Christine Schulze-Leistikow und Bernd Böttcher haben vor Jahren eine Lebenspartnerschaft gebildet. Christine, die als Mutter von drei Kindern nach ihrem Studium Haus und Familie versorgte, wollte nach ihrer Trennung nicht in eine Beschäftigung mit festen Arbeits-, Schicht, und Urlaubszeiten eingebunden sein. Der familienfeindliche Zwang, den Arbeitgeber auf ihre Abgestellten ausüben war ihr immer zuwider.
Bernd, der als Beamter in solche Regularien eingebunden war, verdeutlichte ihr zusätzlich, dass sie so etwas nicht wollte. In dieser Phase vor ungefähr sieben Jahren, nutzte der Vater einer Mitschülerin von Christines Sohn beim Abholen aus der Schule, die gemeinsame Wartezeit, um Christine über die Reinigungskraft bestimmter Microfasertücher aufzuklären. Da tauchte erstmals die Idee auf, als selbständige freie Unternehmerin, das notwendige Geld für den Lebensunterhalt und vielleicht auch noch ein wenig mehr zu verdienen. Christine hat diese Idee dann nicht mehr losgelassen. Mit der Firma Reico und den deren Produkten gelang dann der Durchbruch. Sie sind heute bei dem Unternehmen Reico. Welchen Schwerpunkt hat die Reico-Produktpalette?
BB: Die Reico Produktpalette ist für uns Umweltschutz pur. Bei Reico gibt es jetzt gesundes und natürliches für Boden, Pflanze, Tier und Mensch. Es ist einfach wunderbar, wenn man mit den Produkten nicht nur Geld verdienen kann, sondern auch den Menschen und Tieren einen echten Nutzen bringt.
Was sind Ihrer Meinung nach die 3 wichtigsten Eigenschaften, um im Network Marketing erfolgreich zu sein?
CSL: Auf jeden Fall muss man bereit sein, auf Menschen zuzugehen und Beziehungen herzustellen und zu pflegen. Fairness im Umgang mit Kunden und Geschäftspartnern und der Ehrgeiz sich die Kenntnis über die Produkte anzueignen. Dabei ist es unerlässlich ausdauernd und mit Begeisterung die notwendigen Aufgaben zu erledigen.
Ihre Organisation ist relativ schnell angewachsen. Welche Werkzeuge braucht man heutzutage um eine große Organisation aufzubauen?
CSL: Schulungen, Seminare, Firmenpräsentationen sind unerlässlich zur Einarbeitung neuer Geschäftspartner, die Firma Reico hat inzwischen ein hervorragendes Schulungssystem entwickelt. Dabei darf jedoch die persönliche Betreuung und das Vormachen nicht vergessen werden. Wichtig ist, dass man erkennt, was die neuen Geschäftspartner für Wünsche und Träume haben, um ihnen dann zeigen zu können, wie sie diese mit uns und der Firma Reico verwirklichen können.
Wie motivieren Sie die Geschäftspartner in Ihrer Downline?
BB: Regelmäßiger telefonischer und/oder persönlicher Kontakt mit den neuen Geschäftspartnern der Downline ist insbesondere für diejenigen, die wirklich etwas erreichen wollen, unbedingt erforderlich. Man muss sie ermuntern mit uns gemeinsam an den Schulungen teilzunehmen, um ihnen das Gefühl zu vermitteln, dass sie es hier mit einem funktionierenden und wachsenden Geschäft zu tun haben.
Lassen Sie uns einmal über Einwände in diesem Geschäft reden, mit dem tagtäglich viele tausend Partner konfrontiert werden. Was sagen Sie z.B.: Das Produkt ist doch viel zu teuer?
CSL: Dieses „zu teuer“ Argument lässt sich in den meisten Fällen sehr schnell entkräften, indem man auf die Vorteile eingeht und bei einigen Fremdprodukten einfach mal schaut, warum sie denn so „preiswert“, um nicht zu sagen „billig“, sind.
Gibt es Charaktereigenschaften, die Ihnen in diesem Geschäft geholfen haben?
BB: Schon der Wille, einfach nicht „klein bei geben zu wollen“, das geht auch nicht wirklich, wenn man Erfolg haben will. Wir haben uns nicht von den so genannten Misserfolgen herunter ziehen lassen, sondern als einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Erfolg betrachtet.
Und welche Ihrer persönlichen Eigenschaften war eher hinderlich für den Aufbau einer großen Vertriebsstruktur?
CSL: Na, man muss schon manches Mal den inneren Schweinehund überwinden und sich immer wieder in Bewegung setzen, aber auch dieses Problem bekommt man in den Griff. Ab und an haben wir versucht Leute, die, aus welchem Grund auch immer, gar nicht erfolgreich, reich und glücklich werden wollen, so lange zu betreuen und anzuschieben, bis wir endlich gemerkt haben: man kann einen toten Hund nicht zum Jagen tragen.
Was raten Sie einem Neueinsteiger als Erstes beim Einstieg?
CSL: Sich einzuschreiben, zum „Crashkurs“ zu uns zu kommen, einen Termin zum Kontakte machen festlegen und einfach losgehen und Geld verdienen. Dadurch begeistert sein, und diese Begeisterung weiter tragen.
Beschreiben Sie uns doch einmal einen typischen Arbeitstag bei Ihnen?
BB: 6.20 Uhr aufstehen, Partner zur Arbeit, Kinder zur Schule, mit den Hunden in den Wald. Anschließend Treffen mit Geschäftspartnern im Hundeauslaufgebiet zum Kontakte machen, anschließendes Kaffeetrinken vor Ort und Lagebesprechung. Nach Hause, Mittagessen mit den Kindern, nachmittags Hundespaziergang und dann entweder Telefonate, Termine oder Treffen mit Geschäftspartnern.
Ohne Kontakte läuft gar nichts in diesem Geschäft, wie machen Sie Ihre Kontakte?
CSL: Eigentlich ziemlich häufig da, wo wir gerade unterwegs sind. Bei der Einarbeitung von neuen Geschäftspartnern gezielt in Hundeauslaufgebieten, da sonst die Gefahr zu groß ist, dass man längere Zeit niemandem mit Hund begegnet. Für uns ist in jedem Fall der persönliche Kontakt immer die beste Möglichkeit ins Gespräch zu kommen.
Haben Sie zum Schluss noch einen Erfolgstipp für unsere Leser und Leserinnen?
BB: Wir sprechen so viele Menschen wie möglich auf unsere Produkte und unser Geschäft an und versuchen dabei herauszuhören, was der potentielle Kunde oder Geschäftspartner für Vorstellungen hat und was er eigentlich möchte. Häufig kann man da sehr gut einhaken und ihm das bieten, was er eigentlich sucht. Wenn ich im Auto oder mit den Hunden unterwegs bin, sage ich außerdem immer vor mich hin: “ Mein Verkaufserfolg wächst von Tag zu Tag. „ Das ist dann eben so!
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