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Geschrieben von Andreas Graunke   
20.04.2006 | 23:46 Uhr

ImageLiebe Netcoo-LeserInnen,

 

Schlag auf Schlag geht es weiter: In den nächsten Tagen halten Sie bereits die Mai/Juni-Ausgabe in den Händen. Mit der nächsten Ausgabe feiert das Netcoo Magazin bereits sein einjähriges Jubiläum. So schnell vergeht die Zeit, wir können es selber manchmal kaum glauben. Wir haben noch unwahrscheinlich viele Ideen und Visionen auf Lager. In den nächsten Wochen starten wir mit einem neuen, revolutionären Projekt. Lassen Sie sich überraschen. Der Countdown läuft!

Unternehmensverband Direktvertrieb e.V. – Jetzt ist es also geschehen, nachdem Anträge auf Aufnahme von bekannten Unternehmen beim Bundesverband für Direktvertrieb in Berlin grundlos abgelehnt wurden, haben sich die „Ausgeschlossenen“  zu einem eigenen Verband in Frankfurt am Main zusammengeschlossen. Die Direktvertriebsbranche bleibt dadurch weiter gespalten, dennoch musste etwas geschehen, das war allen Beteiligten klar. Es bleibt abzuwarten, ob es zu einer Annäherung beider Verbände kommen wird – wünschenswert zum Wohle der Branche wäre es auf jeden Fall.


Die Börse boomt
– Es geht wieder ab auf den Börsen dieser Welt. Die Kurse steigen steil nach oben. Das Geldverdienen mit Aktien scheint den Anlegern wieder richtig Spaß zu machen – und dabei scheint sich diesmal keine Spekulationsblase aufzutun wie beim damaligen Neuen Markt, als im Jahr 2000 alles wieder zusammengebrochen war. Börsenexperten sagen einen Boom bis zum Jahr 2009 voraus. Vielfach sind die Aktienseminare von Börsenexperten ausverkauft. Wenn Sie zu den Gewinnern zählen wollen, gilt es unterbewertete Aktienpotenziale zu erkennen. Wenn Sie im Jahr 2003 mit 40.000 Euro bei Solarworld eingestiegen wären, dann wären Sie heute 2facher Millionär. 

„Der wichtigste Gebrauchsgegenstand, den ich kenne, ist die Information“, sagte Michael Douglas alias Gordan Gekko im Filmklassiker Wallstreet. Wenn Sie diesmal an der Börse mitverdienen wollen, dann müssen Sie sich informieren, lesen Sie die einschlägige Fachpresse, besuchen Sie Aktienseminare, studieren Sie Börsenbriefe, machen Sie ein Selbststudium. Aber bedenken Sie: Auch die Börse ist keine Einbahnstraße!

Der Direktvertriebsmarkt ist in Bewegung – immer mehr traditionelle Unternehmen setzen sich bei ihrer Suche nach neuen Absatzmöglichkeiten mit dem Vertriebsmarkt der Zukunft auseinander. Während es in Amerika bereits fünf- bis zehnmal so viele Unternehmen mit knapp 14 Millionen Direktverkäufern wie in Deutschland gibt, arbeiten hier zu Lande gerade einmal 2% der Gesamtbevölkerung im Direktvertrieb (klassischer Direktvertrieb, Network Marketing, Finanzdienstleistungen). Das Marktpotenzial in Deutschland ist enorm. Wenn diese Industrie weiter wachsen will, dann bedarf es immer neuer Unternehmen, die auf den Markt drängen. Das Potenzial an Menschen ist  vorhanden, immer mehr Haushalte sind heute auf der Suche nach einem Nebenjob. Dabei müssen vor allen Dingen die qualifizierte Ausbildung der Geschäftspartner und ein seriöses Auftreten der Unternehmen im Vordergrund stehen. Das Abwerben untereinander schadet nur, und das bisherige Nomadenverhalten bringt die Branche nicht weiter. 

Marketing im 21. Jahrhundert - Marketingpläne, die zwangsweise eine Abhängigkeit von anderen Beratern schaffen, überhöhte Verkaufspreise,  Konkurrenzklauseln, die den Vertrieb von firmenfremden Produkten verbieten, Geschäftsbedingungen, die den Berater einengen, müssen endlich der Vergangenheit angehören. Viele Unternehmen weigern sich ihre Geschäftspartner als Handelsvertreter anzusehen. In den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Unternehmen wird dies häufig ausgeklammert. Warum eigentlich? Im Handelsgesetzbuch (HGB) sind die Rechte und Pflichten eines Handelsvertreters klar definiert – viele Streitigkeiten, die wie so häufig vor dem Richter zwischen selbstständigen Unternehmern enden, könnte man sich so ersparen.  

Weiterhin viel Erfolg
Ihr Andreas Graunke

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