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Geschrieben von Christiane Neuendorff   
27.06.2008 | 09:35 Uhr
Mount Kilimanjaro Am dritten Tag der Expedition wird es langsam aber sicher Ernst für die Teilnehmer. Nach einer sehr kurzen Nacht mit nur wenigen Stunden Schlaf (Steffen Bug kam im Großen und Ganzen auf etwa eine Stunde…), ging es hoch bis auf 4.600 Meter, anschließend führte der Weg wieder 600 Meter abwärts, zum vorletzten Camp vor dem Gipfel. Kopfschmerzen sind jetzt ein fester Begleiter des Teams um Ingolf Winter und Wolfram Kons. Das Wetter bleibt konstant unkonstant. Mal ist es sonnig und warm, mal unangenehm und nasskalt. Nachts stößt der Körper bei minus 15 Grad Celsius an die Grenzen des erträglichen. Kalte Füße werden mit heißem Wasser behandelt.
Die Kräfte müssen dennoch geschont werden, denn der vierte Tag am Berg hat es in sich! Bis zum Barafu Camp auf 4540 Metern ist es ein harter Weg. Es geht kräftezehrend auf und ab, zwischen riesigen Lavabrocken befindet sich das letzte Camp vor dem Gipfelsturm. Nach dem Eintreffen um etwa 18 Uhr haben die Teilnehmer nur noch eins im Sinn: Ab in die Zelte, um wenigstens ansatzweise ein wenig Schlaf zu ergattern. Denn schon um Mitternacht ist Aufbruch: zur finalen Etappe, dem Gipfelsturm, dem Highlight der Expedition!
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Ein Zitat
“Wenn man mich fragen würde, was denn das wichtigste Kriterium oder der schwerwiegendste Einzelpunkt des Erfolges war, dann würde ich einfach sagen, daß wir das, was wir vorhatten, tatsächlich gemacht haben. Das ist wohl ein bißchen vergleichbar mit der Ehe: man kann lange darüber reden, aber letztlich kommt es darauf an, daß man es macht und nicht nur plant.”
Peter Jungen (*1939), dt. Topmanager
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