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„Top-Neben-Verlust“ oder - „Traumjob teuer bezahlt“
Kein Sender, kein Zeitungsverlag und kein Verbraucherverband, der nicht in der letzten Zeit das Thema „Abzocke im Direktvertrieb“ aufgegriffen hat.
Aufklärung und Verbraucherschutz halte ich für den richtigen und sinnvollen Ansatz, unbehelligte Menschen vor Blendern und Betrügern zu retten.
Doch was mir bei besagten Reportagen immer wieder missfällt, ist, dass die vermeintlichen Experten und selbst ernannten Schutzengel selbst Grundbegriffe verwechseln, fehldeuten und schlichtweg total branchenfremd erscheinen.
Natürlich gibt es „Abzocke“ auf dem Markt. Natürlich gibt es „Arbeitslose, die in dubiosen Versprechungen ihre letzte Chance sehen“. Dies alles gilt es zu bekämpfen bzw. Aufklärung zu betreiben. Ganz klar und unmissverständlich.
Wenn Sie als Neueinsteiger gerade in ein Network-Marketing-Unternehmen eingestiegen sind oder Sie gerade überlegen, in ein Unternehmen einzusteigen, oder wenn Sie als Existenzgründer langfristig mit einem Network-Unternehmen zusammenarbeiten möchten, dann hilft Ihnen vielleicht nachfolgende (neutrale) Checkliste, eine gute Ausgangsposition für eine erfolgreiche Laufbahn im Direktvertrieb zu finden.
Sich für das richtige Unternehmen zu entscheiden, ist Teil 1 des Erfolges. Vergessen Sie nicht Teil 2, die richtige innere Einstellung sowie Teil 3, die korrekte Arbeitsweise.
Sicherlich ist das Abarbeiten der nachfolgenden Punkte mit einem gewissen Aufwand verbunden. Aber es geht ja oft um nichts Geringeres als um Ihre wirtschaftliche Zukunft. Und Halbherzigkeit ist bekanntermaßen die Ursache des Misserfolges. 1. Management-Erfahrung Der/die Firmengründer sollte/n Erfahrungen und Know-how aus der Network-Marketing-Branche mitbringen. Ein gutes Produkt dazu alleine reicht nicht. Das Verhältnis zwischen vertrieblicher und kaufmännischer Kompetenz muss ausgeglichen sein. Der beste Vertriebsprofi nutzt nichts, wenn er nicht kaufmännisch rechnen oder denken kann. Und umgekehrt genauso. Wenn es in einem dieser Bereiche mangelt, sollte dieser Mangel durch kompetente Leute von außen behoben sein. Einige Unternehmen haben für solche Bereiche extra Beiräte gegründet. Wenn ein Unternehmer/Inhaber jedoch alles alleine macht, bringt das große Risiken mit sich. Und Achtung: Wer sind diese Personen eigentlich? Haben diese Personen schon mal ein Unternehmen in den "Sand" gesetzt? Sind sie in der Vergangenheit negativ aufgefallen?
2. Welche Rechtsform betreibt das Unternehmen? Auch diese Frage ist eine spannende Sache. Eine GmbH, GbR, AG oder eine englische Ltd.? Alle Rechtsformen haben ihre Vor- und Nachteile: Eine GmbH wird oftmals der Haftung wegen genommen (Privathaftung des Gesellschafters fällt in der Regel aus). Eine GbR kann ein Anzeichen dafür sein, dass nicht genügend Geld für eine GmbH (Stammkapital 25 TEU) da ist, muss aber nicht unbedingt sein. Dafür haftet der Unternehmer auch mit seinem Privatvermögen, welches wiederum ein Vorteil sein kann. Niemand bringt sich oder sein Unternehmen in dieser Gesellschaftsform gerne mit Vorsatz in Gefahr.
Eine englische Ltd. kann steuerrechtliche Vorteile haben. Eine Ltd. gilt heutzutage nach einem Urteil des EU-Gerichtshofs in Europa als uneingeschränkt anerkannt. Haftungsrechtlich jedoch etwas problematisch, da meist niedriges Stammkapital.
Eine AG bringt Vorteile für eine mögliche (Aktien-)Beteiligung für Vertriebspartner mit sich. Aber Achtung: Es gibt, die große und die kleine AG. Die kleine AG wird in der Regel außerbörslich gehandelt, d. h., man kann seine Aktienanteile nicht ohne weiteres einer breiten Öffentlichkeit zugänglich manchen. Eine AG kann auch immer dann Nachteile mit sich bringen, wenn der Vorstandsvorsitzende nicht auch gleich Inhaber oder Anteilseigner der AG ist. Viele Vorstände entscheiden oftmals zum eigenen Wohl und denken nicht immer unternehmerisch, wie z. B. die Inhaber einer familiengeführten Gesellschaft.
3. Kapitalausstattung Über wie viel Kapital verfügt das Unternehmen? Wie hoch ist das Stammkapital? Ist das Unternehmen abhängig von Banken oder Krediten Dritter? Ist das Unternehmen schuldenfrei? Bevor Sie die Unterschrift unter einem Vertriebspartnerantrag setzen, kann es Sinn machen, dass Sie sich eine Kreditauskunft über das Unternehmen einholen z. B. bei Auskunfteien wie Bürgel oder Creditreform. (Aufwand? – Nein, es geht um Ihre Zukunft!)
Gerade in der Anfangszeit investieren die Unternehmen viel Geld in die Infrastruktur wie z. B. Büro, Miete, Software, Hardware, Mitarbeiter und in die Warenausstattung. Wenn oftmals alles steht, ist die Kapitaldecke schon aufgezehrt und Geld für den Vertrieb ist kaum vorhanden. Ein Unternehmen schüttet i.d.R. zwischen 50 % und 70 % Provisionen aus dem Vergütungsplan aus.
Hat das Unternehmen bei Umsatzsteigerungen und Expansionen noch genügend Kapitalreserven, um weiter investieren zu können? Zum Beispiel, um die Warenproduktion zu erhöhen, oder um weitere Mitarbeiter einstellen zu können? Reicht die Soft- und Hardware aus oder müssen diese wieder angepasst werden? Finanziert sich ein Unternehmen aus dem Cash-Flow?
4. Wie lange existiert das Unternehmen schon? Oftmals hat sich der Satz bewahrheitet: „Traue keinem Unternehmen, welches nicht schon seit 5 Jahren auf dem Markt ist.“
Dieser Satz muss jedoch nicht immer zutreffen, jedes Start-up hat eine Chance verdient und viele Start-ups beweisen es auch, dass Sie gut aufgestellt sind und alles funktioniert. Aber genauso viele Newcomer melden nach kurzer Zeit Insolvenz an. Andererseits gibt es Unternehmen, die schon seit 5 Jahren oder mehr existieren, aber eigentlich schon so gut wie tot sind, da es vertrieblich bzw. umsatzmäßig gar nicht mehr läuft.
Die Umsatzzahlen eines Unternehmens sind (mit)-entscheidend. Ein Unternehmen, welches nach 12 Monaten nicht mindestens 2 Mio. Euro Jahresumsatz gemacht hat, bekommt nur ganz schwerlich Schwung in den Vertrieb, denn in solchen Unternehmen verdienen Vertriebspartner so gut wie kein Geld und verlassen diese Unternehmen wiederum sehr schnell.
Es gibt aber auch Beispiele, dass Unternehmen erst nach 2 bis 3 Jahren richtig in Fahrt gekommen sind. Das ist nicht weiter schlimm, sofern das Unternehmen über genügend Reserven verfügt, die Durststrecke zu überwinden. Die Hauptsache ist, dass die Entwicklung des Unternehmens nach oben zeigt. Stillstand bedeutet einfach Rückstand. Schauen Sie sich auf jeden Fall die Umsatzentwicklung Ihres Unternehmens an. Wie ist die Umsatzentwicklung in den letzten Monaten, Jahren gewesen? Ging es nach oben oder sogar nach unten? Wenn Sie bei einem Start-up eingestiegen sind, sollten Sie der gesamten Produktpalette große Bedeutung zumessen.
5. Das Unternehmen hat Produkte, die jeder braucht Ideal (aber kein unbedingtes Muss) ist, wenn die Produkte ein Alleinstellungsmerkmal aufweisen können oder z. B. zum Patent angemeldet sind. Von Vorteil können auch belegbare und anerkannte Studien sein. Produkte, die keiner braucht, kann man nur schwerlich vertreiben. Verbrauchsprodukte sind in der Regel hervorragend für Direktvertrieb / NWM geeignet.
6. Können die Produkte eine ausgezeichnete Qualität vorweisen? Ist das Unternehmen selber Hersteller (kein Muss)? Als Hersteller kann man jedoch die Qualität in der Herstellung besser nachvollziehen und überprüfen. Oder lässt das Unternehmen fertigen und vertreibt unter eigenem Label? Damit kann das Unternehmen flexibler reagieren.
Der Groß-Konzern Aldi ist auch kein eigener Hersteller, erhebt aber starke Qualitätsansprüche bei seinen Lieferanten. Welche Qualitätsansprüche erhebt Ihr Unternehmen? Network Marketing ist ein absolutes Empfehlungsgeschäft. Fragen Sie Ihre Freunde, Bekannte und Verwandte um Rat und lassen Sie diese die Produkte testen.
Diese Meinungen können Ihnen viel Aufschluss über die Produkte geben. Aber Achtung: Lassen Sie sich nicht gleich die Geschäftsidee kaputtreden, oftmals sind es Freunde und Bekannte, die Ihnen Ablehnung gegenüber Network Marketing aufbringen. Aber bevor Sie diese Produkte verteilen: TESTEN SIE ERST EINMAL SELBER!!!
Wichtig: Stehen die Produkte in einem interessanten Preis-Leistungs-Verhältnis? Vielfach wird über zu hohe Produktpreise geklagt, aber Preise sind eigentlich nie der ausschlaggebende Punkt, warum ein Kunde ein Produkt ablehnt. Ablehnung kommt in der Regel dann, wenn der Kunde den Nutzen des Produkts nicht erkennen kann. Also muss es heißen: Wie ist der Kosten-Nutzen-Effekt? Fragen Sie sich selbst: Habe ich von diesen Produkten einen Nutzen? Und wenn ja, welchen? 7. Der Start als Vertriebspartner sollte überschaubar sein Es werden keine horrenden Summen für einen Einstieg seitens des Unternehmens verlangt! Achten Sie darauf, dass wenn Sie Geld für einen Einstieg bezahlen, Sie auch einen Gegenwert dafür bekommen.
In der Regel haben die meisten Unternehmen so genannte „Starterkits“ mit Produkt- und/oder Firmenunterlagen die in einem angemessenen finanziellem Verhältnis zu den erworbenen Sachen stehen.
Achtung: Wenn hohe Summe für einen Einstieg verlangt werden, kann das bedeuten, dass Front-Loading (hohe Einstiegssumme, um hohe Provisionsansprüche zu erlangen) betrieben wird. Die Euphorie ist dann groß, da die Personen anfangs ziemlich schnell viel Geld verdienen, wenn ebenfalls weitere Personen mit den gleichen Wareninvestitionen einsteigen. Irgendwann kann die Euphorie aber nachlassen, weil vielleicht weniger Leute in das Geschäft einsteigen und weil vielleicht die Garagen mit Waren voll stehen, da die Geschäftspartner niemand mehr kennen, dem Sie die Ware verkaufen können/sollen. Man spricht auch von "der warme Markt ist abgegrast“.
Die Meinungen über die Gestaltung eines Einstieges gehen auseinander. Die einen vertreten die Ansicht, der Einstieg kann nicht hoch genug sein (um Ernsthaftigkeit bei den Vertriebspartnern zu bekommen) und die anderen sagen, der Einstieg kann nicht billig genug sein, um Masse anzusprechen zu können.
Meine Meinung: Stufen erklimmen ja, Geld für ein Geschäft investieren auch ja. Wenn ich nur kleines Geld habe, dann investiere ich auch nur kleines Geld. Wenn ich Geld übrig habe, dann investiere ich eben mehr Geld. Ideal ist, wenn das Unternehmen einen Einstieg für jedermann bietet. Es liegt an jedem selbst, wie ernsthaft er SEIN Geschäft betreiben will.
WARNUNG: Wenn Sie dazu aufgefordert werden, viel Geld zu investieren, nur um Vertriebspartner werden zu dürfen, aber dafür keinen Gegenwert bekommen und des Weiteren aufgefordert werden, zusätzliche Vertriebspartner für ebenfalls viel Geld anzuwerben und dafür letztendlich auch noch Geld bekommen, obwohl kein Warenumsatz fließt, dann unbedingt die Hände von dem vermeintlichen Geschäft lassen!!!!! Alarmstufe rot!! Das sind Kopfgeldprämien, und es wird ein illegales Pyramidensystem kaschiert. Die sind nach § 16 UWG verboten. Jedes seriöse Network-Unternehmen distanziert sich davon.
8. Wer ist Ihr Sponsor? Kann Ihnen Ihr Sponsor wirklich weiterhelfen in Ihrem Geschäft? Entwickelt sich Ihr Sponsor zum Coach? Zeigt Ihr Sponsor Ihnen, dass das Geschäft wirklich funktioniert? Unterstützt er Sie auf Ihrem Weg? Ist er erfolgreich? Kann er es Ihnen in irgendeiner Form beweisen?
9. Wer sind die Führungskräfte im Unternehmen? Handelt es sich hierbei um bekannte und erfolgreiche Personen? Sind es Personen mit negativem Ruf? Aus dem Qualitätsniveau der Führungskräfte können Sie meistens auf das Unternehmen schließen, sowohl positiv als auch negativ. Wenn sich erfolgreiche Führungskräfte für ein bestimmtes Unternehmen entschieden haben, können Sie davon profitieren.
Zieht ein "Network-Junkie" Kreise, dann seien Sie auf der Hut. In diesem Fall bleiben Sie oftmals auf der Strecke.
Tipp: Schauen Sie immer nach oben und nie nach unten. Wenn Sie ernsthaft arbeiten wollen und Ihr Sponsor, aus welchen Gründen auch immer, Ihnen nicht hilft oder helfen kann, dann halten Sie immer nach den erfolgreichen Menschen in Ihrem Unternehmen Ausschau und arbeiten Sie mit diesen zusammen. Keine erfolgreiche und teamorientierte Führungskraft wird Sie ernsthaft fallen lassen oder ablehnen, wenn Sie wirklich erfolgreich sein wollen und sich dafür richtig ins Zeug legen.
10. Wie sieht es mit der Ausbildung aus? Verfügt das Unternehmen über ein ausgereiftes und erfolgreiches Ausbildungs- und Weiterbildungssystem?
Es sollte schon so sein, dass ein Unternehmen direkt regelmäßige Schulungen anbietet, oder, wenn es über qualifizierte Führungskräfte verfügt, diese die Ausbildung der Vertriebspartner übernehmen. Hat das Unternehmen ein Konzept / eine Strategie entwickelt, wie Vertriebspartner die einzelnen Stufen im Vergütungssystem auch tatsächlich erreichen können? Sind die Seminare gut besucht, oder sind immer nur die gleichen Personen da (Anzeichen dafür, dass es nicht gut läuft)? Was herrscht für eine Stimmung auf den Seminaren? Haben Sie das Gefühl, Sie werden "gepresst"? Kein seriös arbeitendes Unternehmen wird Sie jemals unter Druck setzen.
11. Der Vergütungsplan Zahlt das Unternehmen regelmäßig die Provisionen aus? Verstehen Sie den Vergütungsplan? Können Sie Ihre Provisionen nachvollziehen? Setzen Sie sich mit Ihrem Vergütungsplan auseinander und versuchen Sie, Ihn zu verstehen. Ziehen Sie Ihren Sponsor oder Ihre Upline zu Rate, damit Sie nachvollziehen können, ob Ihre Provisionsauszahlungen korrekt sind. Fragen Sie Ihren Sponsor oder Ihr Unternehmen, was Sie tun müssen, um eine bestimmte Summe im Monat nebenbei verdienen zu können.
Hat das Unternehmen Qualifikationen oder Mindestumsätze in den Plan mit eingebaut? Muss man in die Breite oder in die Tiefe aufbauen? Wichtig! Wenn Sie falsch aufbauen, können Sie viel Geld verlieren (oder gar nicht erst erzielen).
Es gibt Unternehmen, die nur Boni (Gruppen- u. Differenzbonus) an die Berater ausschütten, die monatlich einen bestimmten Eigenumsatz getätigt haben. Diese Vorgabe kann bei der Geschäftspartnergewinnung störend wirken, da „Bestellzwang“ allgemein nicht beliebt ist.
Treffen Ihre Provisionsabrechnungen unregelmäßig und mit Verzögerung ein, dann ist das ein schlechtes Vorzeichen.
12.Verdienstmöglichkeiten Jedes Unternehmen hat ein anderes Vergütungssystem, und nicht jeder kann den Vergütungsplan gleich auf Anhieb verstehen. Auch wenn Sie den Vergütungsplan nicht auf Anhieb verstehen, so ist es umso wichtiger zu wissen, ob es schon Leute in Ihrem Unternehmen gibt, die schon Geld damit verdienen. Somit hat man Gewissheit, dass der Plan funktioniert. Lassen Sie sich jedoch Schecks oder Kontoauszüge schwarz auf weiß zeigen, aber lassen Sie sich niemals von wilden Aussagen Ihres Gegenübers blenden, nach dem Motto: "Ich verdiene schon x-tausend Euro im Monat“. Vertrauen ist gut, Kontrolle aber besser.
13. Wo ist die Niederlassung, der Firmensitz, von wo aus werden die Produkte geliefert? Hat das Unternehmen den Firmensitz in Deutschland? Ist es eine Zweigniederlassung eines großen Konzerns, der ein Land mal schnell schließen kann, wenn es nicht so gut läuft? Ist das Unternehmen ein 2. Vertriebskanal, d. h. betreibt das Mutterunternehmen noch weitere Vertriebskanäle z. B. stationärer Handel, Großhandel, TV etc.? Hier birgt sich ebenfalls eine große Gefahr, wenn die Sparte NMW mal nicht so gut läuft, kann sie sehr schnell abgestoßen oder geschlossen werden.
Hat das Unternehmen die „Kinderkrankheiten“ auskuriert? Zum Beispiel: Kommen die Produkte pünktlich und regelmäßig? Wie sind die Lieferzeiten? Sind die Produkte hier überhaupt zugelassen? Wie sieht es mit der Lieferzuverlässigkeit aus? Bekommen Vertriebspartner sofort Ihre ID-Nummer? Läuft der Service? Ist das Unternehmen gut zu erreichen, per Telefon, Fax etc.? Werden Mails beantwortet?
Der Firmensitz eines Unternehmens ist ebenfalls entscheidend: Dieser gibt Vertriebspartnern Rechtssicherheit im Falle von juristischen Auseinandersetzungen. Es ist natürlich schwieriger und kostenintensiver, z. B. sein Recht in den USA oder in England einzuklagen als hier in Deutschland.
14. Bietet Ihnen Ihr Unternehmen eine internationale Perspektive? Plant das Unternehmen, international zu agieren? Hat das Unternehmen das Kapital dafür? Ist das Unternehmen bereits international tätig? Gibt es in diesen Ländern auch schon erfolgreiche Vertriebspartner? Ein Unternehmen, welches international agiert, stellt die Zeichen auf Wachstum, und davon können Sie profitieren. Bis ein Unternehmen aber zum Global Player heranreift, vergehen Jahre. Nur weil Ihr Unternehmen schon in diverse Länder an z. B. Kunden liefert, heißt das noch lange nicht, dass es in diesen Ländern auch international Network Marketing betreibt.
Fragen Sie Ihr Unternehmen! Löchern Sie es! Fragen Sie Ihre Upline auf den Seminaren! Hören Sie niemals auf zu fragen! Denn solange Sie fragen, bleiben Sie aktiv, aber werden Sie nicht zum Querulanten! Schließlich wollen Sie langfristig mit einem starken Partner Geld verdienen.
Wenn Sie die hier angesprochenen Punkte prüfen, berücksichtigen und mit dem richtigen Maß an Leidenschaft vorantreiben, besteht die reelle Chance, im Direktvertrieb einen wirklichen Traumjob zu finden - oder einen Top-Nebenverdienst zu erwirtschaften. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg! Rüdiger Möllers
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