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Universität von Texas verklagt Evolv! |
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Veröffentlicht von RAL Netcoo Redaktion
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28.11.2009 | 14:31 Uhr |
Die Universität von Texas (UT) bestätigte in einer Klageerhebung gegenüber einem Bundesgericht, dass ihrer Ansicht nach zwei Unternehmen in Flaschen abgefülltes Leitungswasser mit falschen Aussagen vertreiben sollen, die sich auf Untersuchungen des ihr angeschlossenen „MD Anderson Cancer Center“ stützen. Die Universität teilt mit, das sowohl die Firma ‚HealthH20 Products‘ als auch ‚Evolvhealth‘ das zweifelhafte Wasser als „Evolv“ unter der Behauptung vertreiben würden, es sei mit Wirkstoffen der „Archaea Active Formula“ angereichert. Die beiden in Dallas ansässigen Unternehmen behaupten der Universität zufolge zu Unrecht, dass das Anderson Center das Wasser untersucht habe und es gutheiße. Das MD Anderson Krebs Zentrum gilt landesweit als führende Krebsforschungsanstalt (wir berichteten).
„Genauer gesagt,“ so die Universität, „täuschen die Beschuldigten Verbraucher wie Krebspatienten, in dem sie diese glauben machten, MD Anderson habe die „Archaea Active“ als hauptsächlichen Bestandteil des Evolv-Produktes einem weitläufigen Test unterzogen und anschließend das Produkt befürwortet oder gar den Verbrauch des Produkts empfohlen.“
Im Januar dieses Jahres beauftragte HealthH20 MD Anderson, mit einer eingeschränkten Versuchsreihe die entzündungshemmende Wirkung der Archaea Active Formula zu untersuchen. Nach den Worten der Verantwortlichen der Universität wurden dabei keinerlei Tests am Menschen durchgeführt. Insbesondere hat Anderson nicht untersucht, ob das Produkt hinsichtlich der Behandlung oder zur Vorbeugung von Krebs irgendeinen Nutzen habe.
MD Anderson veröffentlichte inzwischen einen Bericht, wonach zuerst weitere Untersuchungen erforderlich wären, um seine vorläufigen Testergebnisse zu stützen und betonte, dass jede weitere Untersuchung auch eine eventuelle Wirkung des Leitungswassers der Stadt Houston mit einbeziehen müsse, das bekanntlich über hohe Carbonat- und Mineralwerte verfüge sowie eine mögliche Belastung durch Schwermetalle und organische Verbindungen aufweise.
Nach dem Wortlaut der Klage haben sich HealthH20 und Evolvhealth der Studie bedient und damit zum Nutzen Evolv’s ein pyramidales Vertriebssystem geschaffen, wobei Werbematerial, mit der Aussage zum Einsatz gekommen sei, dass das Produkt „durch die Universität von Texas MD Anderson strengen Untersuchungen“ unterzogen worden sei.
Die Universität von Texas verlangt eine Unterlassungsverfügung, Kostenerstattung sowie Schadensersatz für Urheberrechtsverletzungen – sie wird durch John Rawls gemeinsam mit Bracewell und Giuliani vertreten.
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