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Geschrieben von Christiane Neuendorff   
25.06.2008 | 18:27 Uhr

Follow meDer Regen prasselt hartnäckig aufs Zeltdach. Ungemütliche Situation. Schon gestern beim Aufstieg zum Machame Camp auf 2990 Metern über dem Meeresspiegel regnete es ununterbrochen. Das 70-köpfige Expeditionsteam um die proWIN-Männer Ingolf Winter, Steffen Bug samt Entourage und Wolfram Kons von RTL wurde plietschnaß. Und auch am morgen des zweiten Expeditionstages schließt der Himmel seine Schleusen zunächst nicht. Aber selbst wenn sich der eine und andere Gipfelstürmer der Truppe ein wenig unbehaglich fühlen mag - der proWIN-Boss Ingolf Winter sprüht vor Begeisterung und ungebremsten Tatendrang. Die Expedition ist – das zeigt sich jetzt sehr deutlich, hervorragend organisiert und vorbereitet. Versorgungszelte, Küchenzelte, Essenszelte – es fehlt an nichts. Ingolf Winter lobt die tolle Organisation: „Das hat unser Kooperationspartner in Sachen Incentives, Hubert Schwarz, wirklich super gemacht! Kein Vergleich zu unserer letzten Kilimandscharo-Expedition im Jahre 2002. Das Essen ist super, die Crew Klasse, und die Stimmung nach wie vor blendend!"


Ruckzuck werden die Zelte zusammengerafft, die Ausrüstung gepackt und ab die Post.


Ziel dieses zweiten Tages ist das Shira Camp auf 3880 Metern. Es sind 800 Höhenmeter zu überwinden, was einer Wanderung von gut zehn Kilometern entspricht. Für den Marsch sind gute sieben Stunden angesetzt. Ingolf Winter mit seinem 70-köpfigen Troß (davon alleine 46 Einheimische Träger) muss zunächst einen kurzen Abstieg in Kauf nehmen, bis es dann zum ersten Mal richtig steil bergauf ging. Eine Stunde – volle Pulsleistung – Schnappatmung. Weiter geht es über gut zweieinhalb Stunden auf relativ gleich bleibender Höhe durch die mystische Moorlandschaft des Kilimandscharomassivs. Hier lichten sich die Regenwolken endlich, der Trupp atmet auf und macht Rast. Klamottentrockenen ist angesagt. Ein kleiner Imbiß wird eingenommen. Auf knapp 3600 Metern Höhe setzen bei den ersten Expeditionsteilnehmern leichte Kopfschmerzen ein. Noch ist das auszuhalten – fragt sich aber, wie sich der Kopf auf 4500 Metern wohl anfühlen wird…


Weiter geht's. Der Trupp steigt aufwärts zur "Shira Cathedral" – einem überdimensionierten Pfeiler, der von vielen kleinen Pfeilern umringt ist. Diese Formation ist der Einstieg zum Pfad zum Shira Campingplatz, einem der beeindruckend schönsten Plätze und Camps am Kilimandscharo. Der Blick schweift hier weit auf die Berge Shira und Kibo, die im wechselnden Licht untergehenden Sonne ein reiches Farbenspiel und unvergeßliche Eindrücke liefern. Ein faszinierendes Erlebnis..


Wie es den Expeditionsteilnehmern geht? Keine Ausfälle, alle gut drauf – auf diese Formel läßt sich das Gesamtbefinden der Truppe bringen. Richtig stolz auf sich sind gerade die Damen, die keinen Schritt hinter den Männern zurückgeblieben sind. Wobei es gerade den Mädels inzwischen zu schaffen macht, dass vier bis fünf Liter Wasser am Tag Pflicht sind –alle ein bis zwei Stunden führt das dazu, dass die am Wegesrand sowieso ziemlich spärlich installierten Toillettenhäuschen aufzusuchen sind. Die sind, und man kann sich das lebhaft vorstellen, in einem Zustand, den man nicht gerade als vorbildlich bezeichnen möchte. Erst recht nicht, wenn man proWIN-Verhältnisse gewöhnt ist! Sei es drum – die Ungemach wird am späten Nachmittag des zweiten Tages, kurz nach dem Picknick, belohnt: mit dem ersten unverstellten Blick auf den Schneebedeckten Gipfel des Uhru Peak!

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“Ein ganz normales, sehr einfaches Prinzip, das besonders bei komplizierten und langlaufenden Geschäften oft vergessen wird, sollte für jeden Manager höchste Bedeutung haben: nämlich, daß die Einnahmen stets größer sein müssen als die Ausgaben.”
Heyo Schmiedeknecht (*1939), dt. Topmanager
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