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Seite 1 von 4 Menschen sind Schauspieler auf einer Bühne, die Mitmenschen das Publikum, sprich die Zuschauer, so William Shakespeare. Ein interessanter Vergleich, bedenkt man wie viele Charaktere und unterschiedliche Persönlichkeiten es in unserer Welt gibt. Doch gibt es zwischen all diesen unterschiedlichsten Individuen einen gemeinsamen Nenner, einen roten Faden der sich ultimativ auf Alle anwenden lässt und Alle in wenige Gruppen einordnen kann?
Gerade in diesem Bereich gibt es immens viele Forschungsarbeiten und wissenschaftliche Studien, da Forscher schon immer von dem Wunsch getrieben wurden, das menschliche Verhalten besser zu verstehen. Kann es denn wirklich sein, das jeder Mensch vom Grundprinzip her eine Rolle spielt, festgelegt nach spezifischen Merkmalen, die sich immer und immer wieder wiederholen? Tatsächlich ist es so, dass man sich und seine Mitmenschen im Grunde genommen auf 6 weibliche und 6 männliche Grundcharaktere reduzieren kann, bei denen es natürlich je nach Entwicklungsstufe auch zu Überschneidungen und Vermischungen kommen kann. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick dieser Grundcharaktere, in denen Sie bestimmt sich und einige von Ihren Bekannten wiedererkennen werden. Sie können dazu beitragen, andere Menschen besser einschätzen und verstehen zu können, bzw. durch die Bewußtwerdung der eigenen Charaktermerkmale gezielt gewünschte Veränderungen im eigenen Leben vorzunehmen.
Selbsterkenntnis führt dazu, das sich für den Betreffenden die Definition von Macht tiefgründig ändert. - Marilyn Ferguson
Rollen die wir spielen
Die "Mutter" Beide Geschlechter suchen sie auf, um ihr ihre Probleme zu erzählen. Sie trägt das Image einer versorgenden, verständnisvollen und niemals kritisierenden Mutter. Da sie allein für die Fürsorge bestimmt ist, möchte niemand, das sie sich direkt und rational gibt.
Man setzt voraus, das sie jeder Zeit zur Verfügung steht, um sich der aktuellen Probleme und Wehwehchen anzunehmen. Sie verliert ihre eigenen Wünsche und Ziele völlig aus den Augen, da sie vorrangig darauf fokusiert ist, anderen zu helfen.
Sie verliert Ihre Wirksamkeit wenn es um Entscheidungen und kritische Wahrnehmungen geht oder darum, ihre eigene Kompetenz unter Beweis zu stellen. Man erwartet von ihr keine Ratschläge für Handlungen. Man nimmt sie nicht ernst. Sie hat vielleicht das Gefühl, das man erst auf sie hört wenn sie zornig wird. Das versetzt dann zwar alle in Erstaunen, ändert aber an ihrer Rolle nichts. Andere denken dann lediglich, dass es ihr gerade nicht gut geht.
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