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Amways‘ Muttergesellschaft, Alticor Inc., konnte nach Presseberichten einen Rekordumsatz für 2009 von 8,4 Milliarden US-Dollar ausweisen. Dies bedeutet eine Steigerung von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Verkaufszahlen waren allerdings durch eine negativen Entwicklung getrübt, entstanden durch ausländische Währungsschwankungen in Höhe von 5,9 Prozent. „Unsere Ausrichtung, durch Innovationen das Amway–Geschäft umzubauen, zeigt erste Erfolge“, erklärte Chairman Steve Van Andel. Die weltweite Wirtschaftslage habe nach seinen Worten 2009 jedes Geschäft vor enorme Herausforderungen gestellt. „Unsere Investitionen in Produkte und Technologie sowie der Kontakt zu unserer Kundschaft haben uns schließlich geholfen, die Sache zu überstehen.“
Präsident Dough De Vos: „Unserer Vertriebspartnerschaft in der ganzen Welt gereicht ihr Durchhaltevermögen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zur Ehre. Wir haben große Anstrengungen unternommen unser Produktangebot zu verbessern, um auch nähern bei den Kunden zu sein. Unsere Geschäftspartner haben das ihrige getan, um die Umsätze zu steigern.“ Das Unternehmen hat aber auch in einem anderen Schlüsselbereich zulegen können. Van Andel erklärte dazu: „2009 konnten wir unseren Marktanteil in der Industrie des Direktvertriebs steigern. Unsere ständigen Verbesserungen und Anpassungen werden uns und unseren Vertriebspartnern einen langfristigen Erfolg bescheren.“
Eine regional starke Umsatzentwicklung in China, Indien, Südostasien und Korea setzte sich nach Firmenangaben 2009 fort, während der Neustart des lateinamerikanischen Marktes 2008 bereits im zweiten Jahr hintereinander eine mehr als 50%ige Umsatzsteigerung einbrachte. Sichtbare Anstrengungen sorgten für eine Wiederbelebung und Stärkung der Marke Amway in angestammten Märkten wie Australien, Neuseeland und Südafrika.
Hinsichtlich des nordamerikanischen Raumes war ein ständiger Umbau gekennzeichnet durch Investitionen in Transparenz, Trainings und Kundenzugang. Im November startete die Firma über den Apple iPhone ein „app“ für Bestellungen, Produktinformationen und Verkaufshilfen via poscast und Trainings-apps über iTunes. Ebenfalls wird Nordamerika der erste Markt sein, auf dem eine neue Internet–Handelsform gestartet werden soll, die im weiteren Verlauf 2010 dann weltweit einzuführen sei.
Mehr als jemals zuvor sei Amway zu einem echten Weltunternehmen geworden, meinte De Vos und fuhr fort: „In dem Maße, in dem sich die Märkte außerhalb der USA entwickelten, lernen wir ständig dazu, wie wir unsere Kunden in so vielen verschiedenen Kulturkreisen angemessen zu bedienen haben. Und mit dem, was wir aus diesen Märkten für Lehren ziehen, werden wir uns darüber klar, wie das in der restlichen Welt anzuwenden ist. Normalerweise macht Amway generell keine Angaben zu Verkaufszahlen einzelner Länder oder veröffentlicht Einzelheiten zur Ertragskraft.
„In diesem Jahr werden wir fortfahren, das Erscheinungsbild Amways in den Augen der Menschen zu verändern“, erläuterte DeVos weiter, „und wir werden neue Wege finden, unsere Werte und die Geschäftsmöglichkeiten zu beschreiben, um Unternehmer und Verbraucher weltweit miteinander zu vernetzen.“
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