich durch den Direktvertrieb mit Pierre Lang verändert: "Mein Geschäft beschäftigt mich den ganzen Tag und manchmal auch nachts, wenn die Umsatzziele auf meiner Bettdecke sichtbar werden. Von den zahlreichen Menschen, die ich während der letzten zwölf Jahre kennen lernen durfte, sind mir viele ans Herz gewachsen." Freundschaften entstanden und zwischen Privat und Geschäft wird hier nicht mehr unterschieden: "Wo ich bin, ist Pierre Lang. Das gefällt mir sehr!" Sandra Wolfger ist zufrieden. Geht es nach ihr, darf jetzt alles so bleiben, wie es ist, weil es gut ist. Ihr Pierre Lang Geschäft will sie noch mindestens bis zu ihrem 55. Geburtstag machen. Mit einem kurzen Erfolgstipp beendet sie unser Gespräch: "Nur wer ein klares Ziel hat, kann ankommen." (FW) Sandra Wolfger ­ Persönliches Sandra Wolfger, verheiratet, ein Kind, wurde am 25. Oktober 1970 in Mühlheim an der Ruhr geboren. Zusammen mit sechs Geschwistern wuchs sie in Moers/Kapellen auf. Nach ihrem Realschulabschluss absolvierte sie eine Ausbildung zur Medizinisch Technischen Assistentin (MTA) mit Abschluss als MTA für Radiologie: "Danach habe ich zehn Jahre lang im Labor gearbeitet. Dabei ging es auch um Allergieforschung für Berufsgutachten." Die Mutter einer Tochter hat Vorlieben für Sport (vor allem Tennis und Joggen), Gartenarbeit und -gestaltung sowie Inneneinrichtung. Außerdem kocht sie gerne. Ihre persönlichen Stärken sieht sie in ihrer Kontaktfreude und Kreativität: "Darüber hinaus bin ich fleißig, ausdauernd und hartnäckig. Gibt es etwas zu tun, packe ich es an." Bei Gesellschaftsspielen verliert die 39-jährige nicht so gerne: "Doch das bekomme ich dadurch in den Griff, dass ich mir sage, dass es nur ein Spiel und nicht so wichtig ist. Außerdem liebe ich Süßigkeiten (lacht)." Ihre Selbständigkeit als Pierre Lang Teamcoach kommt voll und ganz ihrer inneren Einstellung entgegen: "Suchen Sie sich eine Tätigkeit aus, die Ihnen Spaß macht. Etwas, das man mit Leidenschaft betreibt, kann einem nie zuviel werden." Die in Alpen am linken Niederrhein wohnende Mutter einer Tochter hat ein Faible für Dieter Bohlen: "Seine Lebenseinstellung gefällt mir. Er ist unverwechselbar, zupackend und authentisch zugleich. Ein wirkliches Vorbild habe ich aber nicht." 54 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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"Eile mit Weile!" Calvin Becerra und sein Zwillingsbruder Brandon hörten schon früh von ihrer Mutter, dass nichts von alleine kommt. Wer wirklich etwas will, muss selbst dafür sorgen, dass er es bekommt. Die Alleinerziehende machte den Beiden aber auch klar, dass es zahlreiche Chancen gibt und man, wenn man eine nutzen will, am Ball bleiben muss: "Mein Bruder und ich begannen mit acht Jahren zu jobben. Wir haben Autos gewaschen oder halfen in den Gärten der Nachbarschaft." Brandon und Calvin unterstützten ihre Mutter finanziell und konnten sich gleichzeitig den Besuch einer privaten Highschool leisten: "Aus unserer Familie sind wir die ersten, die auf das College gingen, es erfolgreich abschlossen und später zu Unternehmern wurden." 56 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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Calvin Becerra, Black Diamond Executive und jüngster Einkommensmillionär mit MonaVie www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 57

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Hier werden Personen erfolgreich, denen man das niemals zugetraut hätte. Und genauso scheitern Menschen, denen jeder großen Erfolg vorhergesagt hat. s war sein Nachbar Kelly Bangart, damals Gold Executive, der dem Jungunternehmer Calvin Becerra MonaVie vorstellte: "Er kam zuerst auf das Geschäft zu sprechen und das interessierte mich überhaupt nicht. Als es danach um das Produkt ging, erkannte ich die Riesenchance." Es war äußerst gesund und nahezu jeder Mensch wünscht sich Gesundheit, körperlich wie finanziell: "Das Produkt schien mir perfekt, ich schrieb mich ein und startete durch." Mit 27 Jahren wurde Becerra jüngster Black Diamond Executive MonaVies: "Ich benötigte nur acht Monate und gehöre so auch noch zu den schnellsten Black Diamonds." Von Anfang an lehrte ihn das Business eine Menge über falsche und wirkliche Freunde. Die weiteren Lektionen hießen "Dienen kommt vor dem Verdienen" und "Bereit sein, Anderen zu helfen". Becerra erkannte, dass man vorschnelle Urteile über andere Menschen vermeiden sollte: "Hier werden Personen erfolgreich, denen man das niemals zugetraut hätte. Und genauso scheitern Menschen, denen jeder großen Erfolg vorhergesagt hat." Darüber hinaus fand der Black Diamond heraus, dass Menschen dieses Geschäft auch oft verlassen, wenn Teams keine wirkliche Gemeinschaft sind: "Regelmäßige gemeinsame Aktivitäten wie Sport, Grillfeste, Telefonkonferenzen, Führungskräftemeetings, et cetera schaffen den nötigen Teamgeist." Der 28-jährige integriert Neueinsteiger in das von MonaVie Führungskräften entwickelte R3 Global System, das jede Menge Unterstützung durch Tools und Trainingsvideos bietet: "Dies schafft die Grundlage für den Erfolg jedes Einzelnen. Auch weil hier nichts verkompliziert wird. Dazu gibt es positive wissenschaftliche Studien über unsere Produkte." Becerra findet nichts Negatives: "Das Unternehmensmanagement macht einen Top-Job, wir Führungskräfte tun das Gleiche, der Vergütungsplan stimmt und unser Angebot passt zum anhaltenden Gesundheits- und Wellnesstrend." Das zur Bekämpfung von Armut in Brasilien ins Leben gerufene MORE Projekt zeigt darüber hinaus, wofür das Unternehmen tatsächlich steht. Die Basis für seinen Black Diamond Status legte der Jungunternehmer, in dem er jeweils persönlich 20 Personen in die zwei Vertriebslinien seiner Organisation einschrieb: "Danach habe ich diesen Menschen vermittelt, dass es einfach ist, das Gleiche zu tun." So hätten es auch die meisten anderen Black Diamonds getan. Seine anfängliche Investition habe er bereits während des ersten Monats wieder hereingeholt. Die Einfachheit der MonaVie Geschäftsidee ermöglicht jedem Menschen, bereits in der ersten Woche Provisionen zu verdienen. Becerra arbeitet gerne im sogenannten kalten Markt, auch um neue Freundschaften aufzubauen: "Lerne ich jemand kennen, frage ich nach seiner Familie und später nach seinem Beruf. Dann geht es um die Hobbys. So erfahre ich etwas über mögliche Motive, die das MonaVie Geschäft interessant für mein Gegenüber machen könnten." Einmal im Geschäft sei Vertrauen ein immenser Erfolgsfaktor. Kein Berater sollte sich Gedanken über gelegentliche Ablehnung gegenüber seinem Businessmodell machen: "Zwischen all den Neins kommen immer wieder genug Jas. Bleiben Sie einfach gut drauf und am Start. Betrachten Sie jeden Tag als den ersten in ihrem Geschäft!" Unrealistischen Erwartungen wie schnellem Reichtum tritt Calvin Becerra mit der Feststellung entgegen, dass es sich um ein Geschäft und nicht um ein Glücksspiel handelt: "Geben Sie sich fünf Jahre Zeit. Für das, was hier drin ist, ein erstaunlich kurzer Zeitrahmen." Leider ist aber noch immer der sogenannte sichere Arbeitsplatz im Bewusstsein viel zu vieler Menschen als einzige Möglichkeit, Geld zu verdienen, verankert: "Das ist selbst bei jungen Menschen zu oft der Fall. Das Leben hat mehr zu bieten. Wie wäre es mit etwas mehr Selbstvertrauen?" Diese Charaktereigenschaft müssen die zwölf Personen, die Becerra bis zum Black Diamond coachen will, mitbringen: "Mein Ziel ist eine rund um die Uhr in allen MonaVie Märkten tätige Vertriebsorganisation." Wer Ähnliches erreichen will, muss als Führungskraft dazu bereit sein, etwas für andere Menschen zu tun. Dabei geht es nicht um deren Tagesgeschäft sondern erforderliches Coaching oder auch einmal Ansprache, wenn es mal bei jemandem nicht so gut läuft: "They don't care how much you know, until they know, how much you care!" Auf Deutsch: "Die Menschen kümmert es nicht, wie viel Sie wissen, bis die Menschen wissen, wie sehr Sie sich kümmern!" (FW) Zwischen all den Neins kommen immer wieder genug Jas. Bleiben Sie einfach gut drauf und am Start. Betrachten Sie jeden Tag als den ersten in ihrem Geschäft! 58 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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Calvin Becerra ­ Persönliches Calvin Becerra (28) wurde in Los Angeles geboren. Zusammen mit seiner Verlobten Shannon lebt er in Corona, Kalifornien, USA. Sollten sich die Ärzte nicht verrechnet haben, dürfte bei Erscheinen dieses Magazins das erste Kind der Beiden seid ein paar Tagen auf der Welt sein: "Wir wissen, dass es ein Mädchen wird und werden sie Teagan Elizabeth nennen." Becerra wuchs im Norden Kaliforniens in ärmlichen Verhältnissen auf. Seine alleinerziehende Mutter war auf die Wohlfahrt angewiesen, um seine jüngere Schwester Amber, seinen Zwillingsbruder Brandon und ihn aufzuziehen: "Mein Bruder und ich finanzierten uns den Besuch einer privaten High School durch drei Jobs." Calvin Becerra schloss die University of La Verne als Bachelor Science in Kriminologie und Wirtschaft mit "cum laude" ab. Am liebsten verbringt er die Zeit mit seiner zukünftigen Frau Shannon. Er mag schöne Strände: "Ganz besonders Bora Bora, Tahiti, Maui, Hawaii, die Karibik und die vielen Sandstrände an der kalifornischen Küste." Becerras Motto: "Niemals aufhören, sondern auf der Spur bleiben, bis man oben angekommen ist. Langsam gehen, um schnell zu sein. Hektik, Gier und Panik vermeiden und sich weise entscheiden." Der Top-Leader sieht in Herausforderungen Gelegenheit zu wachsen und weist darauf hin, dass jeder erfolgreiche Mensch auf dem Weg in die Spitze kämpfen musste. Als Black Diamond Executive hilft und motiviert er gerne: "Ich möchte nicht, dass Berater durch Dritte negativ beeinflusst werden." Eigenen Schwächen oder negative Energien hält Becerra fern von seinem Team: "So etwas ist wie ein Krebs, der das Geschäft befällt und schnell streut. Sein Rat an alle Networker: "Sind Sie unten (down), rufen Sie Ihre Upline an und wenn Sie oben (up) sind, Ihre Downline." www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 59

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Geldverdienen im Dienstleistungs-, Energie-, und Telekommunikationsmarkt YES, WE CAN Tagtäglich starten Tausende von Menschen, ob nebenberuflich oder hauptberuflich, im Direktvertrieb, im Network Marketing und in der Finanzdienstleistungsbranche. Menschen, die große und kleine Erfolge verbuchen. Menschen, die bereit sind die Lebensqualität und den Lebensstandard ihrer Mitmenschen zu verbessern. In unser neuen Serie: YES, WE CAN stellen wir ihnen erfolgreiche Vertriebspartner und Vertriebspartnerinnen aus den unterschiedlichsten Unternehmen vor. Heute TelDaFax Network.

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Kein M LM Kein Str ukturve rtrieb Anzeige: www.netcoo.info Kontakt: Herr Weller +49 (0) 208 - 88 22 60 www.coopox.de Sven Dannehl (38), suchte als Angestellter in der Baubranche nach einem einträglichen Nebeneinkommen, nach einer zusätzlichen beruflichen Perspektive. Sachsen-Anhalt schien in dieser Beziehung wenig an Attraktionen zu bieten und so war er froh, eines Tages durch Zufall mit Network Marketing augenscheinlich die Lösung für sein Problem gefunden zu haben. Da er die erheblichen Unterschiede dieser Industrie im Hinblick auf die Umsetzung der Geschäftsidee nicht kannte und sich mit der Handhabung seiner neuen Aufgabe allein gelassen fühlte, blieben eine Menge seiner gerade angeschafften Produkte unverkauft und viele potenzielle Geschäftspartner unangesprochen. Was ihn aber nicht losließ, war die Frage, warum dieses Geschäft bei anderen offensichtlich zum Erfolg führte, bei ihm aber nicht gelingen wollte. Ein Freund erzählte ihm Ende 2007 beiläufig über seine Arbeit mit TelDaFax Network und bot an, Sven Dannehl, der mehr denn je auf der Suche nach einer lohnenswerten Einkommensquelle war, das Unternehmen einmal etwas genauer vorzustellen. Plötzlich sah er sich einem Unternehmen gegenüber, das nicht nur über ein seriöses Fundament und einen ebenso fairen wie leicht verständlichen Vergütungsplan verfügt, es bot auch neben Produkten mit 100%iger Begehrlichkeit für Sven Dannehl ungeahnte geschäftliche Entfaltungsmöglichkeiten. Der Entschluss zum Einstieg war keine Frage mehr und bereits im ersten Monat seiner neuen Tätigkeit konnte er sich gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und der fünfjährigen Tochter über ein fabelhaftes Zusatzeinkommen freuen. Sven Dannehl fühlte sich wunderbar, hatte er doch ein Produkt in Händen, mit dem er nahezu jedem Menschen das Angebot machen konnte, mit den Stromtarifen von TelDaFax tatsächlich Geld zu sparen. Da der Bedarf an diesem Produkt noch lange bestehen würde ­ auch daran hatte er keinen Zweifel, wurde sein Fleiß belohnt, denn einerseits gewann er unablässig Neukunden, andererseits wuchs die Zahl seiner Geschäftspartner rapide, wobei ihm seine gewinnende Art gute Dienste leistete. Seine Fähigkeit, das Gelernte an andere weitergeben zu können, führte nach kurzer Zeit Sven Dannehl ins TelDaFax­Orga-Team. Er hatte schnell verstanden, dass eine der Grundregeln dieser Industrie darin besteht, seinen Partnern zu helfen, sich zu "duplizieren". In dieser Hinsicht war die Gründung der TelDaFax Network Academy, die theoretisches Wissen in Praxis umzusetzen hilft, ein weiterer Schritt zu neuen Erfolgen. Inzwischen sind ein nicht unerheblicher Teil der Bewohner seines 500 Seelen-Heimatortes zufriedene Kunden von Sven Dannehl und seine Strukturen finden sich nicht nur in SachsenAnhalt, sondern auch im Ruhrgebiet, Hannover und Bremen. Ambitioniert wie er ist, hat er sich vorgenommen, auf der nächsten stattfindenden Unternehmens-Convention mit mindestens 50 neuen Vertriebspartnern zu erscheinen ­ aufgrund der Tatsache, dass das persönliche Erleben eines solchen Events für einen potenziellen Partner wichtiger ist, als lediglich davon zu erzählen. GUTSCHEINE & COUPONS DAS ausgezeichnete Portal für regionale Coupons & Gutscheine. Hier wartet mit jedem Coupon oder Gutschein ein Vorteil! 1 2 3 4 Stadt suchen Kategorie wählen Coupon drucken Vorteile genießen Jetzt dabei sein! kostenlos bis zum 01.08.2010 Vertriebspartner werden Gebietsschutz sichern & Geld verdienen

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Die Branche Dass Alexander Gerlitz die Schule samt Fachoberschule, die Ausbildung zum Dreher und seinen Wehrdienst erfolgreich absolviert hat, wäre wohl kaum einer Erwähnung wert, hätte dies nicht in den östlichen Weiten der früheren UdSSR stattgefunden. Auch diese Tatsachen hätten kaum jemand interessiert, wäre er nicht 1988 mit der gesamten Familie ins deutsche Paderborn übersiedelt, wo er als gut ausgebildeter Dreher schnell Fuß fassen konnte. Dennoch entschloss er sich ­ inzwischen glücklich verheiratet ­ einige Jahre später zum Wechsel in den Beruf des LKW-Fahrers. Er hatte mittlerweile Network Marketing kennen gelernt und dabei bittere Erfahrungen machen müssen, als ihn eines Tages ein guter Freund dennoch auf die Geschäftsmöglichkeit mit TelDaFax ansprach. Allen früheren Enttäuschungen zum Trotz war Alexander Gerlitz nach vielen Überlegungen und einer gehörigen Anzahl von Gesprächen schließlich bereit, wie er es nannte "sein Glück zu versuchen". Nach zwei erfolgreichen, wenn auch nicht herausragenden, Jahren traf es ihn im Juli 2009 nach eigenen Worten wie ein Blitz aus heiterem Himmel und sollte sein Leben als Geschäftspartner von TelDaFax von Grund auf verändern: Das Unternehmen versprach im Rahmen eines Incentives den 12 erfolgreichsten Vertriebspartnern eine 5-tägige Mallorca-Reise wobei die drei Besten Gelegenheit hatten, diese Reise sogar mit der Ehefrau zu genießen. Zum ersten Mal, seit er dieses Geschäft begonnen hatte, wurde eine Herausforderung für ihn zu einem brennenden Ziel. Natürlich hatte er schon von der Wichtigkeit der Zielsetzung in diesem Geschäft gehört, sie aber offensichtlich für nicht ganz so wichtig erachtet. Jedenfalls war ihm, als habe jemand den berühmten "Schalter umgelegt". Er erstellte einen genauen Plan, wie er vorzugehen hatte, es gelang ihm tatsächlich, zu den drei Besten des Wettbewerbs zu gehören. Er war stolz und überglücklich zugleich, wurde es doch zum ersten Urlaub seit Jahren gemeinsam mit seiner Frau und einer Reise voller wunderbarer neuer Erfahrungen. Diese Reise sollte seine Sichtweise grundlegend verändern, denn er erkannte die Wichtigkeit einer klaren Zielsetzung, was ihm neben einer erfolgreichen Partnergewinnung sogar im Orga-Team schon verantwortungsvolle Aufgaben einbrachte. Er betont, dank der eigenen Erfahrung, gegenüber jedem seiner Geschäftspartner stets aufs neue leidenschaftlich, dass es ­ völlig unabhängig von der früheren Tätigkeit oder sprachlichen Herausforderungen ­ mit TelDaFax möglich sei jedes gewünschte Ziel zu erreichen. "Dieser Entschluss, 2007 dem Rat meines Freundes zu TelDaFax Network zu folgen, war ­ natürlich neben der Heirat meiner Frau ­ der Beste meines ganzen Lebens!" Würde man in einem Saal voller erfahrener Vertriebspartner laut die Frage stellen, wer Nick Urbanski, 31, wohl gerne in seiner Downline hätte, gingen heute mit Sicherheit alle Hände hoch. Der Filialleiter aus Kassel, der seit einigen Jahren ein Dienstleistungsunternehmen betreibt, kam mit der TelDaFax-Geschäftsmöglichkeit erstmals Ende 2009 durch eine Zufallsbekanntschaft in Kontakt. Es wurde eine direkte Berechnung am persönlichen Stromaufkommen Nick Urbanskis vorgenommen, was eine gesamtwirtschaftliche Energieersparnis durch die TelDaFax-Stromtarife von knapp 5.000 Euro pro Jahr ergab. Angesichts dieser enormen Summe wurde Nick Urbanski schlagartig das ungeheure Potenzial klar, das in dieser Geschäftsidee steckt. Die folgende TelDaFax-Convention im November 2009 konnte der inzwischen eingeschriebene Vertriebspartner sogar in seiner Heimatstadt Kassel beiwohnen, womit bewiesen wäre, dass in machen Fällen tatsächlich der Berg zum Propheten kommt. Bei seinen Geschäftspräsentationen, die er von da an regelmäßig in den eigenen Räumen veranstaltete, sah er sich zwar der Herausforderung gegenüber, maximal 18 Interessenten auf 15 m² zu platzieren, aber bereits auf der Februarveranstaltung war er mit 30 eigenen Vertriebspartnern vertreten. Mit diesem Beweis seines Engagements hatte er sich schon für die Silber-Position qualifiziert. Aus der Erfahrung seiner bisherigen Tätigkeit kennt Nick Urbanski den Unterschied zwischen traditioneller Selbständigkeit und den unbegrenzten Möglichkeiten des TelDaFax Network. Daher kommt er vielleicht auch zu seinem ungewöhnlichen Vergleich seines neuen Geschäftes mit einer Goldgrube, zu deren Ausbeutung er unbedingt die Hilfe neuer Vertriebspartner benötigt, denn so Urbanski, "für jedes gefundene Goldnugget, liegen durch die Duplikation zwei neue vor dir. Wir werden sie niemals ganz ausbeuten können, dazu ist das Potenzial einfach zu groß!" Angesichts der vor ihm liegenden Aufgaben weiß Nick Urbanski aber auch, dass er im Grunde nur das von seinen zukünftigen Partnern erwarten kann, was er selbst vorzumachen bereit ist. Die Unterstützung durch die TelDaFax-Academy hat er schnell für sich entdeckt und so plant er als nächsten Schritt für sein Team bereits ein eigenes Schulungszentrum. Nur einer "in dem großen Saal von Anwesenden" hatte das Glück, einen Nick Urbanski zu sponsern. Ihm, dem Dimitri Filbert, ist er für seine Unterstützung heute und in Zukunft zutiefst dankbar. (ral) www.netcoo.info 62 Netcoo Magazin 062010

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Ein Bündnis für die Menschen in Kooperation mit der

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Natura Vitalis: Entgegen der Schwerkraft ­ ein völlig neues Produkt bietet der Frau von heute neue Hoffnungen Frank Felte bietet mit seinem Unternehmen Natura Vitalis eine Vielzahl einzigartiger Naturprodukte an. Triebfeder war seit 15 Jahren immer seine unumstößliche Überzeugung, dass die Natur mit ihren Möglichkeiten immer die bessere Alternative sei, wenn es um die Bewahrung, Verbesserung oder Wiederherstellung der Gesundheit ging. Den verschiedensten Bereichen des menschlichen Körpers hat er sich inzwischen angenommen, aber das jüngste Ergebnis vierjähriger intensiver Arbeit, das er vermutlich bereits zum Spätsommer diesen Jahres als neuestes Produkt seiner Angebotspalette einer breiten Öffentlichkeit präsentieren wird, dürfte ohne Übertreibung und in jeder Beziehung als absolut revolutionär bezeichnet werden: der "BaBra"­ Büstenhalter. 64 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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Die Branche as sich die Frauen in der Antike und dem Mittelalter noch hatten einfallen lassen, diesen Bereich des weiblichen Körpers zu verhüllen oder zu stützen, hatte natürlich nur wenig mit dem zu tun, was den umgangssprachlich als BH bezeichneten Wäscheartikel der Neuzeit ausmacht. Wenn auch der erste moderne Büstenhalter 1889 von der Französin Herminie Cadolle patentiert wurde, so waren es doch bemerkenswerter Weise vorwiegend Männer, die sich ebenso ernsthaft wie erfolgreich mit dieser anatomischen Herausforderung auseinander gesetzt haben. Hier gilt der Deutsche Hugo Schindler als einer der Pioniere und meldete seinen "Brusthalter" 1891 zum Patent an. Dieser hatte zwei an einem Gürtel befestigte Kappen, die oben mit Bändern befestigt wurden. Der legendäre und geheimnisumwitterte US-amerikanische Milliardär Howard Hughes bastelte in den 1940er Jahren des letzten Jahrhunderts für seine große aber unglückliche Liebe, die Schauspielerin Jane Russell, da schon ein komfortableres Modell, was allerdings nie in Serie ging. Ebenso wie bei anderen Kleidungsstücken durchlief der BH eine Vielzahl von Modetrends: Von den knabenhaften Modellen in den 1920er Jahren, den runden in den 1930ern und spitzen in den 1950er Jahren. Ab 1994, mit der Einführung des "Wonderbra" oder "Push-Up" und neuer Materialien, kam es schließlich zu einem neuen BH- und Lingerie-Boom. Dennoch konnte auch mit den verschiedensten modernen Konstruktionen bisher dem Wunsch vieler Frauen von heute noch nicht Rechnung getragen werden: Einer natürlichen und nachhaltigen Straffung der Brust ohne Skalpell. Die Physiognomie, also das äußere Erscheinungsbild der weiblichen Brust unterliegt im Laufe des Lebens Veränderungsprozessen, die zu einer Gewebserschlaffung führen können. Große Gewichtsschwankungen oder eine Schwangerschaft können hier ebenso eine Rolle spielen, wie Alter, Hautbeschaffenheit und Veranlagung die Gründe dafür sein mögen. Bisher war die einzige Alternative ein chirurgischer Eingriff, um dem Busen wieder eine straffere Form zu geben. Einem großen internationalen Team von Wissenschaftlern, Dermatologen und Ärzten scheint es nun nach intensiver Forschung und Tests gelungen zu sein, die Lösung des Problems gefunden zu haben: Es wurde eine hochwirksame Formel entwickelt, welche die Bio-Matrix und das Bindegewebe der weiblichen Brust so deutlich zu stützen vermag, dass damit ein chirurgischer Schritt überflüssig sei. Das Geheimnis des "BaBras" verbirgt sich nach Angaben des Herstellers in dem Zusammenwirken zweier Komponenten: Erstens der vom Team entwickelten exklusiven, bruststraffenden Natursubstanzen und zweitens eines speziellen Materials, aus dem die Innencups des "BaBras" gefertigt sind. Dieser Stoff ermöglicht auf seinen Textilfasern eine Verankerung der hochwirksamen Natursubstanzen, die beim späteren Tragen des BHs durch die Körper- Die umfangreichen Tests haben indes ergeben, dass die Trägerin das Material kaum auf der Haut spürt. wärme an die weibliche Brust abgegeben werden. Das Ergebnis dieser formveredelnden Rezeptur sei, dass ein schlaffer Busen innerhalb weniger Wochen seine frühere Straffheit zurückgewinnt und gleichzeitig seine Form in jeder Körperhaltung beibehalte, was durch eine entsprechende Studie des MediResult-Institutes bestätigt würde. Darüber hinaus sind alle natürlichen Wirkstoffe im BaBra biologisch abbaubar und dermatologisch getestet. Es wurde aber nicht nur Wert auf Tragekomfort gelegt, sondern auch versucht, unterschiedlichen Geschmacksrichtungen der Frau gerecht zu werden. www.netcoo.info Der luxuriöse "BaBra"-BH ist aus hochwertigem italienischem Stoff gefertigt und vollständig ,seamless' ­ also ohne Nähte, was für höchsten Tragekomfort sorgt und selbst empfindlichster Haut jedwede Reizung erspart.

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Die Branche »Die Frauen müssen wieder lernen, die Männer auf das neugierig zu machen, was sie schon kennen.« Coco Chanel Frage des Geschmacks ist, über den angeblich aber nicht gestritten werden könne, hat man sich bei der Gestaltung des revolutionären Wäschestücks bemüht, mit verführerischen Verzierungen an den Trägern und den Cups die Weiblichkeit zu unterstreichen. Umfangreiche Tests haben indes ergeben, dass die Trägerin das Material kaum auf der Haut spürt. Im unteren Bereich ist der Wunder-BH stärker ausgearbeitet und eine speziell neu ausgemessene Form soll dafür sorgen, dass selbst Dekolleté-Falten gemindert werden oder erst gar nicht erneut auftreten. Bei der Wahl der Vertriebsform, um seine Produkte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und zu vertreiben, entschied sich der wohl inzwischen bekannteste Anbieter von Nahrungsergänzung und Naturprodukten in Deutschland für eine Mischung aus Network Marketing und Franchising, bei der selbständigen Vertriebspartnern neben einem kostenfreien Start die Möglichkeit geboten wird, bereits bestehende Kunden zu betreuen und in ihrer jeweiligen Region die erprobte Marketingstrategie und die Konzepte von Natura Vitalis umzusetzen. Gewährleistet wird ein eventueller Organisationsaufbau durch eine umfassende Unterstützung durch die Firma mit ihrem erfolgsgarantierten Schulungssystem. Was einer Vertriebspartnerschaft mit Natura Vitalis neben der Network ­ Komponente aber einen zusätzlichen, besonderen Reiz verleiht, ist eine variantenreiche Kombination mit dem Direktvertrieb über Teleshopping. So bietet sich beispielsweise dem Vertriebspartner die Möglichkeit, seine Produkte anlässlich einer Homeparty "der besonderen Art vorzustellen": Unternehmensinhaber Frank Felte ist zu bestimmten Terminen beim TVSender QVC persönlich als Moderator auf dem Bildschirm präsent. Damit ist Natura Vitalis weltweit das einzige Network-Unternehmen, das über eine ständige Fernsehpräsenz in über 35 Millionen Haushalten in Deutschland verfügt. Darüber hinaus verzeichnet das Unternehmen seit 10 Jahren stetig wachsende Umsatzzahlen auf dem europäischen Markt. Angesichts der Tatsache, dass heute erst rund 30% der Frauen auf der Welt überhaupt einen BH tragen, wird das unglaubliche Potenzial "BaBra"BHs als neueste, wissenschaftlich getestete Errungenschaft deutlich ­ und niemand dürfte sich wundern, dass die Fluktuationsrate für Vertriebspartner bei Natura Vitalis unter einem Prozent liegt. (ral) www.netcoo.info Bestanden die ersten Modelle des Büstenhalters, der nach dem ersten Weltkrieg vielerorts endgültig das als unbequem empfundene Korsett ablöste, noch aus Leinen, wurden sie ab den 1920er Jahren auch aus Seide, Musselin oder Batist hergestellt. Der luxuriöse "BaBra"-BH hingegen ist den Angaben zufolge aus verschwenderisch hochwertigem feinstem italienischem Stoff gefertigt und vollständig ,seamless' ­ also ohne Nähte, was für höchsten Tragekomfort sorgt und selbst empfindlichster Haut jedwede Reizung erspart. Da Mode immer auch eine 66 Netcoo Magazin 062010

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Die Branche Ein ganzes Jahrhundert! Dreitägige Jubiläumsfeierlichkeiten im Hilton, San Francisco Union Square Das diesjährige Jahresmeeting des USamerikanischen Direktvertriebsverbandes Direct Selling Association (DSA) vom 6. bis 8. Juni in San Francisco stand ganz im Zeichen seines 100-jährigen Jubiläums. Den Teilnehmern wurde ein umfangreiches Programm geboten. Detaillierte Informationen dazu finden sich auf einem 21 Seiten umfassenden über die Website der US-DSA abrufbaren Programmheft im PDF-Format. Tatsächlich aber kann die Direktvertriebsindustrie der USA auf eine noch wesentlich längere Geschichte zurückblicken. Grund genug für Netcoo dies auch einmal zu tun. ereits 1886 wurde der heute größte Direktvertrieb für Kosmetik weltweit, Avon, damals als "California Perfume Company" in New York gegründet. Mit seinen inzwischen über 10 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz ist das Unternehmen, das nächstes Jahr seinen 125. Geburtstag feiert, eines der herausragenden Beispiele für zahlreiche von den USA ausgehende Erfolgsstories der Direktvertriebsindustrie. Erste Rufe nach einem Verband wurden bereits um 1900 laut. Damals gab es in den Staaten rund 93.000 Handelsreisende. Im Blickpunkt stand eine Interessensvertretung der Direktvertriebsunternehmen, die sich gleichzeitig um eine Art freiwillige Selbstkontrolle kümmern sollte. Der Branche ging es um ein positiveres Image und darum, wie jeder andere Geschäftszweig auch respektiert zu werden. Dazu sollte die Einhaltung gewisser ethischer Standards im Rahmen der Geschäftsausübung beitragen. Schließlich wurde 1910 in Binghamton, New York die Agents Credit Association als Vorläufer der heutigen DSA gegründet. Damit einhergehend begann die Ära des modernen Direktvertriebs in den USA. Der Verband war in erster Linie für die Reputation der Branche zuständig. Folgende zehn Unternehmen gründeten die Agents Credit Associantion: California Perfume Company, heute Avon (New York, New York), Freeport Manufacturing (Brooklyn, New York), McLean, Black & Co. (Boston, www.netcoo.info 68 Netcoo Magazin 062010

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Die Branche Massachusetts), Mitchell & Church (Binghamton, New York), Mutual Fabric (Binghamton, New York), National Dress Goods Co. (New York, New York), Queen Fabric (Syracuse, New York), Security Company (Weedsport, New York), Standard Dress (Binghamton, New York) und World's Star Knitting (Bay City, Michigan). 1914 folgte eine Reorganisation und Umbenennung in National Association of Agency Companies (NAAC). Zwischen 1917 und 1920 hieß der Verband National Association of Agency and Mail Order Companies. Nun waren neben den Unternehmen, die sich so genannter Agenten (Vertreter) bedienten, auch Versandfirmen (Mail Order) vertreten. Ab 1920 nannte sich der Verband wieder NAAC. Um ein entsprechendes Gewicht als Interessenvertretung der Branche zu erreichen, konzentrierte sich die Organisation vor allem darauf, möglichst Diese Standards sind laut DSA eine der strengsten freiwilligen Selbstregulierungen innerhalb der Gesamtwirtschaft. Ihre Einhaltung ist nicht nur Voraussetzung für eine Aufnahme in den Verband sondern auch für die fortgesetzte Mitgliedschaft darin zwingend. Die Code of Ethics werden durch einen unabhängigen "Controller" durchgesetzt. Im Falle von Beschwerden durch Berater oder Kunden stellt dieser Nachforschungen an und leitet notfalls auch Rechtsmittel gegen Mitgliedsunternehmen ein. Durch den Code of Ethics werden illegale pyramidale Geschäftsmodelle ausdrücklich verboten ­ ebenso irreführende oder nicht legale Praktiken bei der Gewinnung von Kunden und/oder neuen Beratern. Ausgeschlossen werden übertriebene Darstellungen der Verdienstmöglichkeiten oder des möglichen Kundenpotenzials sowie überhöhte Lizenzgebühren oder Erst- Als Interessenvertretung ihrer Mitglieder kooperiert die DSA mit dem Kongress und vielen anderen Regierungsbehörden sowie den Verbraucherschutzverbänden. viele Unternehmen als Mitglieder zu gewinnen. Gleichzeitig gab sie sich ihre erste Satzung. Vier Jahre später wurde die neue Zentrale der NAAC in Winona, Minnesota gebaut, kurz darauf folgten im Rahmen der Jahreshauptversammlung 1925 eine erneute Reorganisation und die Umbenennung in National Association of Direct Selling Companies. Damals hatte der Verband bereits 80 Unternehmen als aktive Mitglieder. Ermöglicht wurde zusätzlich die assoziierte Mitgliedschaft, die mit dem heutigen Status des "Supplier Member" (Unternehmen, die Direktvertriebe mit Produkten und Dienstleistungen unterstützen) gleichzusetzen ist. 1968 schließlich mündete die vorerst letzte Umstrukturierung des Verbands in der Direct Selling Association und der Verlegung des Hauptsitzes nach Washington D.C. Hier teilt sich die DSA ihre Zentrale mit der Direct Selling Education Foundation (Bildungseinrichtung der Direktvertriebsbranche) und dem Sekretariat des Weltverbandes World Federation of Direct Selling Associations (WFDSA). Als Interessensvertretung ihrer Mitglieder kooperiert die DSA mit dem Kongress und vielen anderen Regierungsbehörden sowie den Verbraucherschutzverbänden. Inzwischen sind über 270 Direktvertriebsunternehmen und mehr als 250 sogenannte "Supplier Member" in der DSA organisiert beziehungsweise Bewerber für eine Mitgliedschaft. Ungeachtet seiner Größe verfolgt der US-amerikanische Verband nach wie vor eine Politik der Integration und wirbt aktiv Mitglieder. Erst im März dieses Jahres wurden fünf Unternehmen neu in die DSA aufgenommen. Bevor ein Direktvertrieb Vollmitglied wird, durchläuft er eine einjährige Bewerbungsperiode. Während dieser Zeit werden die Marketing- und Geschäftspläne auf 100-prozentige Übereinstimmung mit den "Code of Ethics" (Verhaltensstandards des Direktvertriebsverbandes) überprüft. www.netcoo.info bestellungen. Die Standards stehen für ehrliche Informationen in Bezug auf Preis, Güteklasse, Qualität und Verfügbarkeit der Produkte. Auch sie haben wie die DSA insgesamt dazu beigetragen, dass sich der Direktvertrieb in den USA zu einem Wirtschaftszweig mit rund 30 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz und damit zum Direktvertriebsmarkt Nummer Eins weltweit entwickelt hat. (FW) DSA USA Daten, Zahlen Fakten Anschrift: Direct Selling Association 1667 K Street, NW, Suite 1100 Washington DC 20006-1660 Website: www.dsa.org Gegründet 1910 in New York als Agents Credit Association, seit 1968 DSA in Washington Mehr als 520 Voll- und assoziierte Mitglieder Chairman: Thomas F. Kelly, Avon Products, Inc. Vice Chairman: Marjorie L-Fine, Shaklee Corporation und Jerry Kelly, Silpada Designs Netcoo Magazin 062010 69

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Die Branche XanGo: "Wir sind schwer zu kopieren!" Anlässlich des diesjährigen Europäischen Konvents "THRIVE" in Paris erhielt die Netcoo trotz eines äußerst engen Zeitplanes ein ausführliches Interview mit den Firmengründern von XanGo Kent Wood und Bryan Davis. XanGo hat in jüngster Zeit sieben neue Märkte in Europa und den CIS-Staaten offiziell eröffnet. Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt und wie erfolgreich arbeiten die neuen Märkte? Bryan Davis: Beide Märkte ­ die Europäischen wie die CIS-Märkte ­ arbeiten ausgezeichnet. Wir haben zweistellige Wachstumszahlen, das ist exzellent, zumal in Zeiten einer Finanzkrise. Wir sind äußerst zufrieden mit der Entwicklung des CIS-Marktes. XanGo entwickelt hier sehr viel Eigeninitiative mit seinen Investitionen in diese Märkte und die Erträge sind sehr erfreulich. Portugal als Beispiel für die neuen Europäischen Märkte liefert ein zweistelliges Wachstum. Kent Wood: Nicht zu vergessen Italien. Italien gehört bei der Vertriebspartnergewinnung zu den Top-Ländern. Die Hälfte der neuen Berater ist in aufsteigenden Positionen und viele der neuen Führungskräfte kommen aus Europa und den CIS-Staaten. Die Leute schauen sich die Sache nicht nur an, sie steigen ein und verdienen Geld. Bryan: Deshalb sind wir übrigens überhaupt hier: Wir unterstützen unsere Partner. 2009 war ein Jahr starker weltwirtschaftlicher Turbulenzen. Hat dieser Umstand irgendeinen Einfluss auf die Entwicklung des weltweiten Xan- Go-Marktgeschehens gehabt? Kent: Mit Ausnahme der Erweiterung in den CISStaaten, lag unser Hauptaugenmerk auf der offiziellen Eröffnung Finnlands. Abgesehen davon haben wir uns hinsichtlich einer weiteren internationalen Ausbreitung zurückgehalten und uns auf die Unterstützung der bestehenden Märkte konzentriert. Wir konnten so die Märkte stärken, in denen wir operativ tätig sind. Wir haben in den 8 Jahren unseres Bestehens 34 Länder eröffnet, was bezogen auf unsere Ausdehnung schon ziemlich flächendeckend war und so wollten wir lieber unseren Partnern bei ihrem Geschäftsaufbau helfen. Manche Länder verzeichneten ein starkes Wachstum, während die Umsätze in anderen Ländern stag-nierten, weil dort die Menschen nicht über die nötigen Mittel verfügten. Einigen diente die Krise als Vorwand für geschäftlichen Stillstand, andere sahen darin ihre Chance für Wachstum. Jede konjunkturelle Schwäche, die ich in den letzten 20 Jahren in dieser Industrie beobachten konnte, bedeutete für manche Firmen Wachstum. Einige Unternehmen allerdings sind von der Krise in den letzten zwei Jahren wirklich beeinflusst worden. Bryan: Wir haben bei XanGo auf dem höchsten Punkt unserer derzeitigen Entwicklung in unsere Infrastruktur und unsere Führungsmannschaft investiert, was zufolge hatte, dass wir von der Krise weniger betroffen waren als manch anderes Unterwww.netcoo.info 70 Netcoo Magazin 062010

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Die Branche nehmen im Direktvertrieb. Kent: Und es gab da einiges, was wir zu bewältigen hatten: Wir starteten mit unserer Firma am 11. Sptember 2002. Dieses Datum hatten wir ganz offensichtlich als Zusammenhang zum September 2001 gewählt. Speziell die Vereinigten Staaten, aber auch der Rest der Welt im Allgemeinen, blies ziemliches Trübsal: Die Dotcom-Blase 2000, der Terror-Angriff 2001 und wir gründen ein Unternehmen 2002. Es war wirklich nicht so ganz einfach in diesen Zeiten Geld zu verdienen und ein Geschäft aufzubauen. Aber wir hatten schnelle Erfolge, und das hat uns alles in allem geholfen, die Krise 2009 abzufedern. Worin besteht Ihrer Meinung nach der größte Unterschied zwischen dem Nordamerikanischen und dem Europäischen beziehungsweise CIS­Markt? Bryan: In den Menschen. Es gibt da Unterschiede im Lifestyle, der Wirtschaft und der Kultur. Wir stellen fest, dass XanGo auf die echten Führungskräfte überall dort anziehend wirkt, wo das Unternehmen auftaucht ­ trotz all der Unterschiede in Sprache, Kultur, Ernährung und Lebenswandel. Und wir stellen fest, wo überall das Herz für XanGo schlägt und die wirklich starken Führungskräfte zu uns stoßen. Ich bin seit vielen Jahren in diesem Geschäft und in meiner eigentlichen Eigenschaft als Anwalt habe ich viel Negatives gesehen. Wenn etwas zufrieden stellend lief, hat man es mir nicht gezeigt, aber die Probleme gingen alle über meinen Schreibtisch. Ich kann heute sagen, dass XanGo eine Menge an negativen Ereignissen erspart geblieben ist, einfach wegen des Niveaus der Menschen, die zu XanGo gekommen sind. Weil wir anders sind als Andere liegen wir ziemlich gut im Rennen und unser Format ist wirklich außerordentlich. Wir haben eine ganze Menge an Neuerungen ­ vor allem Deutschland betreffend ­ bekannt zu geben. Ich kann jetzt leider nicht alles aufzählen, aber es werden da in den nächsten Monaten ein paar begeisternde Neuigkeiten auf Deutschland zukommen. Kent: Vor einigen Jahren zählte Deutschland zu einem unserer besten Märkte, der uns mit seiner gewaltigen Schubkraft den finanziellen Rückhalt für weitere Ländereröffnungen in Europa gab. Ich sehe in Deutschland eine Führungsebene, die das Fundament für neues Wachstum sein wird. Wir wären nicht in den spannungsvollen Märkten wie Portugal, Frankreich und Italien ohne die frühen zündenden Erfolge in Deutschland. Die deutschen Führungskräfte werden bei der Neuerstarkung Deutschlands durch das angesteckt werden, was in den anderen Ländern vor sich geht. In Deutschland, als einzigem Land, werden wir eine neue Rezeptur unter dem Namen "XanGo Reserve" auf den Markt bringen. Es wird ein Test-Markt sein für ein neues Produkt mit 20% mehr Mangostan ­ Anteil. Wir starten damit im Juli und wir sind schon sehr gespannt. Die Europäische Währung hat gegenwärtig einiges an Kraft gegenüber dem US-Dollar eingebüßt. In welchem Umfang könnte dies das Geschäft der Europäischen Vertriebspartner berühren? Kent: Sicher, es ist für mich im Moment recht günstig, hier Reiseerinnerungen für meine Kinder zu kaufen. Aber solange es keine größeren Unterschiede in den Wechselkursen gibt, werden wir das Preisgefüge nicht verändern. XanGo hat sich für Paris als Veranstaltungsort entschieden. Nicht, dass Deutschland neidisch wäre, aber können Sie sich vorstellen, dass Deutschland irgendwann noch einmal Schauplatz eines solchen Ereignisses wie der Regional Convention werden könnte? Bryan: Paris ist eine großartige Stadt und viele Menschen lieben es, Paris zu besuchen. Wir hatten vor einigen Jahren einmal eine Regional-Konferenz in Deutschland und wir werden eines Tages wieder dorthin zurückkehren. Wir haben nachher beim Mittagessen einen ganzen Pulk von Vertriebspartnern aus jedem Teil Europas am Tisch. Aus Italien, Portugal, Schweden und jeder fragt uns natürlich, wann wir denn bei ihnen zu Gast sein würden. Wir bieten diese Gelegenheit in Zukunft einer ganzen Reihe von Städten, was eine der angenehmsten Seiten des Network Marketing darstellt: Man kann in der Welt umherreisen, unterschiedliche Orte und Kulturen kennen lernen... und wir werden mit Sicherheit wieder nach Deutschland kommen. Kent: Wir haben schon einige Meetings in Deutschland veranstaltet und einer unserer allerersten 200K ­ Trips ging nach Heidelberg. Europa hat eine gewaltige Anziehungskraft für alle Vertriebspartner weltweit und es gibt unzählige, die nur allzu gerne nach Europa kommen würden. Die Expansion in neue Märkte ist derzeit enorm. Gibt es schon konkrete Pläne für weitere Ländereröffnungen? Bryan: Die gibt es tatsächlich. Finnland wird als nächstes dran sein, aber wir haben die Eröffnung jeden neuen Marktes nicht laut verkündet, denn ­ wie Sie sicherlich wissen ­ wenn die Leute in dieser Industrie über einen neuen potenziellen Absatzmarkt etwas läuten hören, wollen sie dort präsent sein, investieren Geld und wollen ihr Geschäft dort starten ­ und wir wollen sicher sein, dass alles gesetzlich geregelt ist, wenn sie anfangen. Wir müssen den Markt studieren, die Führungskräfte finden, die rechtliche Zulassung vornehmen und ähnliches. Wir betreten ein Haus nach Recht und Gesetz durch die Vordertür und versuchen es nicht wie einige andere Unternehmen durch die Hintertür. Wir reden mit der politischen Führung eines Landes und gehen dabei sehr strategisch vor. Wir gehen wirklich Schritt für Schritt vor und sorgen zum Beispiel dafür, Jede konjunkturelle Schwäche, die ich in den letzten 20 Jahren in dieser Industrie beobachten konnte, bedeutete für manche Firmen Wachstum. www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 71

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Die Branche dass die Warenauszeichnung, die Preisgestaltung, der Versand ... das alles seine Ordnung hat. XanGo Paris THRIVE 2010 General Session I Die Kongressteilnehmer werden Gelegenheit haben, XanGo-Produkte hier vor Ort einzukaufen, bevor sie in den jeweiligen Europäischen Ländern und CIS-Märkten offiziell verfügbar sein werden. Gibt es gegenwärtig Pläne, die bestehenden Produktreihen weiter auszubauen? Kent: Das einzige, was angekündigt wurde, ist "Reserve". Wir haben einige Produkte, die noch nicht durch das Unternehmen angekündigt wurden und wir werden sie nicht auf den Markt bringen, bevor nicht alles geregelt ist. Wir gehen mit der Vorstellung eines neuen Produktes nicht um wie manch' andere. Unsere Produktphilosophie basiert darauf, Kategorien zu schaffen, in denen unsere Berater führend sein können. Wir haben das so gehalten bei Mangostan und dem XanGo Juice, wir haben es bei Glimpse so gemacht, bei der Vorstellung eines Hautversorgungsprogramms oder bei "eleviv" für Kraft und Vitalität. Das sind alles Produkte, für die es auf dem Markt so gut wie keinerlei Konkurrenz gibt. Und glauben Sie mir, unseren Mitbewerbern draußen fällt es wirklich schwer, uns zu kopieren." Mr. Davis, Mr. Wood ­ wie danken Ihnen für das freundliche und informative Gespräch. (ral) Tausende von Vertriebspartnern aus ganz Europa und den CIS­ Märkten kamen bereits am Freitag in Paris mit den XanGo-Gründern Kent Wood und Bryan Davis zusammen, um ein gemeinsames Wochenende voller Feierlichkeiten, Inspiration, Motivation und Anerkennung zu erleben. Die erste gemeinsame Sitzung entpuppte sich zu einem flammenden Start mit Kent, der genauestens erklärte, was man wirklich unter THRIVE versteht. Er betonte, wie sehr das Wohlbefinden jeden Bereich unseres Lebens steigert ­ sowohl vom sozialen und finanziellen bis zum körperlichen und emotionalen Gesichtspunkt. Dann folgte eine Grußbotschaft vom Präsident und CEO Robert Conlee, in der er einen "Lagebericht zur Geschäftsmöglichkeit" abgab. Er erschloss XanGo's Gründungsprinzipien und passte sie den Vorstellungen von der Zukunft an. Wer den Gedanken dieser beiden, den beeindruckenden Worten von CMO Larry Macfarlane, Senior VP Beverly Hollister, Dany Laroque, dem Präsidenten von XanGo CIS, Jason Pierce, dem neuen VP des Europäischen und CIS operativen Geschäfts, sowie den Dr. Fred Tempelmann's unschätzbar wertvollen Erfahrungen mit XanGo-Juice gelauscht hatte, kannte sämtliche Zutaten für einen energiegeladenen Nachmittag. Selbst nach den großartigen Ausführungen einiger Vertriebspartner und Ankündigungen zu Produkten und Vertriebshilfen, riefen die Massen immer noch nach mehr ­ bevor ihnen klar wurde, dass das dreistündige Treffen beendet war. So freute man sich bereits auf den nächsten Tag: Denn das war noch längst nicht alles! XanGo Paris THRIVE 2010 General Session II Firmengründer Bryan Davis begann die große Samstagsversammlung mit XanGo's jüngster bindender Verpflichtung: XanGo's Hilfsaktion zur Wiedergutmachung. Man bemüht sich zurückzugeben, was man Gutes hatte erfahren dürfen. Er stellte den Erfolg des Programms graphisch dar und überreichte Auszeichnungen an diejenigen, die sich bei ihren Nahrungsmittelspenden selbst übertroffen hatten. Sie hatten die Vorstellung des Gründers genau verstanden, dass XanGo mehr als eine unvergleichliche Geschäftsmöglichkeit, sondern das Instrument darstellt, um die Menschen zu erreichen und die Welt zu verändern. Ein mitreißender Vortrag von 100K ­ Danny Wanzeele leitete perfekt über zu den Erfolgsberichten von Igor & Svetlana Loserovich and Miriam Garciat Tercereo & Jonathan Rodriguez. Im Anschluss ehrten Kent, Bryan, Paolo Titone und Marco Galbiotti die frisch eingestiegenen Vertriebspartner, 100Ks und Legends. Die Ausgezeichneten sind die kommenden Stars am Himmel über Europa und der CIS mit neuen Höchstleistungen und so viele Neue nach sich ziehend. Ihr Erfolg war die gelungene Vorstellung für den Hauptredner: Dough Wead. Große Taten folgen diesem Mann und man darf von denen erstaunliche Leistungen erwarten, die seinen Worten Gehör geschenkt haben. Es war ein Wochenende im Wirbelwind von Preisen, Produkten und Promotion. Europäische und CIS Vertriebspartner versammelten sich in Paris für ein Ereignis von Weltklasse ­ einer so geschichtsträchtigen Stadt wie Paris durchaus angemessen. Jeder Teilnehmer nimmt für sich davon etwas mit nach Hause, das sowohl die Art sein Geschäft zu führen verändern wird, als auch seine Sichtweise auf das Leben. XanGo ist stolz darauf, der Veranstalter gewesen zu sein, bei dem sich so viele bemerkenswerte und motivierte Menschen getroffen und neue Träume entwickelt haben. XanGos Dank gilt der Stadt Paris, den Gründern des Unternehmens und ­ am allermeisten ­ den Europäischen Geschäftspartnern und den aus den CIS Staaten. CIS Staaten: Gemeinschaft unabhängiger Staaten. Dazu zählen Russland, Weißrussland und Ukraine. 72 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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Die Branche Ingolf Winter, Geschäftsführer, Inhaber und Gründer proWIN mit RTL Anchorman und Spendenmarathon-Initiator Wolfram Kons bei der Scheckübergabe 2009 Die proWIN Winter GmbH aus Illingen und ihr Konzept der dualen Nachhaltigkeit Hinter dem Motto "Zuerst der Mensch" des Direktvertriebsunternehmens proWIN International aus Illingen steckt ein ehrgeiziges Ziel. Es soll in den Mittelpunkt allen Handelns bei proWIN gestellt werden und, damit einhergehend, für eine Spende in Höhe von einer Million Euro sorgen. Die Million wird dem diesjährigen RTL-Spendenmarathon zugute kommen. Doch steckt mehr dahinter als der bloße Gedanke, zu helfen. Es geht um Hilfe zur Selbsthilfe. Letztlich ist diese ja auch Teil der Idee, die hinter dem Konzept des Geschäfts für Jedermann steckt, das der Direktvertrieb für Menschen bereithält. "Zuerst der Mensch!" m Mittelpunkt stehen ein Besen und die Erträge aus dessen Verkauf, auf die sowohl proWIN selbst als auch die Vertriebspartner des Unternehmens verzichten. Doch geht es nicht um irgendeinen Besen sondern um ein von Kunsthandwerkern aus thailändischen Dörfern gefertigtes Produkt, den Thai-Besen "One World". Pressesprecher Sascha Winter: "Ein Teil der Erlöse kommt direkt den thailändischen Dorfbewohnern zu Gute, der Rest geht an den RTL-Spendenmarathon." Das Ganze lässt sich mit dem Slogan "Charity goes Charity" (Wohltätigkeit wird wohltätig) mehr als treffend beschreiben. Denn der Thai-Besen "One World" ist das Resultat eines Wohltätigkeitsprojekts von proWIN unter dem Motto "Vom thailändischen Gras zum Millionending". Das Gras, aus dem der Besen gefertigt wird, wächst im Norden Thailands. Dieser Teil des Landes ist grüner als der Rest. Geerntet wird einmal jährlich. Für die Dorfgemeinschaft, die die Besen produziert, ist die Beschaffung der nötigen Menge an Gras mit einem beträchtlichen finanziellen Aufwand verbunden. Winter: "Um das Gras vor dessen Verarbeitung sicher und trocken lagern zu können, wurde in eine neue Lagerhalle investiert." Vor der Produktion der Besen muss das getrocknete Gras www.netcoo.info 74 Netcoo Magazin 062010

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Die Branche in zeitintensiver Handarbeit vorbereitet werden. Umschließende Halme und Schmutz werden entfernt und nur feine Grashalme werden zur weiteren Verarbeitung vorgebunden: "Was nicht für die Produktion der Besen in Frage kommt, wird zu Tierfutter weiter verarbeitet." Die Besen selbst werden von den Dorfbewohnern in Handarbeit gefertigt. Hierzu ist ganz besonderes handwerkliches Geschick erforderlich. Verwendet werden ausschließlich natürliche Rohmaterialien. Als Besenstiele dienen Bambusrohre, die mittels einer handwerklichen Technik ähnlich dem Gravieren, verziert werden. So entsteht in einer Reihe zeitintensiver Arbeitsschritte schließlich jeder "One World" als unverwechselbares Unikat. Versandfertig kommen jeweils 20 Besen in einen Karton. "Innerhalb von drei Wochen erreichen die Kartons Europa palettenweise über Bangkok per Schiff", so der Prokurist: "Wir garantieren, dass die Besen ohne Kinderarbeit und zu fairen Löhnen hergestellt werden. Ebenso werden die Arbeitsbedingungen regelmäßig kontrolliert." So wird die Lebenssituation der Dorfbewohner, deren handwerkliche Fähigkeiten dem RTL-Spendenmarathon durch den Verkauf der Besen für 9,99 Euro zugute kommen, nachhaltig verbessert. Der Pressesprecher: "Nachhaltigkeit steht auch bei unseren ,Grünen Helden' im Vordergrund." Diese wird durch einen biologisch vertretbaren Anteil von Chemie erreicht: "So gewährleisten wir die Balance zwischen ökologischer Verträglichkeit und maximaler Sauberkeit. Beispielsweise verhindert eine Versiegelung in Küche und Bad, dass sich Schmutz festsetzt. Dies wiederum hat zur Folge, dass weniger Wasser zur Reinigung benötigt wird." Zu den Grünen Helden gehören die Nanoveredelungen Edelstahlprotect, Glas & Spiegel, Keramik-protect, Grill & Backofen, Kunstoff-protect und WC-Hygiene. Die Veredelungen sorgen dafür, dass die jeweiligen damit behandelten Oberflächen einen lediglich geringen Kontakt mit Schmutzpartikeln aller Art eingehen: "So lassen sich Verschmutzungen aller Art wie Fett, ölige Stoffe, Kalk, Speisereste, Fingerabdrücke oder Wasserflecken ohne Einsatz aggressiver chemischer Reiniger entfernen." Komplettiert werden die grünen Helden durch diverse Mikrofasertücher: "Unser Powertuch eignet sich zum feuchten streifenfreien Reinigen von normal bis stark verschmutzten harten und festen Oberflächen aller Art. Durch einen organischen Zusatzstoff in seiner Faserstruktur wirkt es darüber hinaus antibakteriell. Dies wurde uns in unabhängigen Tests der Trent University im englischen Nottingham bestätigt." Speziell für die feuchte Glas- und Spiegelreinigung gibt es das Mikro-Glastuch: "Die extra feinen Mikrofasern sind hier sehr kurz, um die Bildung von Fusseln zu verhindern." Dauerhaft antibakteriell ist das Aqua Silverline, bei dem ein Teil der Polyesterfasern mit reinem Silber verschmolzen wird. Weitere, zu den Grünen Helden gehörende Tücher: Polier- und Glanztuch, Saugund Trockentuch sowie das Edelstahltuch. Nachhaltige Schonung der Umwelt und nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe, zusammen ergeben sie das Konzept der dualen Nachhaltigkeit. Von der wiederum profitiert als letztes Glied in einer Kette der Mensch. Manchmal sogar sehr kurzfristig, gerade jetzt, wo die Urlaubszeit vor der Tür steht: "Wer nach zwei oder drei Wochen Urlaub in seine vorher nanoveredelten und mikrofasergereinigten vier Wände zurückkehrt, denkt nicht zuerst daran, schon wieder putzen zu müssen." Zuerst der Mensch! (FW) proWIN International auf einen Blick Gegründet 1995 durch die Geschäftsführer Ingolf und Gabi Winter Unternehmenssitz: Zeppelinstraße 8, 66557 Illingen 50 festangestellte Mitarbeiter Gesellschaftsform: GmbH Zurzeit rund 30.000 Vertriebspartner in mehr als 20 Ländern weltweit Produkte: Umweltschonende Reinigungskonzentrate, Wellness, Naturkosmetik, Nano-Oberflächenschutz und Premium Hundenahrung Ausgezeichnet mit dem Green Apple Award Umweltpreis 2007 Soziales Engagement: Bau eines Kinderdorfes in Indien, Unterstützung diverser lokaler Radio-Aktionen, Projekt Thai-Besen "One-World" und RTL-Spendenmarathon seit 2007 Sascha Winter (29), Pressesprecher, Produktmanager "bestfriends" Hundefutter und Prokurist proWIN International mit seiner Hündin Pebbles 2007 erhielt proWIN den Green Apple Award Umweltpreis Wir garantieren, dass die Besen ohne Kinderarbeit und zu fairen Löhnen hergestellt werden. Ebenso werden die Arbeitsbedingungen regelmäßig kontrolliert. www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 75

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BK Boreyko Hannes Sommer Vemma Convention 2010 in Wien Right Here, Right Now Vom 28. bis 30. Mai 2010 veranstaltete Vemma Europe die europäische Jahres-Convention in der österreichischen Hauptstadt Wien. Neben Vemma Gründer BK Boreyko, der trotz turbulenten Umständen, aber dennoch gut gelaunt (Tornado, verpasster Anschlussflug, Erkrankung eines Flugpassagiers, fast leerer Flugzeugtank) fast 72 Stunden brauchte um von den USA in Wien einzutreffen, begrüßten die beiden Vemma Europe Gründer Simon Grabowski und Fred Stege die über 1.100 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Ländern. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Austria Top-Leader Hannes Sommer. Auffallend stark vertreten waren diesmal auch die Schweden. Kein Wunder, hatte doch der schwedische Distributor und Motivationstrainer Anders Karlsson mit seiner Frau in nur sieben Monaten die Stufe des Star Präsident erreicht. Beeindruckend war sicherlich auch der Auftritt des US-Startrainers Brian Tracy, der trotz schwerer Krebserkrankung in Wien, die Distributoren begeisterte und ihnen ein Erfolgsrezept bot, wie sie ihr Einkommen zukünftig verdoppeln können. Auf großen Beifall ist auch das neue Autokonzept gestoßen, so dass dem erfolgreichsten Leader aus Österreich Harald Maier am gleichen Abend noch ein nagelneuer schwarzer Porsche Cabrio übergeben wurde. Abgerundet wurde die Convention mit einem Gala Dinner, einer spektakulären Höhenakrobatik, Tanz und jeder Menge Spaß. Brian Tracy Harald Maier

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Simon Grabowski Fred Stege Harald Maier konnte sich über einen nagelneuen Porsche freuen Anders Karlsson und Frau

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Die Branche Als Besonderheit schlagen wir den Web.Store Umsatz dem persönlichen Volumen der jeweiligen Berater zu. So ist es möglich, sich ohne Eigenumsatz beziehungsweise -verbrauch, für sämtliche Boni unseres Vergütungsplans zu qualifizieren. "Geschäftsaufbau ohne Web.Store der Berry.En GmbH und Co. KG aus Die Begeisterung der Vertriebspartner aus Dänemark, Deutschland und Österreich war groß, als am 11. Mai der Berry.En Web.Store mittels live Webcast vorgestellt wurde und online ging. Im für Berry.En typischen Corporate Design bietet sich den Distributoren ein modernes und klar strukturiertes E-Commerce Portal, das sowohl zu den frischen Produkten als auch der Premium Philosophie des innovativen "Network ­Made in Germany" passt. Nicht einmal vier Monate nach dem gelungenen Kick Off im Hilton Hotel Frankfurt am Main schlagen die Brüder Armin und Rainer Ludäscher das nächste Kapitel der Erfolgsstory ihres noch sehr jungen Direktvertriebsunternehmens auf. 78 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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Die Branche Schon kurz nach Freischaltung unseres E-Commerce Portals gab es die ersten Vertriebspartner, die nur durch Internetumsätze 400 und mehr Euro zusätzliches Einkommen verdient haben. Abnahmeverpflichtung" Obrigheim am Neckar erfolgreich gestartet ie Gründer: "Unser Web.Store schließt eine entscheidende Lücke zwischen den heutigen Anforderungen an ein modernes Business und dem klassischen Vertriebsaufbau." Mit dem Start der Online-Plattform vollzieht Berry.En den Schritt in den Versand- und Online-Handel: "Wir stellen unseren Teampartnern das Portal kostenlos zur Verfügung." Eine sinnvolle Erweiterung des Geschäftsmodells, bedenkt man, dass 2009 in Deutschland ein Rekordjahr für Versandhäuser und E-Commerce war. Laut einer Meldung vom 5. Februar auf SellerNews, einem Portal für E-Commerce News, wurden im Fernabsatz insgesamt 29,1 Milliarden Euro umgesetzt ­ gegenüber 2008 ein Plus von 1,7 Prozent. 53,3 Prozent (15,5 Milliarden) kamen über das Internet zu Stande. Weitere Highlights: 28 Prozent aller über 60-jährigen nutzten die Möglichkeit der Online-Bestellung, erstmals orderten Frauen mehrheitlich (53 Prozent) über das Internet, sämtliwww.netcoo.info che Versender steigerten ihre Online-Umsätze und Experten gehen für 2010 von einem zweistelligen Wachstum für den Online-Handel aus. Kauften 2008 rund 31,4 Millionen Menschen über das Internet, wuchs die Fangemeinde des Online-Shoppings 2009 auf circa 32,5 Millionen. Der Berry.En Web.Store ermöglicht es allen Vertriebspartnern, sich diese Fangemeinde als Kunden zu erschließen: "Dabei gewährleisten wir einen uneingeschränkten Kundenschutz. Kunden bleiben ein für alle Mal mit dem Vertriebspartner verknüpft, der sie erstmals registriert hat." Somit steht das Berry.En Geschäftsmodell auf drei Säulen: Dem klassischen Direktverkauf mit bis zu 40 Prozent Handelsspanne, dem Aufbau einer eigenen Vertriebsorganisation aus unabhängigen Distributoren und dem E-Commerce. Rainer und Armin Ludäscher zur Vergütung der Internetumsätze: "Unsere Vertriebspartner verdienen am gesamten über ihr indi- Netcoo Magazin 062010 79

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Die Branche Unser Web.Store verfügt über eine direkte Anbindung zu den wichtigsten Social Media wie Facebook, Twitter, et cetera. Ebenso besteht die Möglichkeit, Freunden, Verwandten, Bekannten und anderen Menschen einzelne Artikel per E-Mail aus dem Portal heraus zu empfehlen. Erfreut über den erfolgreichen Start des Web. Stores, Rainer und Armin Ludäscher, Gründer Berry.En vidualisiertes Portal generierten Geschäft 50 Prozent der den Produkten zugeordneten Punktwerte als Provision. Als Besonderheit schlagen wir den Web.Store Umsatz dem persönlichen Volumen der jeweiligen Berater zu. So ist es möglich, sich ohne Eigenumsatz beziehungsweise -verbrauch, für sämtliche Boni unseres Vergütungsplans zu qualifizieren." Es kann also mit Berry.En Produkten Geld verdient werden, ohne jemals selbst eines im Haus zu haben oder zu konsumieren. Keinerlei Abnahmeverpflichtung, womit ein von Menschen, die dem Network Marketing eher ablehnend gegenüber stehen, gerne ins Feld geführter möglicher Kritikpunkt von vorne herein eliminiert wurde: "Wir sehen darin ein wesentliches Kriterium eines modernen Vertriebssystems." Bestätigt fühlen sich die Beiden durch den regen Zuspruch, dessen sich der Web. Store erfreut: "Schon kurz nach Freischaltung unseres E-Commerce Portals gab es die ersten Vertriebspartner, die nur durch Internetumsätze 400 und mehr Euro zusätzliches Einkommen verdient haben." Eine Beschleunigung der Empfehlungskette wird ebenfalls frei Haus geliefert: "Unser Web.Store verfügt über eine direkte Anbindung zu den wichtigsten Social Media wie Facebook, Twitter, et cetera. Ebenso besteht die Möglichkeit, Freunden, Verwandten, Bekannten und anderen Menschen einzelne Artikel per E-Mail aus dem Portal heraus zu empfehlen." Dem Gastro-Konzept des jungen Direktvertriebs aus Obrigheim kommt die Plattform ebenfalls zu Gute: "Bisher konnten Gastronomen unseren Premium Nährstoffdrink B.EN in ihr klassisches Geschäft integrieren." Nun sind durch den Web.Store auch für diesen Teil der Berry.En Beraterschaft lukrative zusätzliche Umsätze möglich: "Schmeckt dem Besucher eines Clubs oder einer Bar das Getränk, kann der Gastronom es dem Kunden auch für zu Hause anbieten. Der Kunde ordert über den Web.Store und der Umsatz wird an den Gastronomen verprovisioniert." Eine zusätzliche Innovation, die Gastronomen ein so nie dagewesenes zusätzliches Geschäft mit Extraeinnahmen ermöglicht. (FW) www.netcoo.info 80 Netcoo Magazin 062010

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Die Arbeit im (Zweier-)Team Ein gutes Team im Network Marketing ist der Schlüssel zum Erfolg. Schauen Sie sich die Leute an, mit denen Sie zusammenarbeiten werden. Können Sie sich vorstellen, mit diesen Personen mehr als eine Stunde in einem Raum zu verbringen? Wenn ja, dann ist der erste Schritt in die richtige Richtung getan. Warum? Wenn es gut läuft, bedeutet dies, Sie werden mit diesen Menschen eventuell ein ganzes Leben lang Ihre Arbeitszeit teilen und zusammenarbeiten. Deshalb ist ein gutes Team so wichtig. Hier werden Sie den meisten Spaß haben, die größte Unterstützung erfahren und auch aufmunternde Worte bekommen, wenn es einmal nicht so gut läuft.

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Die Branche ergewissern Sie sich, dass mindestens einer im Team ein "Network-Veteran" ist, weil diese Person (Achtung, es ist sind immer die mit der größten Klappe!) in der Regel alle Dinge schon einmal erlebt hat. Das ist auch der Mensch, den Sie fragen sollten, wenn ein Problem auftaucht, das anscheinend keiner lösen kann. Sie bekommen sehr schnell heraus, wer das ist. Um ehrlich zu sein: Ihr Bauch wird Ihnen mehr dazu verraten können, als Sie denken! Wenn Sie ein Mann sind und eine Frau haben, fragen Sie sie einfach, welches Gefühl sie bezüglich des Teams hat. Sie werden neue Ansatzpunkte erhalten. Das ist das Schöne daran, wenn man als Partner zusammenarbeiten kann. Da Sie beide ­ über Ihr Team in der Organisation hinaus ­ auch noch ein partnerschaftliches Zweierteam bilden, ist es nun an der Zeit, schriftlich eine Liste zu erarbeiten, die sich auf das gemeinsame Geschäft und die privaten Ziele bezieht. Sind Sie ein Single, so sollten Sie diese Überlegungen einfach für sich anstellen. Am besten erstellen Sie jetzt mal eine Plus-Minus-Liste. Setzen Sie sich mit Ihrem Partner ­ wenn Sie keinen haben, natürlich alleine ­ zusammen und erstellen eine Liste, auf der Sie links alle Vorteile, die sich aus einer gemeinsamen Geschäftsbeziehung ergeben, und rechts die Nachteile aufführen. Vorteile könnten zum Beispiel sein: Das gemeinsame Geschäft. Man verbringt den ganzen Tag mit dem Partner. Man hat gemeinsame Gesprächsstoff. Interessen und immer Willi Morant Ein Auseinanderleben ist fast unmöglich. Man teilt alle Erfolge. Man teilt alle Misserfolge. Man unterstützt sich gegenseitig bei Problemen. Die Kinder können mit den Eltern zusammen aufwachsen. Mehr Einkommen durch professionelles Auftreten. Ein gemeinsames Lebensziel. (War das nicht der Hauptgesprächsstoff am Anfang Ihrer Liebe und wo ist es geblieben?) Gemeinsame Freizeit. Gemeinsame Reisen. Es lässt sich vieles mehr schreiben, aber das Wichtigste ist gesagt. Nachteile könnten sein: Man hat ein gemeinsames Geschäft. Man verbringt den ganzen Tag mit dem Partner. Kompetenzgerangel. Mir persönlich ist kein Nachteil bekannt. Aber da sind wir alle verschieden. Machen Sie einfach die Liste und schauen Sie, was dabei herauskommt. Mein Tipp: Schreiwww.netcoo.info ben Sie alles auf, konzentrieren sich bitte aber immer auf das Positive, denn Sie wissen doch: Man bekommt immer das, worauf man sich konzentriert! Wenn Sie allein stehend sind, ist es egal, in welches Network Unternehmen Sie einsteigen. Wenn es Ihnen gefällt, ist es gut. Wenn Sie aber mit Ihrem Lebenspartner ein Geschäft suchen, werden Sie feststellen, dass viele Network Marketing Unternehmen auf männliche Bedürfnisse eingestellt und Frauen zwar beliebt sind, diese sich aber sehr oft nicht mit den Produkten identifizieren können. Das liegt in der Natur der Dinge, Frauen sehen vieles anders. Wenn die Produkte nicht gefallen und es nur um Geld gehen sollte, wird es langfristig mit Ihrer Partnerin nicht so reibungslos laufen, wie Sie es sich wünschen. Woran erkennen Sie ein Männer-Network? Ganz einfach: daran, dass es Ihrer Frau nicht gefällt (meist bezogen auf die Produkte) und Sie "Feuer und Flamme" sind. Es ist aber auch der Umgang, den die Menschen untereinander pflegen ­ eine Frau spürt das besser als ein Mann. Geben sie der Sache jedoch Zeit, nicht jeder hat sich schließlich sofort in seinen heutigen Lebensgefährten verliebt, so etwas kann auch reifen. Sicherlich funktioniert das Geschäft auch, wenn nur einer sich mit dem gewählten Network identifiziert und das Ruder übernimmt. Bestimmt wird es langfristig aber besser laufen, wenn beide mit der gleichen Einstellung herangehen. Inwieweit werden vorhandene Zeit und vorhandenes Geld den Geschäftsaufbau beeinflussen? Geld kann den Aufbau einer Organisation beschleunigen. Hier zeige ich Ihnen einige Punkte dazu auf: Sie können in Werbemöglichkeiten investieren, die Menschen ohne Geld nicht haben. Sie können mit Geld im Rücken Ihr neues Geschäft ohne finanziellen Druck aufbauen. Warum ist das wichtig? Ihr Gegenüber merkt immer, wenn Sie unter Erfolgsdruck stehen. Das lässt Ihre Mitarbeitergewinnungsquote leiden, weil der Mitarbeiter nicht weiß, wie er damit umgehen soll. Sie können sich mit Geld ein schönes Vorführset (sehr wichtig) anschaffen, welches Ihnen beim Aufbau hilft. Sie sind beweglicher in Ihren Aktionen. Der Rest hängt nicht vom Geld ab, sondern mehr von Ihrem persönlichen Einsatz und Ihrer Einstellung. Netcoo Magazin 062010 83

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Haben Sie den richtigen Partner, der ebenfalls mehr erreichen möchte? Haben Sie beide wirklich dieselben Ziele? Zeit ist ein wichtiger Faktor! Wichtig deswegen, weil man sich den Luxus, Zeit zu haben, leisten muss, wenn etwas einmal nicht so schnell klappt, wie man es sich wünscht. Das Geschäft braucht halt Zeit. Wenn ich aber zusätzliche Zeit für den Geschäftsaufbau zur Verfügung habe, ist jede Minute, die ich jetzt investiere, in ein bis zwei Jahren einen ganzen Monat wert! Es ist möglich, dass ein Tag heute mich später ein ganzes Jahr lang ernähren kann. Sie werden sich fragen: "Wie kann das sein?" Nun, das ist die Magie in unserem Geschäft, in die wir Sie gerne einführen möchten! Ihr Lebenspartner kann Sie auf viele Arten unterstützen, aber auch bremsen. Was heißt das? Sie sollten gemeinsam herausfinden, wie das Miteinander aussehen soll. Es kann sein, dass Ihr Lebenspartner sagt: "Schatz, mach' du das Geschäft, aber ich bleibe zu Hause. Mach mal!" Das ist gut. Diese Art der Unterstützung findet man sehr oft. Auf keinen Fall sollten Sie Ihren Partner mit aller Gewalt zwingen, etwas zu tun, was er nicht will. Die Steigerung wäre, dass in diesem Falle die Frau den Part im Hintergrund übernimmt und sich um organisatorische Dinge kümmert und der Mann draußen an der Basis arbeitet. (Dieses Modell funktioniert natürlich auch umgekehrt.) Wir nennen es das so genannte Back-OfficeModell, und es ist das beste System, das wir kennen. Darauf gehe ich noch gezielt später ein. Die nächste Steigerung ist, dass beide gemeinsam, Seite an Seite, alles machen. Das wäre allerdings eine Verschwendung von Ressourcen, weil die meisten dann genauso effektiv arbeiten, als seien sie eine Person. Auch hier liegt das Geheimnis in der Aufteilung der Aufgaben. Das gleiche tun, ohne dasselbe zu tun, ist der Schlüssel. Überlegen Sie, mit welchen Aufgaben sich Ihr Partner am wohlsten fühlen könnte. Fragen Sie ihn am besten! Der Rest kommt mit der Zeit. Wenn er sich allerdings mit Händen und Füßen wehrt, muss man genau nachschauen, warum! Es gibt dann verschiedene Ursachen: Sie sind auf dem Holzweg, Ihr Partner hat Recht und einen Umstand gesehen, den Sie nicht erkennen können oder wollen. Sie haben in der Vergangenheit schon andere Kapriolen gemacht, die Ihren Partner zur Skepsis bewegen. Ihrem Partner fehlen noch Informationen. Es empfiehlt sich, innerhalb Ihres Unternehmens jemanden zu finden, der ähnliche Erfahrungen mit seinem Partner gemacht hat, um zu erfahren, wie er das Problem gelöst hat. Den gesamten Bericht lesen Sie unter: www.netcoo.info/online "Überlegen Sie sich aber auch, ob der Partner, den Sie jetzt haben, der ist, den Sie gerne an Ihrer Seite haben möchten, wenn Sie einmal fünf Millionen haben!" 84 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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Anzeige: Netcoo-Redaktion Wallpromenade 17-19 48231 Warendorf Adlerstraße 29 45307 Essen Geschäftsführer: Siegfried Deleske Waltraud Kowalski Reinemachefrau Essen, den 31.März 2010 Liebe Netcoo-Redaktion, ich bin die Reinemachefrau von Natura Vitalis. Jeden Tag mache ich hier sauber. sSie wissen schon. Natura Vitalis, macht diese tollen Vitaminpillen und ist damit seit Jahren immer wieder im Fernsehen zu sehen. Vorgestern, als ich gerade den übervollen Papierkorb von unserem Herrn Deleske, dem Geschäftsführer, unterm Schreibtisch hervorzog, fiel mir der Korb um und der ganze Müll lag auf dem Boden. Es ist sonst nicht meine Art, anderer Leute Müll zu durchsuchen, aber vor mir lag eine Unmenge angefangener Briefe, und auch Reinemachefrauen sind nur Menschen. Da wären Sie doch bestimmt auch neugierig geworden. Also fing ich an zu lesen: Sehr geehrter Herr Graunke, im deutschen Teleshopping sind wir seit 10 Jahren nunmehr Marktführer. Auch im Ausland ist Natura Vitalis sehr aktiv. So haben wir in England, Polen, Holland, Dubai .... Auf einem anderen Blatt stand: Sehr geehrter Herr Graunke, im Sommer starten wir mit einem weltweit einmaligen kosmetischen Artikel, der eine Brusst-OP überflüssig macht und damit für das Teleshopping- und Network Business optimal ist.... Und so weiter und so weiter. Jedes einzelne Blatt hat Herr Deleske zerknüllt und weggeworfen. Ich fand das so schade, daß Sie jetzt gar nicht erfahren, wie toll die Produkte und der Marketingplan von Natura Vitalis sind, nur weil Herr Deleske es nicht auf die Reihe kriegt, einen einfachen Brief zu schreiben. Dabei muss er doch nur schreiben, daß die Produkte von Natura Vitalis seit 11 Jahren zu den absoluten Verkaufsschlagern in Deutschland gehören. Ich les doch auch manchmal hier einige Kundenbriefe. Sie glauben gar nicht was die Leute alles für tolle Sachen mit den Natura Vitalis Produkten erleben. Und auch im Ausland ist Natura Vitalis sehr beliebt. Über 6 Millionen Produkte hat Natura Vitalis bereits verkauft. Im Network-Marketing fehlt es allerdings hier noch an Machern. Das versteh ich gar nicht. Immerhin zahlt Natura Vitalis mehr als die meisten anderen Network-Firmen aus. Das weiß nur fast niemand. Ich kenne einige Studenten, die bei Natura Vitalis gut 15.000 Euro jeden Monat verdienen. Und ehrlich gesagt glaube ich nicht, daß die dafür allzu viel tun. Ich bin jetzt auch eingestiegen. Letzten Monat habe ich 1.459,67 Euro verdient. Ehrlich gesagt habe ich auch nicht viel dafür getan. Ich hab nur 3 Homeparties gemacht und dabei eine DVD von Herrn Felte ablaufen lassen. Der erklärt im Fernsehen ja immer so schön wie die Produkte funktionieren. Anschließend Hhaben dann die Leute bei mir bestellt. Der Renner übrigens ist momentan unsere Kosmetik zum Trinken. Innerhalb von 3 Wochen verschwinden Falten fast schon auf magische Art und Weise. Und wo gibt es eine andere Network-Marketingfirma, bei der man mit Produkten arbeiten kann, die seit vielen Jahren Fernsehstars sind??? Ich, jeden Fall, kenne keine. Meine Freundin Else macht jetzt auch mit. Aber das müssen Sie Herrn Deleske ja nicht sagen. Sonst denkt er, dass ich bald nicht mehr putzen komme. Ihre Waltraud Kowalski Waltraud Kowalski Herr Chaouali weiss alles über P.S. Wenn Sie mehr wissen möchten, nummer ist: 0201 36126-66. Und unser Network-System. Seine Telefon ouali@naturavitalis.com. Aber seine eMail-Adresse lautet: sami.cha ten von mir haben. verraten Sie nicht, dass Sie seine Da

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Die Branche Das Tüpfelchen auf dem Eigentlich dürfte es dem 46-jährigen Selfmademan Fred Schult heute an nichts fehlen. Und wer ihn noch nicht kennt, dem könnten eventuell Fred Schults Hobbys viel über seinen Charakter und seine Lebenseinstellung verraten: American Football, Fitness, Fußball, Boxen. Alles Sportarten, die mit Ausdauer, Durchsetzungsvermögen, Kampf und Siegeswillen zu tun haben oder darauf basieren. www.netcoo.info 86 Netcoo Magazin 062010

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as spiegelt auch sein bisheriger Lebenslauf, der ohne weiteres auch aus den Gründerjahren des vergangenen Jahrhunderts hätte stammen können: Als Kind einer einfachen Arbeiterfamilie sah er sich bereits im Alter von 16 Jahren der ersten großen Herausforderung gegenüber, nämlich sein eigenes Geld zu verdienen und für seinen Lebensunterhalt selbst aufzukommen zu müssen. Daraus entwickelte sich die klassische Unternehmergeschichte, in der sich der Tellerwäscher zum Millionär hocharbeitet. Er lernte das traditionelle Unternehmertum kennen und baute mehrere eigene Unternehmen auf ­ unter anderem im Vertrieb und im Marketingbereich, war selbst Produzent von Wellness-Produkten und betrieb mehrere CallCenter. Doch das Tüpfelchen auf dem i schien noch zu fehlen. Irgendwann muss es dann passiert sein: Fred Schult muss mit dem Konzept des Network Marketings in Berührung gekommen sein. Denn anders lässt es sich nicht erklären, dass er in den vergangenen zwei Jahren fast seine ganze Zeit darauf verwandte, nach einem geeigneten Unternehmen für seinen persönlichen Einstieg in dieses System zu suchen. Da er in dieser Zeit noch nichts "passendes" gefunden hatte, spielte er sogar eine Zeit lang mit dem Gedanken, sich der Einfachheit halber gleich sein eigenes Unternehmen zu kaufen, um sich seinen Traum zu verwirklichen. Dieser Aufwand ist ihm allerdings glücklicherweise erspart geblieben, denn er kam in Kontakt zum Unternehmen MonaVie. Im Gegenteil: Er konnte feststellen, dass der Aufbau dieses Unternehmens strukturiert ist und es ein vergleichsweise geringer Betrag ist, der einen potenziellen Vertriebspartner zum Einstieg in dieses System berechtigt. Gesagt, getan. Endlich hatte er für seinen Einstieg bei MonaVie den geeigneten Sponsor in der Person des Schweizers Tom Koller kennengelernt, der nicht nur über eine der schnellst wachsenden Organisationen im Unternehmen weltweit verfügt, sondern der Fred Schult auch die Vorfreude auf ein ganz neues Lebensgefühl mit dem sehr einfachen System vermitteln konnte. Was Fred Schult besonders in seinen Bann zog, war die Möglichkeit ein passives Einkommen zu erzielen ­ etwa in der Aussicht auf den Erfolg eines Brig Hart, der durch MonaVie zum Multimillionär geworden ist. Harts Credo, von dem Schult ebenso begeistert ist, wie von den im wahrsten Sinne des Wortes "grenzenlosen" Perspektiven ist, dass es überall Menschen gibt ­ nebenan, in der Nachbarschaft, in der Stadt, im Landkreis, im Staat, in der ganzen Welt ­ die als potenzielle Geschäftspartner ihre unerfüllten Hoffnungen und Träume verwirklichen möchten. Network Marketing ist ein interaktives Geschäft, das zu menschlichen Beziehungen und sogar Freundschaften führen kann, die an Wert und Wichtig- keit weit über das viele verdiente Geld, die Autos und die Häuser hinausgehen. Denn "Networking" ist im Grunde nichts anders als mit seinem Mitmenschen zu reden und sie gegebenenfalls auf eine Möglichkeit aufmerksam zu machen. Natürlich ist Schult klar, dass sich Provisionen und passive Einkommen nur aus dem Vertrieb von Produkten generieren. Da verfügt MonaVie über eine ganze Reihe von Produkten, die den überwältigenden Welterfolg des Unternehmens erst möglich gemacht haben und die auf der Verwertung einer kleinen Frucht basieren: Der Acai-Beere. Mittlerweile gilt die Frucht als eine Art Flugzeugträger für Wirkstoffe, bezüglich ihrer vielen verschiedenen Fähigkeiten und Eigenschaften. So soll sie nicht nur über eine ­ heute mehr denn je gefragte ­ Anti-Aging Wirkung und einen außergewöhnlichen Anteil an zellschützenden Antioxidantien verfügen. Die Acai-Beere hat eine entgiftende sowie entschlackende Wirkung und soll dadurch das Immunsystem stärken. Fred Schult hätte sich für seinen Einstieg bei MonaVie in Deutschland kaum einen günstigeren Zeitpunkt auswählen können, denn Deutschland wurde jüngst als einer der neuesten europäischen Absatzmärkte offiziell eröffnet. Anlässlich dieser Produkteinführung meinte der Gründer, Chairman und CEO von MonaVie, Dallin A. Larsen, dass Millionen von Menschen noch entdecken würden, warum gerade die Acai-Frucht zum Kronjuwel des Unternehmens gekürt worden sei und warum diese Superfrucht die Welt im Sturm erobere. Die Voraussetzungen, die Fred Schult allein schon durch die Leidenschaft für seine Lieblingssportarten mitbringt, sind in jedem Falle eine glänzende Mitgift. Dies und seine unternehmerischen Fähigkeiten ­ all das macht Fred Schult zu einem Geschäftspartner, dessen Mitarbeit jedes Unternehmen im Network Marketing nur begeistert begrüßen dürfte. Was Fred Schult besonders in seinen Bann zog, war die Möglichkeit ein passives Einkommen zu erzielen. www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 87

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Training und Tipps mus ist Pfl is im ic t Wie wir mit der richtigen Lebenseinstellung mehr erreichen Wer im Leben erfolgreich sein will, der kann dies nur mit einer optimistischen Lebenseinstellung, denn der Pessimist stellt sich täglich selbst ein Bein. Für den Optimisten ist es viel leichter, erfolgreich zu werden und zu bleiben; und nur der optimistische Erfolgreiche kann seinen Erfolg auch genießen und glücklich werden. Wieso aber sind gerade Optimisten so erfolgreich und wie kann jeder Mensch zu einem Optimisten werden? ptimismus macht uns erfolgreicher und gesünder. Und tagtäglich erleben wir alle immer wieder, wie eine nach vorn gerichtete, von positiven Erwartungen getragene Einstellung unser Leben angenehmer und glücklicher macht: Optimistische Chefs motivieren zu mehr Leistung und Freude an der Arbeit, optimistische Eltern geben ihren Kindern Stärke und Selbstvertrauen ebenso mit auf den Lebensweg wie den Mut, auch schwierige Aufgaben anzupacken. Optimistische Politiker stärken in den Menschen Zuversicht und den Glauben an die Zukunft. Und wer selbst ein Optimist ist, wird es sicherlich für eine Selbstverständlichkeit halten, die Aufmerksamkeit nicht auf die eigenen Fehler und Schwächen zu richten, sondern sich auf seine Stärken zu konzentrieren. Von Natur aus Optimist? Der moderne Mensch ist von Natur aus ein Optimist. Das ist zumindest das Ergebnis einer Studie der Universität von Kansas (USA). Demnach meinten 98 Prozent der mehr als 150.000 befragten Menschen aus 140 Ländern, ihr Leben werde in fünf Jahren mindestens ebenso gut oder besser sein als derzeit. Am optimistischsten zeigten sich danach die Iren, Brasilianer, Dänen und Neuseeländer, während die Bürger in Ländern der so genannten "Dritten Welt" am wenigsten Zuversicht gezeigt hatten. Die Deutschen liegen im Mittelfeld. Nur wenig Einfluss auf das Ergebnis haben Alter und Einkommensverhältnisse. Für den Psychologen Matthew Gallagher, Leiter der Studie, belegen die Ergebnisse deutlich, "dass Optimismus ein universelles Phänomen ist". Die positive Gefühlslage entspreche sozusagen der Natur des Menschen. Den Effekt einer positiven Lebenseinstellung nutzen Das Phänomen der "sich selbst erfüllenden Prophezeiung" haben viele Menschen bereits selbst erlebt. Was wir erwarten, trifft demnach mit höherer Wahrscheinlichkeit ein, als wenn wir es nicht erwarten würden. Wer sich also seine nähere Zukunft positiv ausmalt, wird seine Vorstellung von dieser Zukunft eher realisieren, als jemand, der ein düsteres oder überhaupt kein Bild von seinem Leben hat. Der Optimist ist also der eigentliche Realist, denn er sieht immer die Chancen. Auf der Grundlage einer optimistischen Weltanschauung lässt sich das Leben erfolgreich planen und gestalten. Kommen noch Begabung und Motivation dazu, ist der Erfolg programmiert. "Ein Optimist ist ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet." Diese Definition stammt von dem berühmten Schauspieler Heinz Rühmann, der durch seine herzliche und humorvolle Art schon viele Menschen zum Lachen gebracht hat. Wer fröhlich und zuversichtlich durchs Leben geht, weckt auch bei anderen Menschen Hoffnung und Optimismus. Ein solcher Mensch spricht nicht von Problemen oder Ängsten, von Schwierigkeiten und Hindernissen, sondern er spricht von seinen Hoffnungen, Träumen und Wünschen, von seinen Zielen und von seinem Weg dorthin. Wer jeden Tag fröhlich, optimistisch und voller Zuversicht beginnt, der ist ein Meister der Lebenskunst. www.netcoo.info 90 Netcoo Magazin 062010

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Training und Tipps einseitig wie der Pessimist. Nur lebt er froher. Charlie Rivel »Der Optimist denkt ebenso www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 91

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Training und Tipps To-Do-Tipp 1: Sie möchten jeden Tag mit guter Laune beginnen? Eine einfache Methode, um morgens froh gelaunt und voller Optimismus anzufangen, bieten folgende Sätze: Ein positiver Tag beginnt. Dieser Tag hält unendlich viele Chancen für mich bereit. Heute beginnt meine erfolgreiche Zukunft. Heute beginnt ein neuer, noch schönerer Lebensabschnitt. Heute ist ein schöner Tag. Ich freue mich, dass ich lebe. Sagen Sie sich gleich beim Aufwachen einen dieser Sätze und wiederholen Sie ihn noch ein paar Mal, während Sie aufstehen und sich anziehen. Vielleicht wird es Ihnen in den ersten Tagen seltsam vorkommen oder Sie vergessen es schlichtweg. Doch im Laufe der Zeit wird es Ihnen zur lieben Gewohnheit werden, jeden Morgen mit dieser optimistischen Einstellung zu beginnen. Über den autor: Nikolaus B. Enkelmann ist der wohl bedeutendste Erfolgstrainer im deutschsprachigen Raum. Mehr als 1 Million Menschen besuchten in den letzten 40 Jahren seine Seminare. Gemeinsam mit Tochter Dr. Claudia Enkelmann, einer ebenso gefragten Beziehungs- und Erfolgstrainerin, leitet er das Institut für Persönlichkeitsbildung, Rhetorik und Zukunftsgestaltung in Königstein im Taunus. Weitere Infos: www.enkelmann.de Gesundheitsfördernde Eigenschaften Aber Optimismus mobilisiert offensichtlich nicht nur die Kräfte und Fähigkeiten, die den Menschen antreiben, das Bild von seiner erfolgreichen Zukunft in die Realität umzusetzen ­ Optimismus hat zudem erwiesenermaßen gesundheitsfördernde Eigenschaften. So haben Forscher an der Universität von Rochester festgestellt, dass sich eine optimistische Einschätzung der eigenen Gesundheit, gut auf das Herzkreislauf-System auswirkt. Männer und Frauen, die sich selbst als gesund einschätzen, haben danach im Vergleich zu jenen Menschen, die sich um ihr Wohlergehen sorgen, ein deutlich vermindertes Risiko, in den folgenden 15 Jahren an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben. Es ist erwiesen, dass sich Optimismus positiv auf den Gesundheitszustand eines Menschen auswirkt: Optimisten werden seltener von ansteckenden Krankheiten befallen als Pessimisten. Eine Bestätigung dafür finden wir auch bei Daniel Goleman: "Der Pessimismus ist (...) mit gesundheitlichen Kosten verbunden ­ und der Optimismus mit entsprechenden Gewinnen. In einer Untersuchung wurde bei 122 Männern, die ihren ersten Herzinfarkt hatten, die Stärke ihres Optimismus bzw. Pessimismus gemessen. Acht Jahre später waren von den 25 pessimistischen Männern 21 tot; von den 25 optimistischen Männern waren nur 6 gestorben. Ihre seelische Einstellung erwies sich als besserer Vorhersagemaßstab ihres Überlebens als alle medizinischen Risikofaktoren." Nach Prof. Martin Seligmann gibt es vier Ebenen, auf denen Optimismus die Gesundheit fördert: 1. Optimismus verhindert die Entstehung von Hilflosigkeit und bewirkt so, dass das Immunsystem funktionsfähig bleibt. 2. Optimismus motiviert den Menschen zu einer gesunden Lebensweise. Pessimisten gehen oft nicht sorgsam mit sich selbst um. 3. Optimismus wirkt sich auf die Anzahl der negativen Ereignisse im Leben aus. Ein Pessimist erlebt subjektiv mehr "Katastrophen". 4. Optimisten erhalten mehr "soziale Unterstützung", weil sie mehr Sozialkontakte haben als Pessimisten und diese besser pflegen. Beim nächsten Versuch erfolgreicher werden... Wahrscheinlich erleben Optimisten dieselbe Anzahl von Erfolgen und Niederlagen wie Pessimisten ­ aber sie gehen anders damit um, wie Daniel Goleman weiß: "Optimisten führen eine Niederlage auf etwas zurück, das sich ändern lässt, so dass sie beim nächsten Mal Erfolg haben können; Pessimisten nehmen die Schuld an der Niederlage auf sich und schreiben sie einem bleibenden Merkmal zu, an dem sie nichts ändern können." Entsprechend unterschiedlich fallen die weiteren Reaktionen aus: Optimisten überlegen, wie sie beim nächsten Versuch erfolgreicher sein können. Sie stellen einen Aktionsplan auf und holen sich Rat und Hilfe bei anderen. Pessimisten dagegen ziehen sich in ihr Schneckenhaus zurück, weil sie überzeugt sind, dass sie an dem vermeintlich persönlichen Mangel doch nichts ändern können. Was also den Optimismus offensichtlich ausmacht, ist die Fähigkeit, angesichts einer Niederlage trotzdem weiterzumachen und sich nicht entmutigen zu www.netcoo.info 92 Netcoo Magazin 062010

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To-Do-Tipp 2: Optimismus bedeutet, dass man die feste Erwartung hat, dass sich trotz Rückschlägen und Enttäuschungen letztlich alles zum Besten wenden wird. Optimismus ist daher ­ genauso wie die Hoffnung ­ ein guter Vorhersagemaßstab. Finden Sie positive Antworten: Ich strahle Optimismus aus, weil ich... Ich kann Menschen begeistern, weil ich... Ich habe eine gute Partnerschaft, weil ich... Mein Unternehmen ist erfolgreich, weil... Unsere Produkte und Dienstleistungen sind spitze, weil... Ich habe erfolgreiche Kunden, weil... Wenn Sie über diese positiven Suggestivfragen nachdenken, aktivieren Sie den kreativen Teil Ihres Unterbewusstseins und neue Chancen und Möglichkeiten leuchten auf. Wenn Sie immer wieder über Ihre positive Grundeinstellung meditieren, werden Sie automatisch neue Kräfte entwickeln. Machen Sie was Anderes!? Worauf warten Sie? Eines der schnellst wachsenden Unternehmen der USA 3,4 Mrd. US$ Umsatz seit Start Best Seller Produkt Revolutionärer Marketingplan Europaeröffnung jetzt! lassen. Der Pessimist ist oftmals blockiert und sieht keinen Ausweg mehr; der Optimist dagegen bewährt sich gerade in Krisensituationen, weil er nach Wegen und Lösungen sucht. Auf der Grundlage einer solchen optimistischen Weltanschauung lässt sich das Leben erfolgreich planen und gestalten. Kommen zum Optimismus noch Begabung und Motivation hinzu, dann steht dem Erfolg nichts mehr im Wege! Eines ist sicher: Optimismus allein löst keine Probleme. Das wissen auch die optimistischsten Menschen. Doch mit einer positiven Erwartungshaltung lassen sich auch schwierige Aufgaben besser bewältigen, lassen sich auch große Ziele setzen ­ und letztlich von Optimismus beflügelt ­ erreichen. Optimismus liegt in unserer Natur. Verhalten wir uns also ganz einfach so, wie die Natur es mit uns vorgesehen hat. Begeben wir uns voller Zuversicht an die Lösung anstehender Probleme! Optimismus ist Pflicht Wie wir mit der richtigen Lebenseinstellung mehr erreichen Enkelmann, Nikolaus B. mit Audio-CD, Hardcover, 182 Seiten, Format 15 x 21,5 cm ISBN 978-3-86936-014-0 Gabal-Verlag, 20,90 Anzeige: Fred Schult Tel.: +49 (0) 160 98 98 4000 Mail: info@blackdiamond24.com Web: www.blackdiamond24.com www.netcoo.info

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Training und Tipps Anderen Menschen die Produkte und die Geschäftsidee vorstellen, wäre ein Anfang. Nur so werden potenzielle Kunden und Geschäftspartner identifiziert. Tatsächlich? Woran Sie eine wirkliche Entscheidung erkennen Eine wirkliche Entscheidung lässt sich daran festmachen, dass Sie beginnen, zu handeln. Handeln Sie nicht, haben Sie sich nicht wirklich entschieden.

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Training und Tipps Der Begriff Entscheidung steht für die Wahl zwischen sich bietenden Alternativen oder unterschiedlichen Varianten. Hierbei spielen die Präferenzen der Person, welche die Entscheidung trifft, eine wesentliche Rolle. Gleiches gilt, wenn mehrere Personen an der Entscheidungsfindung beteiligt sind. Wir Menschen entscheiden sowohl auf der spontanen beziehungsweise emotionalen als auch der zufälligen sowie der rationalen Ebene. Der emotionalen Ebene kommt dabei, wenn auch oft unbewusst, eine sehr große Bedeutung zu. Denken Sie an das Bauchgefühl! Bei rationalen Entscheidungen kommen in der Regel bereits definierte Ziele und/oder eigenen Wertmaßstäbe ins Spiel. ft genug wird aber auch der rationale Aspekt bemüht, um eine Entscheidung aus dem Bauch heraus im Nachhinein durch Vernunftgründe zu untermauern, um sie vor sich selbst und/oder anderen Menschen zu rechtfertigen. Diese Erfahrung dürfte so ziemlich jeder Mensch öfter als ein Mal in seinem Leben machen. Doch was macht eine Entscheidung aus? Der bekannte Coach und Autor Anthony Robbins führt dazu Folgendes aus: "Eine wirkliche Entscheidung lässt sich daran festmachen, dass Sie beginnen, zu handeln. Handeln Sie nicht, haben Sie sich nicht wirklich entschieden." (A real decision is measured by the fact that you've take new action. If there's no action, you haven't truly decided.) Sich nicht wirklich entschieden zu haben, beinhaltet aber nicht nur unterlassenes Handeln sondern darüber hinaus auch Selbsttäuschung. Anders gesagt, wer sich nicht wirklich entscheidet, belügt sich selbst. Nun wird es kaum ein Mensch verhindern können, im Laufe seines Lebens von anderen Menschen belogen zu werden. Lügen sind, seit die ersten Menschen diesen Planeten bevölkern, Teil unserer Realität. Die Liste der nachfolgenden Beispiele ließe sich beliebig verlängern, um eine unendliche Zahl von Magazinen zu füllen: E in Angeklagter könnte die Unwahrheit sagen, um seine Verurteilung zu verhindern. D er Verkäufer eines alten Autos könnte die Unwahrheit über dessen technischen Zustand sagen. W er eine heimliche Affäre hat, könnte seinem Partner die Unwahrheit sagen, wenn dieser ihm von Misstrauen gekennzeichnete Fragen stellt. U nd sogar der Berater eines Direktvertriebs könnte einem Interessenten gegenüber, dem das Geschäft präsentiert wird, die Unwahrheit sagen, wenn es heißt, "hier müssen sie nichts verkaufen". Wenn wir nun aber im Laufe unseres Lebens schon oft genug von anderen Menschen belogen werden, sollten wir uns nicht auch noch selbst belügen. Hier hat jeder die Wahl, auch Sie! Unter Umständen wird jemand, dem Sie die Unwahrheit sagen, dies nie merken. Sich selbst gegenüber nicht bei der Wahrheit zu bleiben, macht einfach keinen Sinn. Redet sich beispielsweise ein Mensch mit Übergewicht ein, "eigentlich" doch schlank zu sein, reicht ein Blick in den Spiegel, um die Selbsttäuschung als solche zu entlarven. Wer nicht in die Hose Modell "zehn Kilo leichter" passt, wird daran nichts ändern, in dem er sich selbst gegenüber das Gegenteil behauptet. Wer in diese Hose passen will, muss die Entscheidung treffen, sein Gewicht zu reduzieren. Soll diese Entscheidung www.netcoo.info zu einer wirklichen Entscheidung werden, muss gehandelt werden. Gehandelt in Form von "weniger essen und mehr Sport treiben". Wer zu den Menschen gehört, die ihr Leben durch eine Verbesserung ihrer finanziellen Situation positiv verändern wollen, findet in den zahlreichen Geschäftsmodellen der vielen Direktvertriebsunternehmen eine potenzielle Möglichkeit. Die Registrierung als Berater verbunden mit der Bestellung von ein paar Produkten für den Eigenbedarf und zu Präsentationszwecken macht noch keine wirkliche Entscheidung pro Direktvertrieb aus. Damit hat das Unternehmen einen neuen Kunden gewonnen, der zum Großhandelspreis einkaufen kann. Es muss schon mehr kommen. Handeln ist angesagt. Anderen Menschen die Produkte und die Geschäftsidee vorstellen wäre ein Anfang. Nur so werden potenzielle Kunden und Geschäftspartner identifiziert. Und natürlich ist es wichtig, regelmäßig an den Meetings und Trainings teilzunehmen. Nur macht es keinen Sinn, die Meetings Woche für Woche ohne neue Gäste zu besuchen, weil die nötigen Kontakte nicht gemacht wurden. Klar steckt die Begeisterung erfolgreicher Vertriebspartner an und nach der Präsentation ist wieder klar, dass die Entscheidung für dieses Geschäft die richtige war. Moment mal! Um welche Entscheidung geht es? Handelt es sich nicht viel mehr um einen Moment der Selbsttäuschung? Bei anderen anwesenden Beratern lässt sich die Entscheidung pro Direktvertrieb an den mitgebrachten neuen Gästen festmachen. Offensichtlich wurde gehandelt. Dem Besuch eines Meetings ohne Interessenten aber ging eine Woche des Nichthandelns oder nicht ausreichenden Handelns voraus. Eine wirkliche fundierte Entscheidung wurde demnach nicht getroffen. Woran kann es liegen? Fiel die Entscheidung, sich als Berater zu registrieren, spontan auf einer emotionalen Basis, weil die Präsentation des Geschäfts große Begeisterung auslöste? Wer so ins Geschäft kommt, hat in den seltensten Fällen konkrete Ziele. Wird solch eine Person gefragt, was sie mit dem Geschäft erreichen will, kommen oft Antworten wie "erst mal schauen, wie sich das Ganze entwickelt." Vom Schauen aber entwickelt sich nichts. Natürlich spielen im Direktvertrieb Emotionen und Begeisterung eine große Rolle, weil beides anziehend auf andere Menschen wirkt. Doch erst der rationale Aspekt, beispielsweise die konkrete Vorstellung darüber, welche positiven Veränderungen durch ein zusätzliches Einkommen erreicht werden sollen, liefert die Basis für eine wirkliche Entscheidung. Hier sind Ziele vorhanden, die den Grund zum Handeln liefern. Deswegen wird ein aktiver Vertriebspartner die Frage, was mit dem Geschäft erreicht werden soll, klar definiert beantworten. Die mathematische Formel lautet demnach "Wirkliche Entscheidung = Arbeit an der Erreichung eigener Ziele". (FW) Netcoo Magazin 062010 95

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Viele Wege führen und mindestens genauso viele zum Kontakt! Und haben Sie fleißig gelächelt? Wie hoch ist Ihre Erfolgsquote? Bestimmt reagieren auf 50 Lächelattacken bereits mehr als 40 Menschen positiv. Inzwischen sollten Sie durch die Übungen der vergangenen beiden Ausgaben, jegliche Hemmungen abgebaut haben, Ihnen völlig fremde Menschen zu grüßen und mit einem wertvollen, ehrlichen Lächeln zu beschenken. Mit dem heutigen Teil geht es nun darum tatsächlich ins Gespräch zu kommen, denn mein Versprechen an Sie ist es, Sie zum Kontaktprofi und Flirtmeister zu machen. rinnern wir uns kurz an die Übungen des ersten und zweiten Teils. Erstens: Schauen Sie nach attraktiven Menschen. Zweitens: Lächeln Sie Cha-Cha-Cha Persönlichkeiten, also Menschen mit Charme, Charakter und Charisma an. Drittens: Grüßen Sie Menschen und zwar mindestens 50 in 30 Minuten. Ihr Lächeln verschenken Sie dabei nach einem 3-Punkte-Schritt-für-SchrittProgramm: Erst Neutral die Person Ihres Interesses anschauen und dann in ein Lächeln übergehen bevor Sie jetzt mit Gruß das Intro Ihres Kontaktes abschließen. Wie können Sie nun ein Gespräch beginnen? Das hängt von der Situation ab. Ich unterscheide im Wesentlichen alle Kontaktsituationen in 2 verschiedene Szenarien: 1. Der Fußgänger- oder Ampel-Kontakt 2. Der Party- oder Veranstaltungs-Kontakt Der Fußgänger- oder Ampel-Kontakt. Nirgends begegnen uns mehr unbekannte Menschen im Vorbeigehen als in der Fußgängerzone oder an einer Ampel. Wenn Sie ein wirklicher Flirtmeister werden, können Sie hier innerhalb von einer Stunde unglaublich viele Kontakte machen. Wie? Die einfachste Art ist es, nach dem Weg zu fragen. Suchen Sie sich die attraktivsten Menschen aus und fragen Sie die 40, die mit einem netten Lächeln Ihre Lächelattacke beantworten, nach einer Strasse, einem Restaurant usw. Vielleicht denken Sie jetzt, dass dies keine besondere Herausforderung ist. Stimmt! Aber, wenn Sie das in 30 Minuten 50 Mal gemacht haben, werden Sie wirklich jede Hemmung verloren haben Menschen anzusprechen und genau darum geht es. Die Kunst ist nicht seine Botschaft loszuwerden, sondern vielmehr die Überwindung Menschen überhaupt erst einmal anzusprechen. Alternativ können Sie auch nach der Zeit fragen oder wenn Sie mutiger werden, eine Empfehlung für ein Kaffee oder ein Restaurant erfragen. Je öfter Sie diese Übung machen, desto ausgefallener sollte Ihre Frage sein. Fragen Sie bewusst nach einem Ort, den der andere nicht kennt oder über den Ihr Kontakt nachdenken muss. Viele würden jetzt mit einem "Entschuldigen Sie bitte, können Sie mir den Weg zum Bahnhof erklären..." starten. Sie NICHT! Auch www.netcoo.info 96 Netcoo Magazin 062010

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nach Rom wenn es höflich ist, zunächst eine Entschuldigung anzubringen, Sie starten bitte mit "Ich bin mir sicher, Sie kennen sich hier aus. Wie komme ich auf dem schnellsten Weg zum Bahnhof?" oder "Welchen guten Italiener können Sie mir empfehlen?" Die Gesprächsformel ist immer: "Komplimente oder Anerkennung plus Frage" Der Party- oder Veranstaltungs-Kontakt. Hier können wir nur schwer nach dem Weg fragen. Für Parties und Veranstaltungen empfehle ich Ihnen als Übung meine "Was´n das?"-Routine. Wenn ich bei einer Veranstaltung oder Party bin und ich erblicke eine Person, die mich interessiert, starte ich zunächst meine Lächelattacke und gehe dann auf die Person zu und frage konkret nach etwas, was die Person auszeichnet. Ein Pin am Revers, eine besondere Tasche, ein Schmuckstück, eine Uhr, eine Brille, ein Kleidungsstück. Nach dem zuvor beschriebenen Modell "Anerkennung und Kompliment plus Frage" formuliere ich jetzt wie folgt: "Der Pin an Ihrem Revers sieht www.netcoo.info interessant aus! Was bedeutet er?" oder "Mir ist Ihre sehr schöne Uhr aufgefallen, bestimmt sehr teuer, wo haben Sie diese gekauft, ich suche schon lange ein so ausgefallenes Schmuckstück!". Oder "Ein wirklich toller Anzug! Wo kaufen Sie Ihre Anzüge, bestimmt haben Sie einen Geheimtipp?". Wenn Sie als Mann eine Frau ansprechen wollen, können Sie auch wie folgt vorgehen, damit Ihr Kontaktversuch nicht als Anmache verstanden wird: "Eine sehr schöne Bluse, Brille, Tasche, usw.! Ich bin mir sicher meine Frau/Freundin wäre begeistert! Haben Sie einen Geheimtipp für mich, wo ich XY bekomme?" Merken Sie sich: Menschen lieben a) Komplimente und b) helfen gerne. D.h. wenn Sie jemandem sagen, was Sie toll finden und dann Unterstützung, Hilfe, Rat usw. suchen, werden 9 von 10 Ihnen genau diese Hilfe geben. Im Supermarkt frage ich regelmäßig andere nach ihrer Meinung zu Produkten, die Sie sich gerade in den Einkaufswagen gelegt haben. "Ich sehe Sie kaufen ganz bewusst ein! Ist diese Tiefkühlpizza zu empfehlen? Meine Frau/Freundin/ Mann/Freund ist recht anspruchsvoll!" Jetzt liegt es wieder ganz an Ihnen. Je häufiger Sie ins Kontaktfitness-Studio gehen, desto größer und Netcoo Magazin 062010 97

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Training und Tipps Ihre Fähigkeit mit Menschen in Kontakt zu kommen, zu sprechen und nachhaltig zu begeistern, wird Sie erfolgreich machen. stärker wird Ihr Kontaktmuskel werden. Mehr als 95% meiner Seminarteilnehmer berichtet mir immer wieder, dass es die Angst und Hemmungen sind mit fremden Menschen ins Gespräch zu kommen, die sie davon abhalten die nötigen täglichen Kontakte zu machen. Daher ist es unbedingt wichtig, dass Sie in den kommenden Wochen so viele Anspracheaktionen machen wie nur möglich. Wenn Sie 2-3 Wochen gezielt innerhalb von 30 Minuten 50 Menschen auf einer der oben genannten Wege kontaktieren, werden Sie bis zur nächsten Ausgabe wirklich jegliche Hemmungen verloren haben und eine sehr solide Basis für den weiteren Weg zum Flirt- und Kontaktchampion gelegt haben. Was unterscheidet die Erfolgreichen von den weniger Erfolgreichen? Nur das tägliche TUN. Investieren Sie täglich 15 Minuten in sich und Ihre Fähigkeiten und gehören Sie in wenigen Monaten zur Elite Ihrer Disziplin. Ich staune immer wieder, dass es viele, viele Menschen gibt, die seit Jahren in meine Seminare kommen und dennoch nicht erfolgreicher werden. Sie sitzen in den ersten Reihen, kaufen immer als Erste die Tickets, aber es ändert sich nichts. Der Grund: Es erfolgt keine Umsetzung in die Praxis. Daher nehmen Sie sich und Ihre Ziele ernst und starten Sie noch heute durch. Der Faktor Kommunikation ist der Erfolgsfaktor des 21. Jahrhunderts. Ihre Fähigkeit mit Menschen in Kontakt zu kommen, zu sprechen und nachhaltig zu begeistern, wird Sie erfolgreich machen. Bestimmt kennen Sie den folgenden Therapeuten-Witz: Zwei Psychiater stehen auf einer Brücke und hören einen Mann unten im Fluss rufen "Hilfe, Hilfe, ich ertrinke!". Da fragt der eine Psychiater seinen Kollegen: "Sag´mal müssen wir dem jetzt helfen?". Darauf antwortet der andere: "Nein, denn er hat ja sein Problem erkannt und kann auch schon darüber sprechen!" Wenn Sie im Vertrieb sind, kennen Sie den Faktor für Erfolg: "Kontakte, Kontakte, Kontakte". Rufen Sie also nicht um Hilfe, wenn es mit dem Erfolg bisher nichts geworden ist, sondern sprechen Sie einfach mehr Menschen an und trainieren Sie so Ihren Kontaktmuskel, damit Sie nicht untergehen. In der kommenden Ausgabe erkläre ich Ihnen dann, wie Sie innerhalb von Sekunden, die Telefonnummer Ihres Kontaktes bekommen können!" Aber jetzt erst einmal üben, üben, üben. Herzlichst Ihr Torsten Will Über den autor: Torsten Will versetzt Sie in einen dauerhaften Spitzenzustand und versorgt Sie mit Ideen und Inspiration für anhaltende Motivation, effektive Kommunikation und Erfolg. Seit 1994 trainiert und coached Torsten Will internationale Konzerne, Organisationen und zahlreiche Einzelpersonen, darunter Persönlichkeiten aus TV, Sport und Politik. Torsten Will startet im Alter von 18 Jahren als Unternehmer. In weniger als drei Jahren gelingt es ihm neben Abitur und Zivildienst Millionenumsätze zu realisieren. Die Inhalte seiner Vorträge und Beratungen sind aus der Praxis und für jeden Teilnehmer sofort erfolgreich anwendbar. Torsten Will gilt laut Umfragen von Business For Home in den USA als einer der erfolgreichsten Trainer zum Thema Karriere und Erfolg. Er ist als renommierter Sprecher ins Deutsche Rednerlexikon aufgenommen. In nur zehn Jahren nehmen über 250.000 Teilnehmer in 19 Ländern an Veranstaltungen mit Torsten Will teil. In 2009 haben über 35.000 Zuhörer den Podcast von Torsten Will für ihren Erfolg genutzt. Jeden Monat entscheiden sich zurzeit ca. 1.500 Klienten für das von Torsten Will entwickelte und beim Deutschen Patent- und Markenamt geschützte Beratungsprogramm für Motivation, Karriere und Erfolg. Weitere Informationen: www.torstenwill.com Die Kunst ist nicht seine Botschaft loszuwerden, sondern vielmehr die Überwindung Menschen überhaupt erst einmal anzusprechen. 98 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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Ihre Rolle Sponsor Jemand ins Geschäft bringen heißt nicht, sein Geschäft zu machen. Sie sind neu im Network Marketing und gehen die ersten Schritte. Sofern Sie nicht zu den Beratern gehören, die sich ausschließlich auf den Produktverkauf konzentrieren wollen, werden Sie sehr schnell Ihre ersten Vertriebspartner gewinnen. Selbst als Produktverkäufer werden Sie nicht verhindern können, dass der ein oder andere zufriedene Kunde Interesse am Geschäft zeigt. Es gehört mit zum Prozess des "Learning by Doing", mit dem sich jeder Neueinsteiger die für die Beratertätigkeit erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten aneignet, Führungsaufgaben zu übernehmen. Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, was Sie dabei tun und was Sie besser lassen sollten.

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Training und Tipps ie jede Rolle lässt sich auch die Rolle des Sponsors vortrefflich fehl interpretieren. Führen im Network Marketing bedeutet, andere Berater anzuleiten. Selbst noch nicht lang im Geschäft geben Sie einfach das an Ihre Vertriebspartner weiter, was Sie im täglichen Tun gelernt haben. Sie sind weder Chef noch sind Ihre Berater Untergebene. Alles in diesem Business geschieht freiwillig! Alles, wirklich alles ­ womit wir beim Punkt sind. Auch der Support, den Sie Ihren Neuen zukommen lassen, ist eine freiwillige Leistung. Er gehört zwar zur Rolle des Sponsors, die Sie eingenommen haben, doch kann keiner Ihrer Vertriebspartner einen Rechtsanspruch darauf geltend machen. Denn wie heißt es so schön und zutreffend zugleich, wenn es um eines der Highlights geht, dass jede Geschäftsidee im Direktvertrieb beinhaltet? "Sie können arbeiten wann Sie wollen, wo Sie wollen und mit wem Sie wollen." Was beinhaltet, dass Sie längst nicht jeden Menschen sponsern müssen, den Sie sponsern könnten. Wenn die Chemie so gar nicht stimmt, kann es besser sein, ein Sponsergespräch zu beenden. Natürlich geht damit auch das Kontaktpotenzial der betreffenden Person verloren. Doch ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dieser Kontaktpool frei nach dem Motto "Gleich und Gleich gesellt sich gern" ebenfalls nicht auf Ihrer Wellenlänge liegt. Falls Sie solch einen Interessenten nicht von vorne herein streichen wollen, bieten Sie ein zweites Gespräch mit Ihrem Sponsor oder Ihrer Upline an. Vielleicht stimmt die Chemie ja da und die Ihnen unsympathische Person und deren Kontaktpotenzial gehen Ihrem Geschäft doch nicht verloren. Sind die Wellenlängen auch da unvereinbar unterschiedlich, ziehen Sie einen Schlussstrich! Kommen wir zu den Vertriebspartnern, die Sie bereits um sich scharen konnten. Zumeist aus dem sogenannten warmen Markt kommend, handelt es sich in der Regel um Menschen mit denen Sie gut bis sehr gut können. Trotzdem kann es aber auch hier unliebsame Überraschungen geben. Genauso, wie Sie sich vielleicht beim ein oder anderen "sehr guten Freund" darüber gewundert haben, mit welcher Bestimmtheit ­ ja teilweise sogar direkten persönlichen Angriffen gegen Sie ­ dieser seine Ablehnung zum Geschäft äußerte. Hier kommen Ablehnung und eventuelle persönliche Attacken erst, wenn die Person bereits im Geschäft ist. Der Grund: Vollkommen verschiedene Auffassungen über Ihre Rolle als Sponsor. Auf gut Deutsch: Sie werden für den Misserfolg eines anderen Menschen verantwortlich gemacht. Zeit, mit der Legende aufzuräumen, der Sponsor sei für den Erfolg der von ihm ins Geschäft gebrachten Menschen verantwortlich. Sollten Sie Ihre Rolle als Sponsor bisher so interpretiert haben, ändern Sie das schleunigst. Ansonsten könnte Sie das Ganze so viel Kraft kosten, dass Sie selbst dabei auf der Strecke bleiben. Natürlich begleiten Sie einen neuen Vertriebspartner bei dessen ersten Gehversuchen im Geschäft. Aber doch nur aus dem einen Grund, ihn möglichst www.netcoo.info schnell fit für das Geschäft zu machen. Doch genau dies kann nur dann funktionieren, wenn der NetworkNovize auch fit werden will. Sie leiten an, indem Sie die ersten Telefonate gemeinsam führen und erste Termine zusammen wahrnehmen. Sie machen vor, der Neue macht nach. Sie geben den Hinweis auf das Seminar, hingehen muss der Neustarter schon von alleine. Sie empfehlen dem Neueinsteiger eine seinen Zielen angepasste Erstbestellungen von Produkten. Trotzdem sind keinesfalls Sie dafür verantwortlich, dass seine Investition Rendite abwirft. Sie sind dafür zuständig, dass neue Vertriebspartner in Bezug auf deren Geschäft alles erfahren, was für ihren Erfolg von Bedeutung sein kann. Was danach jeder Einzelne aus dieser Information macht, fällt nicht mehr in Ihren Verantwortungsbereich. Auch wenn Sie für Ihr Team da sind, heißt das nicht, dass Sie die Arbeit Ihres Teams machen. Lassen Sie sich da keinesfalls durch Schuldzuweisungen wie "aber Du hast mich doch in dieses Geschäft gebracht, wegen Dir habe ich diese Produkte bestellt, et cetera" in eine Pflicht nehmen, die Sie niemandem gegenüber haben. So wie sich der ein oder andere "gute Freund" zum ersten Mal von seiner wahren Seite zeigt, wenn Sie ihm das Geschäft vorstellen, wird sich der ein oder andere "gute Freund" von seiner wahren Seite zeigen, wenn Sie zu Recht von ihm erwarten, dass er sein Geschäft selbst arbeitet. Natürlich ist es einfacher, Sie die Sponsorgespräche führen zu lassen, wenn Berater X nach einem halben Jahr mal wieder eingefallen ist, er könne etwas für sein Business machen. Wenn der Interessent dann nicht einsteigt, weil er merkt, dass ein zukünftiger Sponsor ohne Sie ein Nichts ist, sind natürlich Sie daran schuld. Machen Sie jedem Neueinsteiger, und wenn es sich dabei um Ihren besten Freund handelt, von vorne herein klar, dass er eher über kurz als über lang, selbständig arbeiten muss, wenn er voran kommen will. Haben Sie seinen ersten drei Interessenten das Geschäft in seinem Beisein vorgestellt, sollte er es Nummer vier selbst vorstellen. Das dazu nötige Know-how bekommt er durch Ihren Anschauungsunterricht und das Basisseminar. Wer sich nicht von Ihnen abnabeln will, nimmt Ihnen die Kraft, die Sie zur Anleitung derjenigen benötigen, die ganz frisch im Geschäft sind. Notfalls müssen Sie selbst diese Nabelschnur durchtrennen. Sollte sich der so in die Wirklichkeit des Geschäfts beförderte Berater nach diesem Cut beleidigt zurückziehen, beschäftigen Sie sich nicht weiter damit. Er wollte nie wirklich, also lassen Sie sich kein schlechtes Gewissen machen oder Schuldgefühle einreden. Sie sind nicht sein Therapeut oder Sozialarbeiter. Sie sind auch nicht dazu verpflichtet, solch einem ehemaligen Vertriebspartner dessen Produkte abzukaufen, weder vom moralischen noch vom rechtlichen Standpunkt! Schließlich haben ihm die Produkte gefallen, sonst wäre er doch gar Vertriebspartner geworden. Zusammengefasst liegt Ihre Rolle als Sponsor darin, für die Vertriebspartner da zu sein, die Ihren Support verdienen und nicht für diejenigen, die ihn brauchen. (FW) Netcoo Magazin 062010 101

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Recht und Steuern epasst: fg Neue Musterwiderrufsbelehrung seit 11. 06. 2010 Die meisten Network Marketing Unternehmen haben mittlerweile auch Online-Shops, in denen sie ihre Produkte den Verbrauchern anbieten. Zudem vertreiben einige Unternehmen ihre Produkte zusätzlich über eBay. Bei dem Vertrieb von Waren über das Internet ist allgemein bekannt, dass dem Kunden im Rahmen des Vertragsabschlusses eine Widerrufs- oder Rückgabebelehrung zur Verfügung gestellt werden muss. n der jüngeren Vergangenheit gab es um die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung sehr viel rechtliche Diskussion, einhergehend mit eine wahren Flut an gerichtlichen Verfahren. Dieser Umstand brachte den Gesetzgeber wiederholt auf den Plan, indem er immer durch Änderungen der gesetzlichen Anforderungen versuchte, das Widerrufsrecht und seine rechtlichen Vorgaben umfassend zu regeln. Nun hat der Gesetzgeber eine weitere Änderung vorgenommen und erstmals im Wege eines Gesetzes ein Muster zur Widerrufs- und Rückgabebelehrung erstellt. Die Widerrufsbelehrung ist in Art. 246, § 2 Abs. 3 Satz 1 Anlage 1 EGBGB geregelt. Es gibt in diesem Muster verschiedene Änderungen. Die gewichtigste Änderung betrifft den eBay Handel. Für diese Rechtsgeschäfte hat die Rechtsprechung den Grundsatz entwickelt, dass die Widerrufsfrist dort einen Monat beträgt, da der Verbraucher hier erst nach und nicht bei Vertragsschluss über sein Widerrufsrecht in Textform informiert wird. Diesen Misstand hat der Gesetzgeber jetzt durch eine Änderung des § 355 Absatz 2 BGB behoben. Hiernach ist künftig auch bei eBay Geschäften eine zweiwöchige Widerrufsfrist möglich. Voraussetzung hierfür ist, dass eine Widerrufsbelehrung unverzüglich nach Vertragsschluss in Textform erfolgt. An die Voraussetzung der unverzüglichen Übersendung der Widerrufsbelehrung in Textform sind strenge Voraussetzungen geknüpft, die unbedingt zu beachten sind. Es ist für den Juli oder August 2010 zu erwarten, dass eBay selbst eine technische Möglichkeit schaffen wird, dass unmittelbar nach Kauf oder Auktionsende dem Käufer automatisch generiert eine E-Mail mit einer Widerrufsbelehrung zugesendet wird. 102 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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Über den autor: Rechtsanwalt André Schenk LL.M.Eur ist seit September 2005 Partner der Kanzlei Schulenberg und Schenk ­ Rechtsanwälte ­ in Hamburg. Mehr Informationen finden Sie unter: www.sus-law.de Im Übrigen hat der Gesetzgeber in seiner Gesetzesbegründung auch gleich die Antwort mitgegeben, zu welchem Zeitpunkt eine Widerrufsbelehrung in Textform unverzüglich nach Vertragsschluss übersendet wurde. Nach dieser Gesetzesbegründung bedeutet unverzüglich, "dass der Unternehmer die erste Möglichkeit ergreifen muss, um dem Verbraucher die Widerrufsbelehrung in Textform mitzuteilen. Der Unternehmer verzögert die Erfüllung seiner Belehrungspflicht in der Regel schuldhaft, wenn er nicht spätestens am Tag nach dem Vertragsschluss die Widerrufsbelehrung in Textform auf den Weg bringt." Die Gesetzesänderung bringt zusätzlich noch eine praktisch gewichtige Änderung mit sich. Viele Network Unternehmen haben in der Vergangenheit wettbewerbsrechtliche Abmahnungen auf Grund rechtswidriger oder unvollständiger Widerrufsbelehrungen erhalten. Aufgrund dieser Wettbewerbsverstöße haben viele Unternehmen strafbewehrte Unterlassungserklärungen abgegeben oder es wurden einstweilige Verfügungen gegen sie erwirkt. Diese haben auch nach der Gesetzesänderung weiterhin Bestand. Das bedeutet, die in der Vergangenheit wegen einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung auf Unterlassung in Anspruch genommenen Unternehmen können nicht ohne weiteres die neue Widerrufsbelehrung verwenden und künftig z. B. ein zweiwöchiges Widerrufsrecht anbieten, obwohl sie hierüber eine Unterlassungserklärung abgegeben haben. Denn sie laufen für diesen Fall Gefahr, gegen die Unterlassungserklärung zu verstoßen und z. B. eine Vertragsstrafe zahlen zu müssen. Aus diesem Grund ist es zwingend erforderlich, zunächst die Unterlassungserklärung zu kündigen oder die Aufhebung der einstweiligen Verfügung wegen veränderter Umstände zu beantragen. An eine solche Kündigung sind allerdings rechtliche Anforderungen zu stellen, damit sie rechtswirksam werden. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sich durch die neue Musterwiderrufsbelehrung eine Verbesserung der rechtlichen Unsicherheit zu Gunsten der Network Unternehmen eintreten wird. Da allerdings bei der Umsetzung der Musterwiderrufsbelehrung ebenso wie für den Fall einer bereits erfolgten Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung nicht unerhebliche rechtliche Risiken bestehen, empfiehlt es sich, hier vorab rechtlichen Rat einzuholen. www.netcoo.info Anzeige:

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Recht und Steuern Vergleichende Werbung Das Wettbewerbsrecht unterliegt einem ständigen Wandel. Maßgeblichen Einfluss haben dabei Vorgaben aus Brüssel, die in deutsches Recht umgesetzt werden müssen und so zu einer Harmonisierung der Vorschriften in Europa führen. Die vergleichende Werbung war in Deutschland traditionell verboten und nur unter engen Voraussetzungen ausnahmsweise erlaubt. Die UWG-Reformen 2004 und 2008 führten zu einem größeren Gestaltungsspielraum bei der Gestaltung von Werbekampagnen. Vergleichende Werbung ist heute grundsätzlich zulässig. nter vergleichender Werbung ist jede Werbung zu verstehen, die unmittelbar oder mittelbar einen Mitbewerber oder die von einem Mitbewerber angebotenen Waren oder Dienstleistungen erkennbar macht. Es sind also nicht nur Vergleiche zwischen Produkten umfasst sondern auch solche Vergleiche, die sich auf das Unternehmen selbst beziehen. Dabei stellt das Gesetz weiterhin Grenzen auf. Nicht jede vergleichende Werbung ist erlaubt. Das Gesetz regelt die vergleichende Werbung primär in § 6 UWG. Daneben greift jedoch auch das allgemeine Irreführungsverbot, welches in § 5 UWG geregelt ist. Das Gesetz stellt zunächst einen Kata- log von sechs Arten des Vergleichs auf, die zur Wettbewerbswidrigkeit einer Werbekampagne führen. Unlauter handelt, wer sich nicht auf Waren- oder Dienstleistungen für den gleichen Bedarf oder dieselbe Zweckbestimmung bezieht. Damit ist ein Vergleich anderer Umstände, wie etwa der Ladenöffnungszeiten oder der Dichte des Händlernetzes nicht in Form eines Vergleichs möglich. Solche Aussagen dürfen lediglich abstrakt, also ohne Bezug auf einen konkreten Mitbewerber getroffen werden. Somit ist zwar die Aussage, "In unserem Webshop können Sie 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche einkaufen" erlaubt. Wettbewerbswidrig wäre es hingegen damit zu werben, dass man bei www.netcoo.info 104 Netcoo Magazin 062010

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Recht und Steuern einem bestimmten Webshop rund um die Uhr bestellen kann wohingegen der Einkauf in einem namentlich benannten Kaufhaus nur zwischen 10 Uhr und 20 Uhr und insbesondere nicht an Sonntagen möglich ist. Gleicher Bedarf und dieselbe Zweckbestimmung setzt einen hinreichenden Grad an Austauschbarkeit der beworbenen Produktgruppe voraus. Es dürfen also nicht die sprichwörtlichen Äpfel mit Birnen verglichen werden. Ein Vergleich ist auch dann zulässig, wenn die Austauschbarkeit sich nur auf bestimmte Teilbereiche bezieht. Dann ist es jedoch zwingend, in der Werbung deutlich auf die Unterschiede hinzuweisen. Weitere Voraussetzung ist, dass der Vergleich sich objektiv auf eine oder mehrere wesentliche, relevante, nachprüfbare und typische Eigenschaft des Produkts oder den Preis bezieht. Ein Vergleich darf sich damit insbesondere nicht auf Werturteile beziehen, weil diese nicht nachprüfbar sind. Es ist daher wettbewerbswidrig damit zu werben, dass ein Produkt besser schmeckt als ein anderes oder das ein Produkt schöner ist als ein anderes. Die vergleichende Werbung muss so gestaltet sein, dass dadurch keine Verwechslungsgefahr begründet wird. Unlauter ist es ferner, den Ruf der von einem Mitbewerber verwendeten Marke oder sonstigen Kennzeichen in unlauterer Weise auszunutzen oder zu beeinträchtigen. Der Vergleich ist zudem dann unlauter, wenn der Mitbewerber oder dessen Produkte oder Tätigkeiten herabgesetzt oder verunglimpft werden. Der Katalog endet mit dem Verbot dergestalt zu werben, dass der Vergleich ein Produkt als Imitation oder Nachahmung eines unter einem geschützten Kennzeichen vertriebenen Produktes herausstellt. Verboten ist damit etwa die Werbung, dass ein bestimmtes Duftwasser riecht wie Chanel No 5, selbst wenn dies objektiv zutrifft. Wie oben bereits erwähnt ist eine vergleichende Werbung ergänzend am Maßstab des Wettbewerbsrechts im Übrigen zu prüfen. Auch wenn keines der Katalogbeispiele einschlägig ist, kann sich die Unlauterkeit einer Werbekampagne daraus ergeben, dass deren Inhalt allgemein irreführend ist. Dies soll anhand eines aktuellen Beispiels aus der Rechtsprechung verdeutlicht werden. In einem Urteil vom 19. November 2009 hat der Bundesgerichtshof (BGH) sich mit den Grenzen der vergleichenden Werbung im Hinblick auf den Preisvergleich für Dienstleistungen auseinandergesetzt (Az. I ZR 141/07). Wie soeben dargelegt dürfen Unternehmen ihre Produkte den Produkten anderer Unternehmen werbend gegenüber stellen, um so die Vorteile ihrer www.netcoo.info Erzeugnisse herauszustellen. Dabei ist es nicht erforderlich, dass die vergleichende Werbung sich an neutralen Vergleichen unabhängiger Testveranstalter wie etwa der Stiftung Warentest orientiert. Es ist zulässig, den Werbevergleich auf ein positives Element zu stützen und andere Aspekte unerwähnt zu lassen. In dem vom BGH zu entscheidenden Fall hatten die Hermes Paketshops mit einem Preisvergleich für ihren Paketdienst geworben. Dabei war den Werbeplakaten zu entnehmen, dass die Preise bei Hermes durch die Größe des Paketes bedingt waren. Die Werbung enthielt jedoch keinen Hinweis darauf, ob die Einschränkung im Hinblick auf die Abmessungen in gleicher Weise auch für die in dem Vergleich aufgeführten Produkte des Wettbewerbers galt. Dies führte dazu, dass der unzutreffende Eindruck erweckt wurde, die Paketbeförderung bei Hermes sei stets günstiger als bei der Post. Der Preis ist ein objektives, typisches und grundsätzlich zulässiges Vergleichselement. Die Objektivität des Preises als Vergleichsmerkmal bleibt auch dann erhalten, wenn wie im vorliegenden Fall, die für den Preis maßgeblichen Faktoren voneinander abweichen. Die Werbung verstieß auch gegen kein anderes Regelbeispiel des Kataloges. Sie war jedoch aus anderen Gründen wettbewerbswidrig. Weitere Voraussetzung für eine zulässige vergleichende Werbung ist, dass die für den Preis relevanten Konditionen einander im Wesentlichen entsprechen. In dem zu entscheidenden Fall berechneten sich die Preise für die Beförderung von Paketen in einem Fall nach den Abmessungen des Pakets und im anderen Fall nach dem Gewicht. Die Konditionen für die Preisgestaltung waren somit objektiv nicht vergleichbar. Die Werbung vermittelte den Verbrauchern den unrichtigen Eindruck, das Leistungsangebot von Hermes sei bei allen Paketen günstiger als bei der klagenden Post. Damit war die Werbeaussage irreführend und mithin wettbewerbswidrig. Vergleichende Werbung muss ein Minimum an Vergleichbarkeit und Objektivität aufweisen, um so eine informierte Entscheidung des Verbrauchers zu ermöglichen. Erlaubt ist es dabei, statt eines Gesamtvergleiches einzelne positive Eigenschaften herauszustellen. Voraussetzung ist jedoch stets, dass keines der Katalogbeispiele verwirklicht wird und die Werbung auch nicht im Übrigen irreführend ist. Andernfalls kann die Kampagne Unterlassungs-, Auskunfts- und Schadenersatzansprüche von Wettbewerbern auslösen. Über die autorin: Dr. Nathalie Mahmoudi ist Partnerin in der im Juni 2005 gegründeten Kanzlei Dr. Mahmoudi & Partner Rechtsanwälte. Frau Dr. Mahmoudi studierte in Bonn und Barcelona mit anschließender Promotion in Potsdam zum Dr. jur. Frau Dr. Mahmoudi sammelte Berufserfahrung bei Linklaters, Oppenhoff & Rädler in Köln, beim WDR sowie bei Murchison & Cumming (Los Angeles, USA). Mehr Informationen finden Sie unter www.mahmoudi-rechtsanwaelte.de Praxistipp: Im Zweifel sollte auf bestehende Unterschiede im Hinblick auf die verglichenen Produkte mittels eines Sternchenhinweises klar und unmissverständlich hingewiesen werden. Netcoo Magazin 062010 105

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Recht und Steuern Aufgepasst: ittels eines Ehegattenarbeitsverhältnisses rückt dies in machbare Nähe. Das Wichtigste dabei ist sicherlich, dass die im Arbeitsvertrag getroffenen Vereinbarungen dem entsprechen, was unter fremden Dritten üblich ist (s.g. Fremdvergleich). Opportun ist sicherlich eine schriftliche Vereinbarung mittels eines Ehegattenarbeitsvertrags. Dabei sollten Sie auf folgende Dinge besonders achten: egelung des Urlaubsanspruches und einer R Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle chriftlichkeit beugt Missverständnissen vor und S entspricht sicherlich auch der gängigen Handhabung unter Fremden. egelung der Arbeitszeit und Tätigkeit (Rechte R und Pflichten etc.). Hier dürfen Sie Ihrem Partner mal schriftlich Pflichten mitteilen... Der Autor steht auch für Steuerworkshops zur Verfügung, damit in Ihrer Organisation von Anfang an eine Grundqualität bezüglich des Steuerrechts besteht und der neue Partner von Anfang an weiß, was er steuerlich absetzen kann und wann die Gewerbeanmeldung etc. erfolgen sollte ... Damit sind Sie als Führungskraft von den leidlichen Steuerfragen befreit und wissen, dass Ihre Orga "steuerlich gut gerüstet" ist. Wenn der Partner mitarbeitet Im Rahmen meiner Steuerworkshops wird immer wieder die Frage gestellt, wie man seinen Lebenspartner "steuermindernd" absetzen kann. (Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...). errechnungen oder Regelungen, dass der PartV ner vom betrieblichen Konto ebenfalls den Lohn abheben kann, führen in aller Regel zum Streit darüber, ob das Ehegattenarbeitsverhältnis anzuerkennen ist. Also wenn möglich vermeiden! Grundsatz hier: Freie Verfügungsmöglichkeit des Partners über das Geld ­ eben eigenes Konto. rdnungsgemäße Anmeldung und Abführung O von Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen. ralf linder Beachten: Auch sozialversicherungsrechtlich wird der Ehegattenvertrag einer Prüfung unterzogen. Wird aufgrund fehlerhafter Gestaltung und Durchführung das Arbeitsverhältnis sozialversicherungsrechtlich nicht anerkannt, müssen Sie einen Antrag auf Erstattung der bezahlten Sozialversicherungsbeiträge stellen. In aller Regel können Sie die Beiträge der letzten 3 Jahre zurück erhalten. berweisen Sie idealerweise auf ein separates Ü Konto Ihres Partners (ein Oder-Konto wird auch steuerlich berücksichtigt). Barzahlungen sind ­ wenn es irgendwie geht ­ zu vermeiden, denn dies ist unter Fremden sehr selten anzutreffen und deutet eher auf private Regelungen hin. Es muss sicher gestellt sein, dass das Geld auch in den Verfügungsbereich des Partners kommt. ollten Sie jedoch den Lohn trotzdem bar ausS bezahlen, so lassen Sie Ihren Partner zumindest den Erhalt des Geldes quittieren. Natürlich sollte dann der Vorgang anhand der Buchhaltung deutlich sichtbar sein (Abgang aus der Kasse ­ Kassenbuchführung ­ oder eine entsprechende Abbuchung auf dem Firmenkonto). Hier wird eben auf eine Trennung zwischen privater und betrieblicher Sphäre peinlich genau bestanden und ist wegen der steuerlichen Anerkennung auch unbedingt zu beachten. ie Höhe des Arbeitslohnes sollte einem FremdD vergleich standhalten. Also übertreiben Sie hier bei aller Euphorie bitte nicht. Merke: Die sozialversicherungsrechtliche Anerkennung kann durchaus von der steuerlichen Anerkennung abweichen. Wird das Arbeitsverhältnis sozialversicherungsrechtlich nicht anerkannt, hat der Partner keinen Anspruch auf Leistungen seitens der Sozialversicherung. Möglichkeiten der Beschäftigung seines Ehepartners: 1. im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses bis 400 EUR; darüber als Teilzeitkraft in der Gleitzone zischen 400 und 800 EUR/ Monat. 2. Beschäftigung als Teilzeit- oder Vollzeitkraft mit einem Verdienst über 800 EUR/Monat. 3. Im Rahmen einer freien Mitarbeit. www.netcoo.info 106 Netcoo Magazin 062010

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Recht und Steuern Wegen der Verbuchung und der einzelnen Behandlung möchte ich Sie auf den Beitrag in Heft Januar/ Februar 2010 verweisen. Die Beschäftigung Ihres Partners bringt außer dem Abzug der Kosten des Arbeitslohnes etc. noch weitere Vorteile: öglichkeit der Geltendmachung von KinM derbetreuungskosten als Betriebsausgaben oder Werbungskosten. öglichkeit der Überlassung eines FirmenM fahrzeugs um bei privater Benutzung die "1%-Regelung" in Anspruch nehmen zu können. ine preisgünstige Krankenversicherung zu E erhalten, weil z.B. eine Familienversicherung ausscheidet. m vorhandene Rentenansprüche auszubauU en und aufzustocken (vgl. auch Heft Januar/ Februar 2010). Weitere Vorteile bestehen dann, wenn Sie Ihren Partner auf Lohnsteuerkarte angestellt haben. Dann kann dieser den Arbeitnehmerpauschbetrag i. H. v. 920 EUR jährlich nutzen. (geschieht bei der abschließenden Veranlagung der Einkommensteuerjahreserklärung durch das Finanzamt automatisch, sofern keine höheren Werbungskosten nachgewiesen wurden). Dieser Pauschbetrag bringt bei einem angenommenen Steuersatz von 25% immerhin ca. 230 EUR Ersparnis, ohne dass tatsächliche Aufwendungen nachgewiesen werden müssen. Die Einnahmen aus dem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis (400 EUR Job) sind nicht in der Steuererklärung aufzunehmen, da hier bereits eine pauschale Besteuerung erfolgt ist. Zu Nr. 3 ­ der freien Mitarbeit ­ ist auszuführen, dass diese Art der Vereinbarung äußerst schwierig ist. Eine freie Mitarbeit ist nur für eine abgrenzbare Tätigkeit denkbar, die auch separat aus dem eigentlichen Betrieb ausgelagert werden könnte. Hier bestehen vor allem sehr viele Probleme im Zusammenhang mit der "Scheinselbständigkeit". Sollten Sie trotz aller zu erwartenden Streitigkeiten auf eine freie Mitarbeit bestehen, so empfiehlt es sich, eine Statusabfrage nach §7a SGB IV bei der Deutschen Rentenversicherung durchzuführen. So sollte der Partner auch betriebsfremde Aufträge ausführen, um nicht von vorne herein eindeutig in die Scheinselbständigkeit zu rutschen. Aufgrund der vielen Unwägbarkeiten würde ich persönlich nicht zu einer Vereinbarung einer freien Mitarbeit raten. www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 107

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Recht und Steuern Insgesamt gilt: Bei allen Möglichkeiten empfiehlt es sich, den Bogen nicht zu überspannen und eine gewisse Verhältnismäßigkeit in Bezug auf den geforderten Fremdvergleich walten zu lassen. Übrigens: Wie ist denn nun bei dem Thema "Gutscheine und Umsatzsteuer" zu verfahren? Hier besteht hinsichtlich des Anfallzeitpunktes der Umsatzsteuer folgendes: Beispiel 1: Ein Kunde von Ihnen erwirbt einen Geschenkgutschein bei Ihnen. Dieser soll für den Einkauf aus dem gesamten Sortiment gelten. Lösung: Bei Gutscheinen, die nicht zum Bezug konkret bezeichneter Lieferungen/Leistungen berechtigen, handelt es sich zunächst nur um einen Umtausch eines Zahlungsmittels (Bargeld gegen Gutscheinausgabe). Die Hingabe des Gutscheins stellt keinen umsatzsteuerpflichtigen Umsatz dar. Auch liegt keine Anzahlung im Sinne von § 13 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchstabe a Satz 4 UStG vor, da die Leistung nicht hinreichend bezeichnet ist. Erst bei Einlösung des Gutscheins entsteht bei Lieferung/Leistung die Umsatzsteuer in gesetzlicher Höhe. Beispiel 2: Der Kunde erwirbt einen Geschenkgutschein für ein bestimmtes Parfüm aus Ihrem Sortiment. Laptop/Computer Überlassung Die Überlassung und Nutzung ist gemäß § 3 Nr. 45 EStG lohnsteuerfrei. Eine private Mitbenutzung ist nicht schädlich. Interessant bei einem anerkannten Arbeitsverhältnis sind auch folgende Aspekte: Aufmerksamkeiten (Sachgeschenke in Form von Blumen, Bücher, CDs) in Folge eines Geburtstages, Firmenjubiläum des Arbeitnehmers sind bis zu einem Bruttobetrag von 40 EUR (also incl. der Umsatzsteuer) lohnsteuerfrei. Auch umsatzsteuerlich sind hinsichtlich der Zuwendung keine Konsequenzen zu ziehen. ewirtungen im Rahmen einer SponsergeB schäftsreise Ihres angestellten Partners: Hier ist lediglich der Sachbezugswert (2010) wie folgt als Arbeitslohn zu versteuern: für ein Mittagessen oder Abendessen 2,80 EUR für ein Frühstück 1,57 EUR Hierzu ein Beispiel zur Verdeutlichung: Ihr Arbeitnehmerehegatte befindet sich auswärtig auf Sponsertour und hat während eines Geschäftstermins eine Bewirtung durchgeführt. Er stellt Ihnen als Arbeitgeber folgende Abrechnung: Bewirtungskosten 95,00 EUR Verpflegungspauschale ( über 8 Std. ) 6,00 EUR abzüglich Sachbezugswert Mittagessen 2,80 EUR Sie erstatten lohnsteuerfrei: 98,20 EUR Laptop/Computer Überlassung Die Überlassung und Nutzung ist gemäß § 3 Nr. 45 EStG lohnsteuerfrei. Eine private Mitbenutzung ist nicht schädlich. Telefon/Handy Überlassung Wie Laptop- und Computerüberlassung zu behandeln, sofern tatsächlich auch überwiegend betriebliche Telefonate geführt werden. Lösung: Hier ist die Leistung/ Lieferung konkret bezeichnet. Damit unterliegt der gezahlte Betrag als Anzahlung gemäß § 13 Abs. 1 Satz 1 Nr.1 Buchstabe a Satz 4 UStG der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die entsprechende Aufzahlung bei einem höheren Preis als der Gutscheinbetrag unterliegt natürlich zeitgleich der Umsatzsteuer. Werden die Gutscheine endgültig nicht vom Kunden eingelöst, dürfen Sie die Umsatzsteuer nach § 17Abs. 2 Nr. 2 UStG zu Ihren Gunsten berichtigen. Ich möchte Ihnen bestes Gelingen bei Ihren nächsten Sponserterminen wünschen. Zusammen mit dem "Steuerleitfaden für Existenzgründer im Network-Marketing" sind Sie als auch Ihre Orga, bestens gerüstet für eine solide Grundqualität in Sachen Steuern und Buchhaltung und vielen geldwerten Tipps in steuerlichen Dingen. J etzt bestellen : www.netcoo.info/shop Steuerleitfaden für Existenzgründer im Network-Marketing Ein Praxisworkshop über Gewerbeanmeldung bis zur Erstellung Ihrer Voranmeldungen und Erklärungen Bleiben Sie gesund. Ihr Ralf Lindner www.netcoo.info 108 Netcoo Magazin 062010

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Resultate erleben. Ihr Erfolg mit Konzept! Wir bieten zwei Produktkonzepte, die sehr erfolgreich von unseren Kunden eingesetzt werden ­ und das Monat für Monat. Zufriedene Kunden mit erlebten Resultaten sind die Basis für Ihren Erfolg im Vertrieb! Nutzen auch Sie unsere Erfolgskonzepte: Zellenergie-Set Das FitLine Zellenergie-Set liefert durch das NTC® (Nährstoff-Transport-Concept) die Nährstoffe genau dahin, wo sie wirken, zu unseren 70 Billionen Zellen und erreicht damit eine bessere Bioverfügbarkeit. Außerdem liefert das Zellenergie Set die Nährstoffe durch das modulare Produktkonzept genau dann, wann der Körper sie braucht (morgens und abends) XXS-Gewichtsmanagement Neben den Fitline Premium-Produkten des XXSSets stehen Ihnen unser ausgefeiltes OnlineUnterstützungsprogramm "XXS-Coach", eine DVD mit Anleitungen zur Bewegung - Ihr persönlicher FitLine XXS-Trainer ­ sowie eine 40seitige Broschüre mit zahlreichen Ernährungstipps und Rezepten zur Verfügung. Und zur Kontrolle ein Maßband zur Bestimmung Ihres Körperumfanges. Noch nie war es einfacher Gewicht zu reduzieren! Interessiert? Weitere Infos rund um die Produkte finden Sie unter www.fitline.de. Infos zur PM-International AG und der Geschäftsidee finden Sie auf www. pm-international.de. Gerne nehme ich mir für Sie Zeit und stehe für einen persönlichen Termin zur Verfügung. Eine Marke der PM-International AG Ansprechpartner: Patrick Bacher Vertriebsleiter Deutschland An der Hofweide 17 67346 Speyer Telefon: 06232 296 - 306 avli@pm-international.de www.pm-international.de

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Wirtschaft + + Wo versickern unsere Spendengelder? + + Wo versickern unsere Spendengelder? + Stefan Loipfinger Alarm schlägt Er ist der Mann, vor dessen Analysen sogar gestandene Finanz-Manager zittern. Für seine kompromisslose Kritik an geschlossenen Fonds ist der Wirtschaftjournalist Stefan Loipfinger geradezu gefürchtet. Nun hat er den Tatort gewechselt und nimmt Deutschlands Spendenorganisationen unter die Lupe. In diesem Interview spricht der ehemalige Bilanzen-Jäger über unseriöse Charity-Organisationen, die sich ein sattes Stück vom bundesdeutschen Drei-Milliarden-Euro-Spendenkuchen in die eigene Tasche wirtschaften. Alles unter dem Deckmantel der Mildtätigkeit und auf Kosten der Menschen, die Gutes tun wollen. Charity-Cop Herr Loipfinger, dass sich im Finanzmarkt viele schwarze Schafe tummeln, ist mittlerweile jedem klar geworden. Wie sieht es diesbezüglich bei den Spendenorganisationen aus? Stefan Loipfinger: Leider sogar noch schlimmer. Finanzinvestoren erwarten eine Rendite. Wenn diese nicht kommt, wird sofort Alarm geschlagen. Spender erwarten gute Taten. Ob es sich dabei allerdings um Alibi-Aktionen handelt oder ob die gemeinnützige Organisation wirklich 80 Prozent und mehr der Spendengelder für die versprochenen Zwecke ausgibt, wird meist nicht hinterfragt. Selbst wenn ein Spender mal nach der Verwendung fragt, stößt er oft auf taube Ohren. Es ist wirklich wahr: Vereine und Stiftungen sind nicht dazu verpflichtet, über die Verwendung ihrer Gelder öffentlich aufzuklären. Dieser gesetzliche Missstand zieht die Betrüger an wie das Licht die Motten. + + Wo versickern unsere Spendengelder? + + Wo versickern unsere Spendengelder? +

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Wirtschaft + Wo versickern unsere Spendengelder? + + Wo versickern unsere Spendengelder? + + "Siebzig bis neunzig Prozent Kosten? Egal, das bezahlt ja der Spender." + Wo versickern unsere Spendengelder? + + Wo versickern unsere Spendengelder? + +

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Wirtschaft "Es gibt Drohbriefe und wir haben Detektive und teure Anwälte auf den Fersen." Gegenwärtig stehen 84 Spendenorganisationen auf der Warnliste Ihrer Internetseite. Offensichtlich sind Sie da auf ein Wespennest gestoßen. Stechen die denn auch zu? Unsere Warnliste ist leider nur die Spitze des Eisberges. Und ja: Das Nest ist riesig und die Wespen sind extrem aggressiv. In der Finanzbranche wurde meist erst geredet, bevor scharf geschossen wurde. Bei Spendenorganisationen wird auch konstruktive Kritik in der Regel sehr emotional aufgefasst, man beauftragt schnell teure Anwälte, um gegen uns vorzugehen. Es wurden auch schon Detekteien hinzugezogen, um uns auszuspionieren und sogar vor Drohbriefen wird nicht zurückgeschreckt. Alles mit dem Geld der Spender bezahlt ... engagiert und professionell arbeitenden Vereinen und Stiftungen umzulenken. Nach welchen Kriterien analysieren Sie die einzelnen Organisationen? Immer nach dem Leitgedanken: Was passiert mit dem Geld der Spender oder der Mitglieder? Wird es wirklich für das verwendet, was dem Spender oder Mitglied versprochen wurde? Das beinhaltet vor allem eine Prüfung der Finanzzahlen. Was wir nicht tun, ist über Satzungszwecke zu urteilen. Das ist Sache des Spenders. Der entscheidet, wem er sein Geld gibt. Was wir aufgrund der begrenzten finanziellen Möglichkeiten leider auch nur in Ausnahmefällen tun können, ist eine Prüfung der Mittelverwendung vor Ort ­ in Afrika oder sonst wo auf der Welt. In Ihrem Buch "Lizenz zum Bauernfang", eine Abrechnung mit den Skandalen in der FondsBranche, nennen Sie Ross und Reiter beim Namen. Halten Sie das weiterhin so? Absolut! Deshalb ja auch die Warnliste. Unser Ziel ist ganz klar: Möglichst viel Geld von unseriösen und dilettantischen Organisationen zu den wirklich Manche Spendenorganisationen werben mit Prominenten als Galionsfiguren, ist das ein Indiz für Seriosität? Leider nein. Denn viele Promis hinterfragen ihr Engagement nicht ausreichend. Mit Richard von Weizsäcker wirbt sogar ein ehemaliger Bundespräsident für eine Organisation, die auf unserer Warnliste zu finden ist ­ das ist der Bundesverband Rettungshunde. "Miss Tagesschau" Dagmar Berghoff promotet mit der Aktion Kindertraum ebenfalls einen Warnlistenkandidaten und Eduard Prinz von Anhalt ist Präsident der zweifelhaften Deutschen Lebensbrücke. Und so könnte ich jetzt beinahe endlos fortfahren. Zur Person Spezialthemen von Stefan Loipfinger waren in den letzten 15 Jahren die offenen und geschlossenen Immobilienfonds, Medien-, New Energy-, Schiffs- und Private Equity-Beteiligungen. Er war regelmäßig Studiogast des Nachrichtensenders n-tv und trat in Wirtschaftsmagazinen verschiedener Fernsehsender auf. Als freier Journalist schrieb er u. a. für Capital, Euro, Focus, Focus Money, Handelsblatt, Immobilien Zeitung, Manager Magazin, Süddeutsche Zeitung, Die Welt. Seit 2008 widmet er sich dem Themenbereich der Non-ProfitOrganisationen und veröffentlicht unter www.CharityWatch.de Berichte und Analysen. Auszeichnungen: Helmut-Schmidt-Journalistenpreis für verbraucherfreundliche Berichterstattung (1999); Deutscher Preis für Immobilienjournalismus (2006). Fachbücher: "Geschlossene Immobilienfonds. Grundlagen, Analyse, Bewertung"; "Lexikon der steuersparenden Kapitalanlagen"; "Lizenz zum Bauernfang. Die Selbstbereicherungsstrategien der FondsManager und das Versagen der Finanzkontrolleure" (www.lizenzzumbauernfang.de). Welche Rolle spielen die Werbeagenturen und Callcenter, die durch eine Reihe von Organisationen eingeschaltet werden? Das ist ein zentraler Problembereich. Immer mehr Organisationen nutzen teure "Fundraisingagenturen". Dadurch wird anderen, die weniger trommeln, das Geld weggenommen. Diese müssen dann ebenfalls Geld für Agenturen ausgeben, um noch etwas vom Spendenkuchen abzubekommen. Eine Abwärtsspirale zu Lasten des guten Zwecks. Das verdeutlicht die weit verbreitete Ansicht, dass die Kosten egal sind, so lange mehr Geld rein kommt als dafür ausgegeben wird. Aus Sicht des Spenders eine Katastrophe, weshalb wir vor vielen Organisationen warnen, die mitunter Kosten von 70 bis 90 Prozent haben. www.netcoo.info 112 Netcoo Magazin 062010

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Welchen Sinn machen eigentlich Spendensiegel? Vorausgesetzt, die Prüfer sind seriös, ist ein Spendensiegel eine gute Orientierungshilfe. Beim DZI (Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen) ist dies der Fall, wobei ­ wie bei den Ratingagenturen ­ im Finanzbereich eine hundertprozentige Unabhängigkeit nicht gegeben ist. Denn bezahlt und in Auftrag gegeben wird die Prüfung von der Organisation selbst. Außerdem wäre längst eine Abstufung innerhalb der Spendensiegelträger wünschenswert. Schließlich werben die sehr guten Organisationen mit der gleichen Auszeichnung wie die befriedigenden. Foto: Susanna Berndt Sie haben eine Warnliste auf Ihrer Webseite. Gibt es auch eine Empfehlungsliste? Bei CharityWatch.de findet sich auch eine Liste mit Empfehlungen. Allerdings ist diese, wie die Warnliste, längst nicht vollständig. Es gibt viel mehr unterstützenswerte Organisationen. Allerdings sind unsere Ressourcen, dies prüfen zu können, sehr begrenzt. Charity-Cop Stefan Loipfinger Sind die Spendensünder denn wenigstens kritikfähig und geloben Besserung? In sehr wenigen Ausnahmefällen. Meist wird ohnehin von uns kritisiert, dass sich bestimmte Personen selbst die Taschen füllen. Die müssten dann am eigenen Geldbeutel sparen, um etwas zu verbessern. sollte Standard sein. Wer darüber keine Auskunft gibt, der kann von der Spendenliste gestrichen werden. Auch aggressive und bedrängende Werbung von Organisationen ist ein klares Warnsignal. Seriöse Vereine oder Stiftungen informieren sachlich und was, wie beim Kauf einer Waschmaschine, nicht fehlen sollte: Im Internet nach Erfahrungswerten anderer suchen. Wenn dort vermehrt Kritik auftaucht, dann hat es häufig auch einen realen Hintergrund. Das alles hört sich an wie der Wilde Westen im Goldrausch und erinnert gleichzeitig an ein Haifischbecken. Bringt Spenden denn wirklich etwas und woran sind die Guten zu erkennen? Missbrauchsfälle sollten keinesfalls vom Spenden abhalten. Sie sollten nur aufrütteln und sensibilisieren. Wer emotional spendet, läuft Gefahr sein Geld dem Falschen zu geben. Die Frage nach einem Jahresbericht mit Zahlen über die Geldverwendung Wenn Sie hinsichtlich Ihrer Arbeit als "SpendenCop" einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen? Der Gesetzgeber sollte endlich die gemeinnützigen Organisationen dazu zwingen, über die Verwendung ihrer von der Allgemeinheit überlassenen Gelder zu informieren. Auch wenn die damit geschaffene Transparenz keinen hundertprozentigen Schutz vor Missbrauch bilden würde, so würde doch ein massiver Selbstreinigungsprozess in Gang gesetzt. Das wäre mal eine wirklich gute Tat. (SeeWo) "Viele Prominente hinterfragen ihr Engagement nicht hinreichend." www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 113

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Wirtschaft Im Gespräch mit Ron Griffith, Chairman des Türkischen Direktvertriebsverbands Dogrudan Satis Dernegi (DSD) 116 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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Wirtschaft Türkische Unternehmen begannen in den 1970er Jahren mit dem Verkauf von Lexika und anderen Büchern beim Kunden zu Hause, so etablierten sie den Direktvertrieb im Land. Später kamen weitere Direktvertriebe aus dem In- und Ausland hinzu, die dafür sorgten, dass das Angebot der über diesen Vertriebskanal vermarkteten Produkte breiter wurde. Während der letzen zehn bis fünfzehn Jahre entwickelte sich der Direktvertrieb in der Türkei zu einem Wirtschaftszweig, in dem rund 600.000 haupt- und nebenberuflich selbständige Berater der Mitgliedsunternehmen des Direktvertriebsverbands Dogrudan Satis Dernegi (DSD) 2008 rund 600 Millionen Türkische Lira ­ circa 310,3 Millionen Euro ­ Gesamtumsatz generierten. www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 117

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Wirtschaft Das Image unserer Industrie ist sehr positiv und die Zahl neuer Unternehmen am Markt nimmt zu. Unser Geschäft läuft genauso ab wie in jedem anderen Land. zehnte mehr als 12 Millionen Menschen Kontakt zu dieser Industrie hatten. Der Chairman: "Wir bieten jedem, unabhängig von dessen Bildung oder vorheriger Erfahrung im Erwerbsleben die Möglichkeit sein eigenes Geld zu verdienen. Die vollkommen flexible Arbeitszeit erweist sich dabei als Einstiegsgrund." Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderung ist der Direktvertrieb für viele Menschen eine Alternative: "Da ein Start keine Investitionen erfordert, kann jede Person ab 18 unabhängig von ihrer Herkunft einsteigen. Das ist in diesem Land enorm wichtig" Ebenso ist ein Hinzuverdienst möglich: "Ein wichtiger Aspekt ist die Stärkung der Position der Frau in der Gesellschaft und ihrer Familie. Die Mehrzahl unserer Berater sind Frauen und gerade Frauen mit Kindern kommt die neue Rolle sehr entgegen." Auch als Studenten haben sie die gleiche Möglichkeit wie ihre männlichen Kollegen, sich ihre Ausbildung zu finanzieren: "Direktvertrieb bereitet junge Menschen auf das Geschäftsleben vor. Sie entdecken vermehrt ihre unternehmerischen Fähigkeiten und trauen sich so für ihre persönliche Zukunft viel mehr zu." So wurde am 28. Mai 2009 eine Veranstaltung unter dem Motto "Direktvertrieb ­ Direkter Beitrag: Wirtschaftliche Perspektiven" in der TEPAV Halle der TOBB University of Economy and Technology in Ankara durchgeführt. Geladen hatten das Direktorium für Verbraucherschutz und Wettbewerbsrecht des Türkischen Industrie- und Handelsministeriums sowie der DSD. Es ging um die Ergebnisse einer Studie unter der Federführung der School of Commerce and Tourism der Gazi University mit dem Titel "Socioeconomic Impacts of Direct Selling" (Einfluss des Direktvertriebs auf Gesellschaft und Wirtschaft). Laut dieser Studie starteten 49,5 Prozent aller Direktvertriebsberater ihr Geschäft aus der Arbeitslosigkeit heraus. Ron Griffith: "So spielt unsere Industrie eine wichtige Rolle für die Rückkehr ins Erwerbsleben." In diesem Kontext veranstaltete der DSD im Juni 2009 Trainings zum Thema "Unternehmertum und Direktvertrieb" als Projekt sozialer Verantwortung: "Uns ging es darum, Menschen korrekt über unsere Branche zu informieren. Zusätzlich gab es Beiträge von Spezialisten auf dem Gebiet des freien Unternehmertums. Zum Schluss erhielten die insgesamt über 200 Teilnehmer ein Zertifikat." Gegenwärtig arbeitet die Türkei daran, ihren Gesetzesrahmen mit geltendem EU-Recht zu harmonisieren. Ausländische Unternehmen, die im türkischen Direktvertriebsmarkt Fuß fassen wollen, müssen eine Niederlassung in der Türkei gründen. Dank des "Foreign Direct Investment Law" (Gesetz www.netcoo.info m August 1994 gegründet, repräsentiert der DSD zurzeit sechs Mitgliedsunternehmen: Amway, Avon, Herbalife, Nikken, Oriflame und Tupperware. Seit etwa sechs Jahren steht Ron Griffith, General Manager Avon Türkei als Chairman an der Spitze des Verbands. Wir sprachen mit ihm über die besondere Situation des Direktvertriebs in einem Land, dessen europäischer und asiatischer Teil auf den beiden Seiten des Bosporus liegt. Ron Griffith: "Bedenkt man, dass unsere Industrie rund 600.000 Menschen im Land eine Einkommensmöglichkeit bietet, kommen etwa 2,4 Millionen Menschen, deren Familien eingerechnet, mit uns in Berührung." Durch die dem Direktvertrieb eigene Fluktuation bedingt, seien seit dem Aufkommen dieses Vertriebsweges bereits mehr als 2,5 Millionen Menschen in der Branche tätig gewesen. Griffith geht davon aus, dass so während der letzten Jahr- Ron Griffith, Chairman DSD Ron Griffith wurde 1951 in Südwales geboren. Er ist mit Gina verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder. Griffith graduierte an der walisischen New Sheffield University. Seit 1976 ist er in verschiedenen Managementpositionen für Avon tätig. Stationen seiner Karriere: General Manager Avon Saudi Arabien, General Manager Avon Polen und Ukraine und während der letzten sechs Jahre General Manager Avon Türkei. Ron Griffith gilt als Macher. Allen Avon Märkten, in denen er arbeitete, verhalf er zu schnellem und sehr profitablem Wachstum. Seinen Erfolg führt er darauf zurück, dass er seine Arbeit liebt und von seiner Frau Gina unterstützt wird. 2004 wurde er Chairman des Türkischen Direktvertriebsverbands DSD. 118 Netcoo Magazin 062010

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Wirtschaft für Investitionen aus dem Ausland) geht dies schnell vonstatten: "Grundsätzlich läuft das genauso wie bei inländischen Unternehmensgründungen. Die Niederlassungen selbst gelten als türkische Unternehmen mit den gleichen Rechten und Pflichten. Wichtig sind gute Beziehungen zu den Industrieverbänden und Regierungsstellen." Die Geschäftsbeziehungen zwischen Kunden und Unternehmen beziehungsweise Beratern werden durch die geltenden Bestimmungen zum Verbraucherschutz geregelt: "Das Image unserer Industrie ist sehr positiv und die Zahl neuer Unternehmen am Markt nimmt zu. Unser Geschäft läuft genauso ab wie in jedem anderen Land." Zur Gewinnung neuer Berater sind persönliche Empfehlungen bestens geeignet: "Die Unternehmen nutzen das Internet und die Werbung. Sie veranstalten Meetings, um neue Vertriebspartner zu sponsern. Bedingt durch die derzeitige Krise wird der Zulauf größer." Besonders erfreulich ist dabei das wachsende Interesse junger und besser ausgebildeter Menschen. Wer selbst in Zeitungen inserieren will, sollte dies in der Hurriyet, Sabah oder Milliyet tun: "Die Anzeigen werden einer strengen Kontrolle durch das ,Advertise- ment Standards Committee' unterzogen. Falsche Aussagen zu den Produkten und/ oder Verdienstmöglichkeiten haben zu unterbleiben!" Die Familie genießt einen hohen Stellenwert in der Türkei: "Die sich daraus ergebenden Vertrauensbeziehungen wirken sich positiv auf eine Direktvertriebsgeschäft aus." Ansonsten kann das Business sowohl leger als auch konservativ betrieben werden: "Wir sehen uns als europäisches Land. Natürlich kann auch im Rahmen eines gemeinsamen Essens über geschäftliche Belange gesprochen werden." Neben den zurzeit sechs Mitgliedsunternehmen des DSD gibt es viele Türkische Direktvertriebe: "Noch sind diese Firmen nicht in unserem Verband organisiert." Den Markt bestimmen Schönheits-, Gesundheits- und Wellnessprodukte: "Deren Erfolg lässt sich auch darauf zurückführen, dass die Preise erschwinglich sind." Ron Griffith ist davon überzeugt, dass die Türkei großes Wachstumspotenzial für die Direktvertriebsindustrie bietet: "2001 wird der Kongress der WFDSA (World Federation of Direct Selling Associations = Weltverband Direktvertrieb) in Istanbul stattfinden ­ die Türkei, hier trifft der Osten auf den Westen." (FW) Direktvertrieb bereitet junge Menschen auf das Geschäftsleben vor. Sie entdecken vermehrt ihre unternehmerischen Fähigkeiten und trauen sich so für ihre persönliche Zukunft viel mehr zu. Der Direktvertriebsverband in der Türkei ­ Dogrudan Satis Dernegi (DSD) Anschrift: Dogrudan Satis Dernegi (DSD) Ikitelli Organize Sanayi Bölgesi Atatürk Bulvari No: 216 / A Küçükçekmece / Istanbul Türkei Telefon: +90 212 671 29 36 Telefax: +90 212 671 29 50 Website: www.dsd.org.tr E-mail: info@dsd.org.tr Chairman: Ron Griffith Codes Administrator: Yesim Özen Gegründet im August 1994 Mitgliedsunternehmen: Amway, Avon, Herbalife, Nikken, Oriflame und Tupperware Mitglied der FEDSA und WFDSA www.netcoo.info Die Türkei Die Türkei ist eine demokratische Republik in Asien und Europa. Als Einheitsstaat mit fast 99 Prozent muslimischer Bevölkerung wurde sie nach dem ersten Weltkrieg Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches. Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk wollte die Türkei durch eine Vielzahl von gesellschaftlichen Reformen modernisieren. Vorbild hierbei waren verschiedene europäische Nationalstaaten. Seit dem 3. Oktober 2005 steht die Türkei in Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union. Hauptstadt des rund 72,6 Millionen Einwohner zählenden Landes ist Ankara, Währung die Türkische Lira. Die Türkei zählt zu den 51 Gründungsmitgliedern der Vereinten Nationen. Seit 1952 ist sie Mitglied der NATO. Das Land ist in 81 Provinzen unterteilt. Größte Metropole ist das durch die Meeresenge Bosporus geteilte und sowohl auf dem europäischen als auch dem asiatischen Kontinent gelegene Istanbul mit über 11 Millionen Einwohnern. Weitere wichtige Großstädte sind Ankara, Izmir, Bursa, Adana, Gaziantep und Diyarbakir. Netcoo Magazin 062010 119

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WhisKy Aromen und Renditen vom Feinsten Hochprozentig investieren in das "Gold der Schotten" Immer flüssig bleiben: Mit raren Single Malt Whiskys kann der Liebhaber edler Getreidebrände richtig Geld verdienen. Vorausgesetzt, er hat den richtigen Riecher und das ist bei einem Whisky-Investment ganz wörtlich zu nehmen.

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Wirtschaft Von Michael brÜckner ufmerksam verfolgen die zum Teil aus fernen Regionen angereisten Whisky-Freunde das ebenso spannende wie temperamentvolle Bietergefecht. Wer wird den Zuschlag erhalten und sich damit die begehrte Flasche sichern, die es in der Tat in sich hat? Der darin befindliche schottische Malt-Whisky bringt es auf ein Alter von mehr als 150 Jahren. Ein edler und äußerst wertvoller Tropfen also, der da vom britischen Auktionshaus Bonhams versteigert wird. Am Ende ist die Sensation perfekt: Erst bei sage und schreibe 22.000 Euro fällt der Hammer des Auktionators. Die Beobachter vor Ort sind sich schnell einig: Gerade hat einer der ältesten und teuersten Whiskys der Welt seinen Besitzer gewechselt. Aber auch für deutlich jüngere Brände von Top-Qualität muss der Sammler bisweilen tief in die Tasche greifen. Ein renommierter Händler im Internet bot im Frühsommer etwa einen 50 Jahre alten Dalmore für rund 11.500 Euro an. Wer hochprozentig spekulieren möchte, muss allerdings nicht unbedingt fünfstellige Beträge investieren. WhiskyExperte Thomas B. Ide berichtet von Bränden, die vor zehn Jahren rund 180 Euro pro Flasche kosteten, mittlerweile aber so stark gefragt sind, dass sie locker bis 1000 Euro bringen können. Eine ansehnliche Rendite ­ noch dazu garantiert quellensteuerfrei. Das klingt gut, doch sollte man bei Whisky-Investments vorsichtig sein. Selbst erfahrene Spirituosen-Experten trauen sich bisweilen an dieses Thema nicht heran, so mancher, der sich vom bernsteinfarbenen Getreidebrand aus Schottland einen kräftigen Schluck aus der Renditepulle genehmigte, erwachte mit einem finanziellen Kater. Auch auf diesem Gebiet sind nämlich Anlagebetrüger unterwegs. Deshalb lautet die erste Empfehlung: Spitzen-Whiskys nur bei Fachhändlern oder in renommierten Auktionshäusern kaufen (zum Beispiel bei "WhiskyAuction" in Rendsburg oder klassischen Auktionatoren wie Christie's). Nur Single Malts bergen Potenzial Grundsätzlich aber stehen die Zeichen gut, dass die Preise für die flüssigen Preziosen in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Der Grund: Rund um die Welt entdecken immer mehr renditeorientierte Genießer den besonderen Reiz einer Whisky-Sammlung. Wer in seinem Keller einige Flaschen Single Malt Whiskys von den besten Adressen der schottischen Destillerien lagert, kann nicht nur auf eine Wertsteigerung seiner hochprozentigen Geldanlage hoffen, er darf vielmehr auch vor seinen Freunden prahlen. Denn Whisky-Sammeln ist in bestimmten Kreisen ausgesprochen en vogue. Allerdings nur, wenn der Sammler Geschmack und Know-how beweist. Mit verschnittenem Billig-Whisky aus dem Supermarkt kann man weder Geld verdienen noch anspruchsvolle Kenner beeindrucken. "Unter Investment-Gesichtspunkten sollte man ausschließlich in Single Malt Whiskys investieren. Hände weg von Blended Whiskys", rät Thomas B. Ide, der vor vielen Jahren sein Hobby zum Beruf machte und in Rheinfelden die "Whisky Chamber" aus der Taufe hob. Darüber hinaus empfiehlt es sich, in Originalabfüllungen zu investieren, also in Whiskys, die unmittelbar vom Hersteller abgefüllt wurden. Die Brände unabhängiger Abfüller mögen in manchen Fällen sogar qualitativ besser sein, ihr Renditepotenzial ist in der Regel aber beschränkt. Ähnlich wie beim Wein, zählen beim Whisky die prestigeträchtigen Namen. Besonders interessant erscheinen Brände aus dauerhaft geschlossenen Destillerien, die ihre Brennlizenzen zurückgegeben haben und somit niemals wieder brennen werden. Die Whiskys aus diesen "Lost Distilleries", wie sie im Fachjargon heißen, sind äußerst rar. Nachschub ist nicht mehr zu erwarten, da die Brennerei geschlossen ist. Trifft dieses beschränkte Angebot auf eine steigende Nachfrage, können die Preise explodieren. Manche Destillerien werden allerdings nur vorübergehend dicht gemacht und behalten ihre Brennlizenz. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die Destillerie Ardbeg auf der Insel Islay. Diese traditionsreiche Brennerei wurde vorübergehend geschlossen. Ende der 1990er Jahre übernahm der französische Luxusgüter-Konzern Louis Vuitton Moët Hennessy (LVMH) das Unternehmen und eröffnete die Destillerie wieder. "Seither verzeichnen wir einen regelrechten Hype um Ardbeg-Whiskys", weiß Thomas B. Ide. Er empfiehlt Einsteigern daher, nicht unbedingt die sehr teuren Whiskys zu kaufen, die in den vergangenen Jahren durch hohen Marketingaufwand gepusht wurden. "Die Chance, dass sich der Preis für einen Whisky, der aktuell etwa 1000 Euro pro Flasche kostet, in den kommenden Jahren verdoppelt, erscheint eher gering. Ein Whisky, der heute 200 oder 300 Euro pro Flasche kostet, kann aber durchaus auf 1000 Euro steigen", empfiehlt der Experte. Der Grund ist einfach: Zwar sind Whisky-Genießer und -Investoren durchaus bereit, für gesuchte Qualitäten ein paar hundert Euro auszugeben. Bei 1000 Euro verläuft jedoch oft die Schmerzgrenze. Von wenigen Investoren abgesehen, möchte kaum ein Whisky-Freund vierstellige Preise zahlen. Muss er auch nicht, denn es gibt durchaus Malt-Whiskys zum Preis von 100 Euro oder sogar noch darunter, deren Wert in den nächsten Jahren deutlich steigen könnte. Dabei handelt es sich um Brände aus Destillerien, die derzeit nicht so stark im Fokus stehen. Nachkriegsjahrgänge sind gefragt Wer in Whisky investiert, sollte langfristig planen, denn meist dauert es viele Jahre, bis die Brände an Wert zulegen. Ähnlich wie beim Wein, gilt auch für Whisky: Je älter, desto wertvoller. Von Ausnahmefällen wie dem eingangs erwähnten über 150-jährigen Whisky abgesehen, stammen die ältesten derzeit noch verfügbaren Getreidebrände aus den 1930er Jahren. Sehr begehrt bei Sammlern sind ferner Whiskys aus den Nachkriegsjahrgängen. "Für sehr alte Whiskys muss der Liebhaber schon Preise zwischen 1000 und 2000 Euro akzeptieren", weiß Theresia Lüning, Chefin des Versandhauses "The Whisky Store" und ausgewiesene Expertin für harte Getränke. Allerdings sollte der Investor nicht unbedingt gleich so hohe Summen ausgeben, um einen kleinen Teil seines Vermögens mit der Aussicht auf eine überdurchschnittliche Rendite "flüssig" anzulegen. Es geht durchaus eine Nummer kleiner. Theresia Lüning nennt ein Beispiel: Die limitierte Abfüllung "Black Bowmore" erziele auf Auk- www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 121

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Wirtschaft tionen regelmäßig Preise von mehr als 2500 Euro pro Flasche. Im Jahr 1996 habe man diesen Whisky für umgerechnet 130 Euro regulär kaufen können. Wie alle außergewöhnlichen Investments erfordert die Geldanlage in Whisky zum einen fundierte Kenntnisse der Materie und zum anderen eine gezielte Strategie. Das Wissen rund um das alkoholische "Lebenswasser" lässt sich dank umfassender Fachliteratur in kurzer Zeit erlernen. Parallel dazu ist es empfehlenswert, dass der angehende Investor Praxis-Erfahrungen sammelt, das heißt, dass er sich dem Thema gleichsam Schluck für Schluck nähert. Thomas B. Ide empfiehlt den Besuch von Whisky-Messen, wie sie zum Beispiel jährlich in München, Limburg und Essen stattfinden. Dort könne man für akzeptable Preise gesuchte Whiskys zunächst probieren, bevor man ein paar hundert Euro pro Flasche ausgibt. Mit kühlem Kopf entscheiden Wie erwähnt, sollten unter Investment-Aspekten ausnahmslos schottische Single Malts und damit die höchste Qualitätsstufe in Frage kommen. Blended Whiskys ­ selbst die teuersten ­ eignen sich nicht als Kapitalanlage. Wichtig ist darüber hinaus eine konsequente Investmentstrategie. Kein erfahrener Anleger käme auf die Idee, Aktien oder Aktienfonds nach dem Zufallsprinzip zu kaufen. Der erfolgreiche Anleger wird sich zunächst informieren, sich für bestimmte Branchen oder Regionen entscheiden und dann viel versprechende Titel aussuchen. Bevor der Whisky-Investor in größerem Umfang Geld in das hochprozentige "Lebenswasser" steckt, gilt es, eine ganz individuelle Anlagestrategie zu entwickeln. Vier Formen des WhiskyInvestments stehen zur Wahl: 1. Die "Erste-Adressen"-Strategie. In diesem Fall ersteht der Investor die besten Abfüllungen einer bestimmten renommierten Brennerei. 2. Die "Regional-Strategie". Der Anleger kauft ausschließlich Whiskys aus einer ganz bestimmten Region (zum Beispiel Highland oder Insel Islay). 3. Die "Best-of-Strategie". Der Anleger ersteht ausschließlich die Top-Abfüllungen aller renommierten Destillerien. 4. Die "Limited-Strategie". Der Investor entscheidet sich ausschließlich für limitierte Abfüllungen renommierter Brennereien. Manche Brennereien bieten arglosen Kunden scheinbar höchst lukrative Geschäfte an: Man kaufe heute ein Fass mit hochwertigem Single Malt Whisky. Der Investor brauche nur ein paar Jahre Geduld ­ und schon könne er im wahrsten Sinne des Wortes eine hochprozentige Rendite einfahren. Das versprechen zumindest die eloquenten Verkäufer. Diese Form des Whisky-Investments ist indessen nur für Experten empfehlenswert, die den Markt sehr gut kennen. Ein Laie hingegen kann schwerlich unterscheiden, von welcher Qualität der Whisky ist. Zudem weiß er in den meisten Fällen nicht, welche Reputation die Destillerie genießt. Fachleute raten dem Einsteiger unter den Whisky-Investoren Die ersten Adressen unter den schottischen Whisky-Brennereien Name der Destillerie Ardbeg Bowmore Dalmore Dalwhinnie Glenfiddich Glenlivet Glenmorangie Highland Park Isle of Jura Lagavulin Laphroaig Macallan Strathisla Talisker (Stand 2010, ohne Anspruch auf Vollständigkeit) daher, sukzessive ein paar Flaschen mit hochwertigem Malt-Whisky von renommierten schottischen Brennereien zu erstehen. Doch nach welchen Kriterien sollte man die Brände auswählen? Für Anleger, die ihr Geld in edle Weine investieren, ist es ein ungeschriebenes Gesetz, nur Rebensäfte zu kaufen, die vom renommierten Weinkritiker Robert M. Parker möglichst viele Punkte bekommen. Investment-Weine sollten im Idealfall 100 ParkerPunkte aufweisen, auf jeden Fall nicht weniger als 95. Der "Parker" des Whisky-Marktes heißt Michael Jackson. Der im Jahr 2007 verstorbene Whisky-Experte bewertete die Brände ebenfalls mit Punkten, und sein Whisky-Standardwerk gilt vielen Sammlern und Investoren nachgerade als "Bibel". Dennoch warnt Experte Thomas B. Ide davor, das Urteil von Michael Jackson zum Maß aller Dinge zu machen: "Auch dem Investor sollte der Whisky schmecken. Dann kann er ihn immerhin noch genießen, wenn sich der Preis wider Erwarten nicht in die erhoffte Richtung entwickeln sollte", sagt Ide augenzwinkernd. Dauerbrenner: So lange können Sie Whisky lagern Grundsätzlich gilt natürlich: Je älter, desto besser. Malt-Whiskys reifen in der Regel mindestens acht Jahre, mitunter sogar mehrere Jahrzehnte in Fässern. Ein Teil des Brandes verdunstet im Laufe der Jahre. Brennmeister sprechen in diesem Zusammenhang poetisch vom "Anteil der Engel". Ungeöffnete Whisky-Flaschen können Sie über Jahre und Jahrzehnte bedenkenlos lagern ­ am besten stehend. Bei liegenden Flaschen kann mitunter Whisky austreten, da der Korken bei einer Whiskyflasche nicht so fest sitzt wie der einer Weinflasche. Schützen Sie Ihre Whiskys außerdem vor prallem Sonnenlicht und großer Hitze. Feuchte Keller sind zur Lagerung übrigens wenig geeignet, da das Etikett aufweicht und eventuell schimmelig wird. 122 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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Gallardo LP 570-4 Superleggera Der Name zergeht auf der Zunge. Lamborghini, das steht für automobile Potenz, für Ästhetik, für PS-Orgien und für die ganz und gar italienischen Momente des Lebens. Ein Lamborghini sieht immer so aus, als sei er gerade auf dem Weg nach Le Mans oder Monza, nicht ohne zuvor am Kai von Monaco auf einen Schluck Schampus zu stoppen. Auf der Autobahn hat er weder Ferrari noch Porsche zu fürchten, sein Image ist XXL. Seit die italienische Edelschmiede von Audi geschluckt wurde, ziert ihre Renner zudem eine Prise Solidität à la Ingolstadt ­ eine bessere Kombination ist sicher kaum denkbar. www.netcoo.info Netcoo Magazin 062010 127

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Lifestyle und Erfolg obei Lamborghini stets Lamborghini bleibt, KonzernSchwester Audi hin, technischer Synergiebonus her. Um das zu beweisen, lassen Italiens Ingenieure ihren Rennern immer wieder eine Extraportion Power zukommen, so wie jüngst dem Lamborghini-Modell Gallardo, dessen Namensgeber ein rassiger Kampfstier war. Unter der Bezeichnung LP 570-4 Superleggera (LP steht für "longitudinale posteriore" und beschreibt die Einbaulage des V10-Motors, wie bei jedem Lambo längs hinter dem Fahrer montiert) hat der vierrädrige Faustkeil eine wahre Fitnesskur hinter sich. Intelligent gefüttert mit Leichtbaumaterialien wie Kohlefaser, Alu, Titan und Polycarbonat, präsentiert er sich gegenüber der Basisversion um stolze 70 Kilo abgespeckt. Die Leistung stieg zugleich auf 570 PS. Damit ist der LP 570-4 Superleggera ein erdgebundener Straßenjet, der bei Bedarf mit weit über 300 km/h über die Highways pfeift und damit dem Großteil der Sportwagenzunft höhnisch das breite Heck zeigt. Das Abnehmen um 70 Kilo verlangte enormen Aufwand. Die Weight-Watcher-Mittel heißen Alu-Karosserie, Scheiben aus Polycarbonat sowie Motorhaube, Heckflügel, Schwellerleisten und Diffusor aus Kohlefaser. Gleiches Material verwenden die LamboMacher innen für die Abdeckung des Mitteltunnels, die Kulisse des serienmäßigen E-Gear-Getriebes, für die Türverkleidungen und die Schalen der Sportsitze. Die sind ­ wie das ganze Cockpit ­ mit Alcantara bezogen, weil das weniger wiegt als Leder. Extra leichte 19-Zoll-Felgen und die passende Sportbereifung aus der PirelliFactory rasieren das Gewicht um weitere 13 Kilogramm. Sogar Teile der Fahrwerkstechnik mussten schwer Federn lassen: So bestehen Radlager und Schrauben aus Titan und die vorderen Antriebswellen sind nur noch daumendick. An Bord bleiben durfte allerdings der mit einer Viskokupplung arbeitende Allradantrieb, das Primat der Diät rückte bei Fragen der Fahrsicherheit denn doch in die zweite Reihe. Das Resultat der Entziehungskur kann sich sehen lassen: Aus den 1340 Kilogramm Leergewicht resultiert eine Kampfform von 2,35 Kilo pro Pferdestärke, ein Fitnesswert, der manchem Rennfahrzeug auf der Monza-Piste gut zu Gesicht stände. Lambos Straßenrenner setzt das in souveräne Alltagsleistungen um: In 3,4 Sekunden sprintet der schnelle Stier aus dem Stand auf 100 km/h, nimmt nach 10,2 Sekunden die 200-Kilometermarke auf die Hörner. Jenseits von 250/280 Sachen wird die Piste dann immer schmaler, doch bleibt der Puls ruhig, Flügel und Diffusor halten den Porsche-Schreck fest auf der Erdoberfläche. Erst bei 325 km/h Spitze ist Schluss. An der gefühlten Grenze zwischen Auto und Fluggerät gewinnt das Fahren eine ganz neue Dimension, die auch große Verantwortung braucht ­ Menschen, die einen Gallardo betreiben, sollte das sicher nicht fremd sein. Ein Blick auf die Optik-Retuschen: Dieser Lambo ist so flunderflach, dass keine Chiantiflasche drunter her rollen kann. Vor allem fällt die zugespitzte Frontpartie auf, sicher eine der teuersten Nasenkorrekturen weltweit. Auch der Frontstoßfänger ist neu gestaltet; beide Eingriffe der Karosserie-Chirurgen bringen mehr Input an kühlender Luft, erhöhen den Anpressdruck an der Vorderachse. Hinzu kommen kleinere Veränderungen am Unterboden, neue Schwellerleisten und der neue Diffusor bringen aerodynamische Verbesserungen. Alternativ zum kleinen Standard-Heckflügel liefert Lamborghini den Neuen zudem mit einer voluminösen Luftleitflosse aus ­ mit umgekehrtem Profil würde sie als Tragfläche fürs blitzschnelle Abheben sorgen. Zu so viel Power und Dynamik gehört natürlich das standesgemäße Fahrgeräusch. Bei entspanntem Tempo lässt ein bassiges Blubbern die Potenz nur erahnen, die im stattlichen Zehnzylinder auf das "Go!" des Piloten wartet. Drückt der das rechte Pedal brutal durch, knallt der Sound plötzlich los wie im Action-Kino ­ Freunden italienischen Automobilbaus zaubert er eine Gänsehaut zwischen die Schulterblätter. Energisch bemerkbar macht sich auch das E-Gear-Getriebe, das spätestens in Gang fünf mit dem Fingerspitzengefühl einer Abrissbirne agiert, trotz aller Ruppigkeit funktionieren die Gangwechsel dabei ultraschnell. Dagegen wirkt der Normalmodus so, als könnte man in den Schaltpausen schnell einen Espresso trinken, wobei der Handbetrieb mit den Schaltwippen an der Lenksäule ein bisschen Übung im Fingerstretching erfordert. Der Keulenhieb beim Einkuppeln bleibt der gleiche und trainiert die Nackenmuskulatur, die den Kopf beim HardcoreBeschleunigen aufrecht halten muss. Gallardo-Neukäufer sollten mal Schumi anrufen, der hat dafür eine eigens konstruierte Nackentrainingsmaschine. Wieder runter vom Temporausch? Rauf aufs Pedal, dann nehmen sechs Kolbensättel an der Vorderachse die Scheiben (optional in Keramikbauweise) erbarmungslos in die Zange und erzwingen eine Verzögerung à la Bremsfallschirm, wofür allerdings beherzte Beinarbeit nötig ist. Herz muss der Gallardo-Pilot sowieso des Öfteren zeigen. Straffere Stoßdämpfer, härtere Federn, verstärkte Achslager und Stabilisatoren ­ wer diesen Stier bändigen will, darf kein Weichei sein. Den LP 570-4 Superleggera kaufen eben vornehmlich Heldennaturen, die den Straßenzustandbericht lieber live vom Allerwertesten signalisiert bekommen als aus dem Radio. Doch selbst wenn es eklig wellig wird ­ die Differenziale des Allradantriebs sorgen dafür, dass kein Jota Vortrieb entwischt. Übrigens: Für die Einstiegsprozedur in die hochwangigen Schalensitze würde sich mancher nordische Hüne sicher einen passenden Schuhlöffel wünschen, für fülligere Fahrer ist das Lenkrad des Leichtbau-Lambo immerhin unten abgeflacht. Und wer sich keinen Gallardo leisten kann, darf sich trösten, dass das Einparken rückwärts damit ungefähr so viel Spaß macht wie eine Nürburgring-Runde im Smart. Wer diesen Stier gleich in den heimischen Stall mitnehmen will und kann, muss auf Scheckvordrucke mit langen Linien zurückgreifen: Round about 210.000 Euro ruft Lamborghini für sein Prestige-Biest auf. Allerdings bekommt man dafür nur die FKK-Version mit Klimaanlage und elektrischen Fensterhebern. Wer Nützliches, Komfortables oder Imponierendes draufsatteln will, kann aus dem Vollen schöpfen: Vierpunktgurte, Rennkäfig und Navi tummeln sich auf der Zubehörliste oder auch ein Lifting-System zum Anheben des Vorderwagens und ­ für die verzwickten Rangieraktionen ­ eine Rückfahrkamera. Dass der LP 570-4 Superleggera durch die Fitnesskur nicht nur brachialer nach vorne geht, sondern rund 20 Prozent weniger Kraftstoff schluckt, ist sicher ein angenehmer Nebeneffekt. Mangelnde Exklusivität muss der potenzielle Lambo-Lenker übrigens nicht fürchten: Außer ihm leisten sich hierzulande erfahrungsgemäß nur etwa 99 andere Fans per anno einen der stierstarken Renner. 128 Netcoo Magazin 062010 www.netcoo.info

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Bodybuilding für den Stier

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