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Lästige Abwerbeversuche am Telefon! E-Mail
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Geschrieben von Netcoo Redaktion   
12.09.2006 | 18:35 Uhr

Gericht"Ich rufe Sie an, weil Sie schon im Vertrieb arbeiten oder schon im Vertrieb gearbeitet haben", so beginnt meist eine freundliche Stimme aus einem Callcenter das Telefonat. "Ich rufe Sie im Auftrag von Herr X an, kennen Sie Herrn X?".


Immer öfter wird man erwischt von den so genannten "Cold Calls", mit unterdrückter Rufnummer, verboten, lästig und zeitraubend.

Am Telefon wird das große Geschäft versprochen und man versucht einen dreist abzuwerben. Aktuell telefoniert ein Callcenter bundesweit für eine TNI Organisation namens Samoa Group. Das sind also die neuen Methoden um Vertriebspartner zu gewinnen?


Die Beschwerden häufen sich bei der Netcoo Redaktion über die Vorgehensweise der Vertriebsorganisation. Was tun in so einem Fall? Ganz einfach: Höflich aber bestimmend das Gespräch beenden, man habe kein Interesse, am besten mit dem Zusatz: "Moment, ich verbinde Sie eben mit meinem Anwalt."

Kommentare (10)add comment

Gisela Gohres sagt: Werbung

  Was heißt hier abwerben? Ist es nicht doch so: Ich erhalte in meinem Haushalt täglich Werbung von verschiedenen Supermärkten. Sehen wir nicht auch da, gleiche Artikel zu unterschiedlichen Preisen und Konditionen. Gehen wir nicht auch zu dem Geschäft, das uns besser gefällt. Ich habe da noch niemanden anschließend reden hören, dass abgeworben wird. Der Markt bestimmt nun mal das Geschäft, wie auch hier. Ist es falsch, Dinge zu verbessern? Wir haben nun mal das Glück in einem Land zu leben, wo freie Wahl herrscht. Wurde es nicht schon lange Zeit, das Geschäft MLM positiver zu gestalten. TNI hat nun mal den Anfang gemacht und Samoa-Group auf die Beine gestellt. So das MLM jetzt noch mehr seinen Namen zu recht trägt. Helfen und unterstützen innerhalb der Gruppe. Wer das erkannt hat, der kommt nicht daran vorbei, sich dafür zu interessieren. Sind wir nicht alle mal auf der Suche gewesen, das Beste zu bekommen? Ansonsten haben wir weiter gesucht. Wer dann angekommen ist in Samoa-Group, der spürt es täglich immer wieder: Jetzt bin ich angekommen. Ist das nicht dass, was wir alle ersehnen. Also in dem Sinne auf gute unterstützende Zusammenarbeit.
26 Februar 2007 | 14:10 Uhr | Website des Autors anzeigen


Berthold Steden sagt: Der Unternehmender

  ist man unternehmender..
stellt sich diese Frage überhaupt nicht..

denn ein unternehmender (der Ihr ja alle sein wollt)

ist frei entscheident..
ist unabhängig...
ist flexibel..
ist auf Erfolg ausgerichtet..
ist auf Erfolg verpflichtet...

Wer oder was sollte einen zufriedenen selbstständig Unternehmnden..
abwerben können... ?
Wenn aber eine Erfolgslücke sichtbar wird.. muß man reagieren...
Denn zum Erfolg ist der UN- verpflichtet...
also ist nach meiner persönlichen Meinung..
nahezu jedes Angebot zu prüfen.. um diese Lücke eventuell zu füllen..

Denn ich habe die freie Entscheidung JA oder NEIN zu sagen...

Beeinflussung und Manipulation erfolgt von Morgens wenn man aufsteht bis in die Nacht bis man endlich schlafen geht...
also was ist an einem abwerbenden Angebot so schlimm?

Ihr seid Unternehmende...
fast jede Information kann zu mehr Erfolg führen..

Allen den gewünschten Erfolg bei Ihrem Business..
ich bin mit meinem bestens zufrieden.. daher kann mich auch keiner Abwerben...
Es konnte aber sein.. daß der Abwerber letztendlich bei meinem Business landet.. wer weiß das schon.. auch eine Abwerbung kann eine interessante Kontaktmöglichkeit sein.. denkt einmal darüber nach Freunde***


24 September 2006 | 12:05 Uhr


Jens Herbst sagt: Ab zum Anwalt

  Tolle Arbeitsmethode per Call Center! Ich gehe sofort per Anwalt gegen sollche "Telefonterroristen" vor. Abgesehen von der irrwitzen Verfehlung der tatsächlichen Zielgruppe ist der gezielt angerichtete Umsatzschaden nicht zu unterschätzen, denn alle Ablenkungen sind gleich - sie lenken ab.

Durch sollche Methoden werden die Ansprüche an Menschenführungsqualitäten im Vertrieb immer größer. Verwirrung und Schädigung sind das Ergebnis dieser Methoden - sonst nichts!
20 September 2006 | 19:25 Uhr


Bernd Meier sagt: Kaltanrufe

  Hallo,

ich denke, hier vermischen sich zwei Themen. Natürlich sind Abwerbungen immer legitim und sicher alltäglich. Dabei spielt es keine Rolle, ob Networkmarketing oder nicht.

Hier geht es aber um "Kaltanrufe", und die zum Zwecke der Neukundengewinnung. Wahrscheinlich sogar durch ein automatisiertes Callcenter, also einen Computer.

Diese sind nun mal verboten und stellen eine Belästigung dar, der Anrufende kann nicht uneingeschränkt davon ausgehen, dass der Angerufene mit diesem Anruf einverstanden ist.

Damit sind diese Anrufe auch unter Gewerbetreibenen verboten. Anstatt die Personen aufzusuchen, oder Ihnen auf dem guten alten Weg Briefinformationen zuzuschicken, wird hier zu illegalen Methoden gegriffen.

Alle seriösen Marktteilnehmer, die sich an das Gesetz halten, erleiden damit einen nicht hinzunehmenden Wettbewerbsnachteil, daher ist es auch ein Verstoss gegen das Wettbewerbsgesetz, in der erwähnten "old economy" führt dieses nicht selten zu Abmahnungen.

Das sollte man hier eigentlich auch machen, dann wären die Initiatoren bald ganz von der Bildfläche verschwunden. Schade, dass Mister Gnadenlos Strachowitz, der doch ein so guter und erfahrener Trainer ist, dieses Modell in seinem Interview noch verteidigt, nun ja, auch da ging es sicherlich um Geld.

Schöne Grüße, und guten Erfolg für alle seriösen Marktteilnehmer

Bernd
16 September 2006 | 10:09 Uhr


Rudy Schmitz sagt: Informationen schaden nicht!

  Wer sich im Internet präsentiert, der muß damit rechnen, kontaktiert zu werden. Was ist daran falsch?

Informationen kann man sich doch ganz unverbindlich anhören. Und wenn man etwas besseres vorgestellt bekommt, als was man selber zur Verfügung hat, umso besser!

Hier geht es doch ums Geld verdienen. Aus reinem Zeitvertreib mach doch keiner Networkmarketing. Es wechselt doch niemand, der 100 % mit seiner Firma zufrieden ist. Also, was soll der ganze Rummel?

Informationen haben noch niemanden geschadet ... außter man hat keine!
15 September 2006 | 09:35 Uhr | Website des Autors anzeigen


Frank Recker sagt: Endlich das Kind beim Namen genannt!

  Finde die Vorgehensweise der Samoa Group nicht sonderlich seriös. Abwerbung ist sicherlich gang und gebe in der Branche, aber Cold Calls sind in Deutschland verboten. Die Verbraucherzentralen waren immer wieder vor solchen Anbietern.

Wieso versucht man immer wieder den Weg zum Erfolg abzukürzen?

Call Center sind in meinen Augen nicht der richtige Weg, schon gar nicht für Neulinge. Vermutlich brauchen die Neulinge nur noch ihre Kontaktadresse und Namensliste abzulieferen und das Call Center telefoniert durch. Auf Dauer ist das Geschäft so sicherlich nicht duplizierbar. Pfui

Wenigstens nennt Netcoo das Kind mal beim Namen. Das hätte man bei anderen aber auch schon machen können.
14 September 2006 | 23:55 Uhr


Ahmet Özcorapci sagt: Gezielte Beschwerdenaktionen

  Könnte es sein, daß durch gezielte Beschwerdenaktionen bei der Netcoo, fremde Networkorganisationen versuchen, einen ernsthaften Wettbewerber mit harten Bandagen vom Markt zu drängen ?

Abwerbung ist, wie Werner es so schön beschrieben hat, Tagesgeschäft im Network und in der "Old Economy". Wer ein gutes Unternehmen, gute Produkte und eine starkes Team hat, braucht sich nicht zu fürchten.

Die Personen die abgeworben werden, sind sowieso auf der Suche nach was Neuem und haben "innerlich" schon gekündigt. Reisende sollte man nicht aufhalten.

Maximale Erfolge
Ahmet Özcorapci
14 September 2006 | 20:56 Uhr | Website des Autors anzeigen


Bert Möller sagt: Abwerbung? OK!? Legitim!?

  Wenn ich es richtig verstehe, werden Leute angerufen und nur gefragt, ob sie informiert werden möchten! Wenn ich im MLM arbeite, weiß ich, dass das Geschäft nur durch "Neue" wachsen kann! Also, bin ich doch kollegial und sage der Telefonstimme: Bei mir sind sie an er falschen Adresse!"

Wenn es ein Call-Center ist, beachtet, die Stimme arbeitet nur im Auftrag und für Geld!

He, Networker, seid mal ehrlich, hätte ihr die Möglichkeit, würdet Ihr es anders machen? Was soll denn gleich, der armen Stimme gegenüber, die Drohung mit dem Anwalt? Ich darf doch bitten!
Also, auch die Kartoffel werden nicht so heiß gegessen wie sie gekocht werden!
Mit kollegialem Gruß
B.M.
13 September 2006 | 14:18 Uhr


Stefan Mosbach sagt: Nur bedingt

  Also Werner, Deinem Text kann ich nur bedingt zustimmen, wenn aber halb Deutschland abtelefoniert und versucht wird jeden und alles zu sponsorn dann werden sicherlich nicht nur die die wirklich Erfolgreichen angesprochen. Und dann geht es nur um Masse und TNI ist nun mal einen Massengeschäft, weil ich hier Verbrauchsprodukte habe.
13 September 2006 | 10:10 Uhr


Werner Zuellighoven sagt: Unternehmer oder nur Gehaltsempfänger?

  In der "Old Economy" gilt der Versuch einer "Abwerbung" als Auszeichnung. Unternehmer nutzen diese Möglichkeit und lassen sie sich, nebenbei gesagt manchmal auch erheblich etwas kosten, um das eigene Team zu verstärken und damit einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Im Fußball beispielsweise werden hohe Summen für erfolgreiche Spieler bezahlt. Welcher Spieler käme hier wohl auf die Idee, sich über derartige Offerten zu beschweren.

Und auch in unserer Branche wird "abgeworben". Und was die erfolgreichen Unternehmer und Unternehmen, sprich "Die Großen" vormachen, macht der Nachwuchs, sprich "Die Kleinen" nach.

Dieses Prinzip funktioniert mehr oder weniger perfekt seit unserer Kindheit.

Letztendlich wundert es nur, dass, wer mit derartigen Versuchen konfrontiert und nach Hilfe ruft, überhaupt das Ziel derartiger Versuchen ist. Soll heißen, "abgeworben" werden die wirklich Erfolgreichen und die wissen einen solchen Versuch entsprechend zu würdigen und auch damit umzugehen, ohne Hilfe.

Maximalen Erfolg wünsche ich.
W.Z.
12 September 2006 | 22:34 Uhr



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Cyril Northcote Parkinson (1909-93)
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