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Amway plant Stellenabbau in USA! E-Mail
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Veröffentlicht von RAL Netcoo Redaktion   
18.10.2009 | 21:27 Uhr
Amway LogoSeit einigen Wochen diskutiert die Amway Corp.,das größte Network Marketing Unternehmen der Welt, mit seiner Belegschaft einige mögliche, strategische Veränderungen, die wahrscheinlich Auswirkungen auf seine finanziellen Entscheidungen haben und darüber hinaus Arbeitsplätze verlagern und streichen könnten. In einer Presseverlautbarung teilte das Unternehmen über einen Sprecher mit, dass interne Überlegungen wohl dazu führen könnten, Rationalisierungen in einigen örtlichen Dienstleistungszentren durchzuführen. Als mögliche davon betroffene Orte wurden Costa Rica und Mitteleuropa genannt.


Einem vertraulichen Papier zufolge, das der US-Internetseite mlive.com vorliegt, ist Amway im Begriff, im Rahmen einer "Verschlankung" Hunderte von örtlichen Arbeitsplätzen nach Costa Rica zu verlagern. Anfang Oktober wurden die Mitarbeiter informiert, dass die gegenwärtig noch örtlich angesiedelten Finanzaufgaben künftig einem neuen firmeneigenen „Zentrum für Arbeitsabläufe“ in Costa Rica zugeordnet würden.

Ähnliche Zentren mit Auswirkungen auf die dort örtlichen Betriebsabläufe seien für Europa und Asien in der Planung. Der Gedanke, der hinter der Schaffung dieser „Center“ steht, ist offensichtlich die Zusammenlegung von einer Vielzahl von hauseigenen Aufgaben mit dem Niedriglohnmarkt.

Der Übergang zu dem neuen Center in Costa Rica soll im zweiten Quartal von 2010 beginnen. Rob Zeiger, ein Sprecher des Unternehmens meinte, dass die genaue Zahl von Arbeitsplatzverlusten, die die rund 4.000 örtlichen Amway - Mitarbeiter beträfen, erst einige Wochen später entschieden werde und betonte: „Die genaue Beobachtung anderer Firmen in Michigan und anderswo hat uns gelehrt, dass die Vernachlässigung genauer Marktanalysen zu einem Bumerang werden kann, der uns auf lange Sicht schweren Schaden zufügt.“

Steve VanAndel und  Dough DeVosIn einem Schreiben vom Vorstandsvorsitzenden Steve VanAndel und Präsident Dough DeVos an die Belegschaft heißt es unter anderem, dass Amway mit diesem Modell „proaktive Schritte unternehme, das Geschäft für Gegenwart und Zukunft zu stärken.“ Sicherlich, so fährt das Schreiben fort, sei der Wandel manchmal schmerzlich und viele dieser Übergänge schwierig zu verkraften und zu verstehen. Während diese Schritte für die Industrie nicht unüblich seien, widersprächen sie in gewisser Weise auch Amways‘ Bemühungen, der Firma und den Beteuerungen seiner Führungskräfte gegenüber der Belegschaft in der USA neuen Glanz zu verschaffen.

Abschließend sagte Zeiger: „Die Tatsache, dass wir uns in einer relativ gesunden Form sind, bedeutet aber auch, dass wir in der Lage sein sollten, viel dafür zu tun, schlechte Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.“

Das Unternehmen, das sich heute noch in den Händen der Familien der Firmengründer DeVos und VanAndel befindet, hat nach eigenen Angaben 2008 den Rekordumsatz von 8,2 Milliarden US-Dollar verzeichnet und gilt nach den Worten seiner Führungskräfte als gewinnbringende Firma auf einer soliden finanziellen Basis.


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